BMW i3: Crashtest führt zu US-Verkaufsstopp und Rückrufaktion

BMW ruft alle in den USA verkauften i3s zurück und wird den Vertrieb bis auf weiteres einfrieren. Das Fahrzeug konnte die strengen Vorgaben eines Crashtests nicht erfüllen, bei dem eine nicht angeschnallte Dummy-Puppe zum Einsatz kommt. mehr... Elektroauto, BMW, I3 Bildquelle: Wiki Commons Elektroauto, BMW, I3 Elektroauto, BMW, I3 Wiki Commons

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Ruckrufaktion wegen der Dummheit mancher Menschen. Toll :-)
 
@xerex.exe: Rückruf wegen Autokonzernen die glauben Regeln und Gesetze sind nur Hinweise.
 
@MichaelK: Verstehe ich nicht. Bitte erläutern.
 
@MichaelK: Sie sagen doch das sie selbst getestet haben und dort alles gut war. Abgase sind das eine aber bei der direkten Gefährdung von Menschenleben bzw. Kinderleben (1,52m, 55KG) ist ein Supergau wenn da jetzt Vorsatz rauskommt wird BMW richtig Probleme bekommen. An der Sicherheit bewusst gespart/betrogen zu haben....guten Nacht BMW.
 
@Nero FX: auch wenn ich nicht für BMW sprechen will dass sie die regeln nicht einhalten...aber das einzige bei dem gespart wurde wenn deshalb Menschenleben in Gefahr kommen ist an der Hirnmasse des möglichen opfers/verantwortlichen
 
@0711: Das mag sein aber Gesetz ist Gesetz. Wenn da steht das man bestimmten Anforderungen auch ohne Anschnallen erfüllen muss dann muss BMW das einhalten. Es zwingt sie ja keiner in den USA mit diesem Modell auf den Markt zu gehen.
 
@Nero FX: Dagegen habe ich auch gar nichts gesagt, nur gegen das was du gesagt hast bezüglich der "direkten Gefährdung von Menschenleben bzw Kinderleben"...das findet nicht statt, ob gesetz oder nichts
 
@0711: Naja aber wenn es Gesetz ist dass dieser Schutz gegeben sein muss, dann muss er das eben, auch wenn er bei sachgemäßer Nutzung nicht relevant ist. Maschinen haben auch Schutzvorrichtungen obwohl du wohl sagen würdest jeder mit bisschen Hirnmasse fassen ja nicht ins Sägeblatt, braucht also keine Vorschriften, Warnhinweise, usw.
Wer und aus welchem Grund in dem BMW Fall Schuld ist muss sich erst noch zeigen. Dass sie es auf Gut glück versucht und gehofft dass es keiner testet, kann ich mir nicht so recht vorstellen aber mal sehn.
 
@MichaelK: Das trifft dann auf die Insassen zu. Wieso muss ein Crashtest bestanden werden, indem sich die Insassen nicht anschnallen?
 
@EffEll: Vermutlich weil es in den USA nicht so verbreitet ist, sich anzuschnallen. Da gibt es sicherlich keine Gesetze, dass man sich anschnallen muss. Deswegen haben die dort ja auch entsprechende Airbags, die nicht darauf abgestimmt sind, dass man sich anschnallt. Bei uns geht man hingegen davon aus, dass die Insassen angeschnallt sind und optimiert die Airbags in Dimension und Aktivierung entsprechend.
 
@ijones: Doch, doch https://en.wikipedia.org/wiki/Seat_belt_laws_in_the_United_States
 
@ijones: Warum hast Du nicht einfach den Artikel gelesen? Ich habe die Erfahrung gemacht dass die Buchstaben nicht gewürfelt werden.
Oh Mann!
 
@Milber: Ich habe den Text gelesen und verstanden. Wo widerspreche ich bitte dem Artikel?
 
@ijones: Weil im Artikel steht, dass nur in einem Bundesstaat keine Anschnallpflicht existiert.
 
@xerex.exe: Willkommen in den USA...
 
@xerex.exe: Purer, protektionistischer Wirtschaftskrieg. "BMW gibt in einem Schreiben an, dass bei eigenen Crashtests die vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten worden seien und erst neuere Tests Hinweise auf eine größere Ver­let­zungs­ge­fahr ergeben hätten." Hier der EURO NCAP Test http://bit.ly/2AZuV6j.

Da wollen die Amis wohl eher Tesla unterstützen ...
 
@membranalarm: War auch bisschen mein Gedanke, weil das beim Abgasskandal schon gesagt wurde. Und da hatten die Amis sachlich ja Recht auch wenn es natürlich dann nicht ganz uneigennützig war.
Keine Ahnung wie der Sachverhalt hier ist und wie da jetzt bei zehntausenden Autos einfach nachgebessert werden kann, aber eigene(!) Crashtests sind halt so ne Sache. So wie eigene Studien und Statistiken gern mal dass wiedergeben was man gerne hätte.
Mal sehn wie es ausgeht, wenn rauskommt dass die USA staatlich beauftragt Crashtests fälscht um deutschen Autobauern zu schaden, ist es auch nicht ganz ohne.
 
@membranalarm: naja, wäre es der massenmarkt könnte man drüber nachdenken, aber bei den paar einheiten recht unrealistisch. btw tesla hat bei den gurttests übrigens auch nicht gerade berauschend abgeschnitten
 
@membranalarm: Naja, ob das Tesla wirklich hilft ist die Frage. Tesla behält einfach das Modell "Auto" aus der Vergangenheit bei und erkennt nicht, dass es völlig neue Ideen für die Zukunft braucht. Einfach nur herkömmliche Autos mit Elektroautos ausstatten ist eben nicht die Zukunft. Tesla hat ja jetzt schon massive Probleme, die Serienfertigung des Modell 3 zu starten. Von etwaigen Qualitätsproblemen, die zukünftig sicher auftreten ganz zu schweigen. Die Verbrennen einfach eine Masse an Geld, während VW, BMW und Co. grade die höchsten Umsätze und Gewinne einfahren. VW steckt mal eben 50 Milliarden Euro in die neue Elektrotechnik. Da kann Tesla doch nur von träumen.
Ich persönlich finde e go aus Deutschland viel interessanter.
 
@xerex.exe:

1.) Handelskrieg
2.) Winzig-Fahrzeuge sind nun mal Scheisse im Falle eines Unfalls.
3.) Karbon Leichtbau zieht im Unfall vermutlich eh den Kuerzeren, solange bis alle Autos aus Karbon gebaut werden. Erst dann wird sich der Fortschritt mit geringeren Verletzungen auszahlen..
 
ach... dafür kommt sicher bald ein Softwareupdate :D :D

wobei ich sogar eine Idee hätte welche via Softwareupdate lösbar wäre: Das Auto fährt nicht schneller als 25, wenn man oder jemand nicht angeschnallt ist ;D
 
@bear7: Eigentlich echt gute Idee :D
 
@xerex.exe: nur kann man dann auf ebay sowas kaufen:
http://www.ebay.de/itm/322525465076

und glaub mir... dafür gibt es Käufer (und ich meine nicht die, welche Ihr Auto reparieren wollen)
 
@bear7: und die sitzbelegungsmatte per Widerstand ausgetrickst.
 
@bear7: Ach da gibts noch bessere Erfindungen:
https://www.amazon.com/Mchoice-safety-buckle-Vehicle-mounted-Openers/dp/B06W2PJRHV

Sicherheitsgurtschnalle + Flaschenöffner in einem
 
@Wuusah: Versteh ich nicht. Das eine ist doch das andere !
 
@bear7: die idee finde ich gar nicht mal schlecht! würde allerdings schon 5km/h ansetzen. selbst bei 25 dürfte deine kauleiste bzw. visage total im eimer sein, wenn du ins lenkrad beisst.
 
@lulumba: naja... soll ja auch weh tun :D :D
=> das Problem ist, ab ner gewissen Geschwindigkeit ist die Verlockung zu groß etwas dagegen zu unternehmen...

Grundsätzlich sollte das Auto noch nicht mal angehen.

> Aber es gibt ja auch "Gründe" warum es Sinnvoll ist...
z.B. ist es Paketboten erlaubt, welche von Haus zu Haus fahren sich nicht anzuschnallen
5kmh ist zu wenig... aber 25 ist schon schnell <- da geb ich dir recht!
 
Ich frage mich ernsthaft wer dieses Schrottteil überhaupt kauft. 37.000€, nichtmal annähernd praxistaugliche Reichweite, unfassbar hässliches Design. Es gibt absolut kein Szenario, wo ein i3 Sinn macht. Es sei denn natürlich man ist ein Möchtegern Öko und glaubt man tut der Umwelt etwas gutes, wenn man ein überteuertes Elektroauto kauft, welches heute schon technisch veraltet ist und in wenigen Jahren nur noch Schrott wert ist.
Dann doch lieber einen guten Diesel!
 
@FuzzyLogic: Mein Chef hat einen für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Dafür reicht die Reichweite locker aus, d.h. der i3 ist für ihn absolut praxistauglich.
So hässlich finde ich ihn eigentlich gar nicht. Es gibt sicherlich allerlei schönere Autos, aber noch mehr hässlichere Autos. Design ist halt Geschmackssache.
 
@TiKu: man könnte durchaus die frage stellen was für den i3 spricht, objektiv zumindest nichts
 
@0711: Ach, es gibt soviele Produkte, für die objektiv betrachtet nichts spricht und die dennoch gekauft werden. Immerhin gewinnt BMW so Erfahrung mit E-Mobilität, die die deutschen Hersteller ja ziemlich verschlafen haben.
 
@TiKu: Die deutschen Hersteller haben e Mobilität überhaupt nicht verschlafen... Ich kann das echt nicht mehr hören. Man hat allerhöchstens abgewartet wie sich der Markt entwickelt. Geforscht und getestet hat man schon vor 20 Jahren. Der i3 wurde inzwischen 100.000 mal verkauft. Der e Golf ist aktuell eines der meist verkauften elektroautos überhaupt. Zig modelle in der Pipeline. Wo haben da die Hersteller jetzt gepennt?
 
@0711: Als Flottenkunde bekommt man dann oft kleinere Modelle Gratis als Bonus. Als Prestige-Objekt von BMW wird er auch sicher entsprechend beworben.
Dann ist es eines der wenigen E-Autos mit Reichweitenverlängerung, es werden neue Materialien getestet usw..
 
@floerido: "Reichweitenverlängerung," soll man darüber als Kunde lachen oder traurig sein?
Materialtest ist für mich als Kunde auch höchst interessant.

Wenn man die Mühle Gratis bekommt, joar
 
@0711: Die Verlängerung ist dafür da, falls man mal weiter als den üblichen Pendlerweg fahren muss.
 
@floerido: mir schon klar wofür es sein sollte aber die Reichweite des i3 ist eifnach lächerlich auch im vergleich zur konkurrenz und das dann als "Feature" anzupreisen ist erbärmlich
 
@0711: Der i3 ist von 2013 und hat eine erzielbare Reichweite von ca. 150 km, der eGolf aus 2014 eine ähnliche Option.
Der Hauptzweck eines solchen Autos ist das Pendeln im urbanen Umfeld, da reichen die 75 km für eine Strecke. Wozu mehr Akku mitschleppen, wenn man diese nicht benötigt?
Ist es nicht verrückt ein riesiges Auto nur für die jährliche Urlaubsfahrt zu kaufen? Für den Zeitraum mietet man doch vielleicht eher etwas passendes, bei BMW gibt es sogar dafür spezielle Tarife.

Elektrische Fahren ist eine andere Herangehensweise zum Thema Mobilität.
 
@floerido: Wozu muss es ein riesiges auto sein? ein zoe fährt kreise um den i3, kostet weniger, ist nicht größer...

Sollte elektrisches fahren eine andere Herangehensweise beim Thema Mobilität haben ist es schlicht zum scheitern verurteilt
 
@0711: Okay, über Geschmack läßt sich streiten, aber die Kiste macht einen Mörderfahrspaß! Über DriveNow fahre ich damit manchmal und bin direkt traurig wenn ich ankomme... :-(
 
@0711: Was spricht denn objektiv für 8 oder 12 Zylinder Autos? Wofür braucht man 4 oder gar 6 Liter Hubraum? ("Mimimi ich fahre alle 2 Tage aber mein Auto mit Pferdeanhänger und 2 Pferden drin herum!" etc. mal außen vor).
 
@Bible Black: In der Regel zeichnen solche Autos irgendwelche Besonderheiten aus, sind besonders luxusiös, haben besonders viel Leistung oder ähnliches (ja natürlich können immense lasten ziehen etc). Den i3 zeichnet gar nichts aus, kurze Reichweite, Kleinwagen Mittelmaß, hoher anschaffungspreis sind seine Merkmale....nicht umsonst keines der Elektroautos die häufig verkauft werden

Von "brauchen" war nicht die rede
 
@0711: Moderne Materialien werden in dem Wagen getestet. Der i3 ist ein Prototyp in Serienproduktion. Er ist der Wagen für Leute die Interesse an neuen Techniken haben.
 
@floerido: was findet man denn beim i3 was man bei der Konkurrenz nicht in nahezu identisch - besser findet?

Der i3 ist einfach kein konkurrenzfähiges auto, das zeichnet sich auch in den verkaufszahlen ab
 
@TiKu: ja gut, Optik ist immer subjektiv. Gemessen an dem, was dein Chef für das Teil bezahlt hat und den enormen Wertverlust, macht es trotzdem keinen Sinn. Wenn er nur so kirze Strecken fährt, wäre ein Benziner wirtschaftlicher und klimafreundlicher gewesen. Was macht er, wenn er in den Urlaub fahren will oder generell mal eine längere Strecke fahren muss? Da sind Kompromisse vorprogrammiert, die ich bei eibem Kaufpreis von mehr als 30k für inakzeptabel halte. Wer einen i3 kauft, macht dies nur aus einem Grund: Politisches Statement.
 
@FuzzyLogic: Für den Urlaub nimmt er normalerweise den Flieger. Er hat außerdem noch ein anderes Auto mit konventionellem Antrieb.
Ich kann mir zum einen vorstellen, dass er weniger als den Listenpreis bezahlt hat, zum andern hat ihn der Preis offensichtlich nicht gestört, so what?
Davon mal abgesehen: Ich kann die "Freude am Fahren" bei BMW sehr bestätigen und denke schon, dass auch der i3 ziemlich Spaß macht.
 
@FuzzyLogic: Was soll sein Chef schon bezahlt haben. Ist wie bei den meisten Teslas einfach als Unternehmensfahrzeug angemeldet und wird von der Steuer abgeschrieben.
Zahlen darf es der Steuerzahler.

Und der Plan geht noch bei manchen Firmeninhabern auf, wenn sie das Ding schön vor der Zentrale parken. Viele Ökos bekommen feuchte Augen und loben das jeweilige Unternehmen in den Himmel.
 
@andi1983: Der Steuerzahler zahlt? Dir ist offenbar nicht geläufig, was es bedeutet, etwas steuerlich geltend zu machen bzw es von der Steuer abzusetzen. Und was Abschreiben angeht, scheinst du auch nur Halbwissen z besitzen.
 
@iPeople: Das gilt anscheinend für dich, sonst könntest du die Abläufe weiterdenken. Klar läuft nicht der Steuerzahler zu ihm hin und zahlt ihm direkt das Auto.

Er macht es in seiner Steuererklärung geltend und spart sich so einen Anteil.
Er zahlt also entweder weniger Steuern an das Amt, oder bekommt eine
Steuerrückzahlung. Über diese Art wird das Fahrzeug im Grunde wieder ausbezahlt.
Also Geld, welches im großen Topf am Ende fehlt.

Und besonders bei E-Autos wie Tesla, da diese von vielen Unternehmen oftmals nur als Spaßfahrzeug bzw. Show-Ökofahrzeug angeschafft werden.
 
@andi1983: Aha, das Auto gibts also gratis und der Verkaufspreis besteht zu 100% aus Steuern? Krass, wusste ich noch nicht.
 
@andi1983: paar Möchtegern-Ökos (die echten sind gegen jegliche Form von Mobilität außer "zu Fuß") bekommen feuchte Augen und alle geistig Gesunden eine Erklärung für die Preise, die die Firma verlangt.
 
@andi1983: Also besser konntest Du Deine Unwissenheit gerade nicht demonstrieren. Wie TiKu schon bemerkte , müsste der Kaufpreis dann zu 100 Prozent aus steuern bestehen ... aber Danke für den Lacher
 
@iPeople: Was ist an "spart sich so einen Anteil" nicht zu verstehen?
Da stand nichts von 100 Prozent. Klar bei euch muss man es in jedem Satz dazuschreiben.

Unternehmer kaufen die Fahrzeuge schon wesentlich günstiger als ein Privatmann.
Der Rest wird bei der Steuer angerechnet. Da bleibt am Ende nicht mehr viel übrig.
Besonders bei Leasingverträgen.
 
@andi1983: Bei Audi bekam man schonmal bei Leasing von 10 Mittelklasse Fahrzeugen einen A1 dazu.
 
@andi1983: "Spart sich so seinen Teil" Vs "Der Steuerzahler zahlt" ist aber ein Unterschied. Kannst oder willst du das nicht kapieren ?

Unternehmer leasen in der Regel die Fahrzeuge. Ansonsten heißt das, was du meinst "Mengenrabatt".
Was steuerlich dabei rumkommt, ist im Vergleich zu den dafür zu berappenden kosten marginal. Du kannst gern weiter mit dem Fuß aufstampfen und es nicht verstehen wollen. Ich bin hier raus.
 
@FuzzyLogic: Es gibt keinen guten Diesel! Der Dieselmotor ist quasi tot!
 
@Lecter: Es laufen heute noch Dieselmotoren aus den 1920er Jahren als Schiffsmotoren. Die Sterben nicht einfach, ganz im Gegenteil. Ein Diesel wie auch Benziner können auch sauber sein nur darf man dann eines nicht erwarten: flexible Drehzahlen. baut man einen Motor der nur 500 oder 1000 Umdrehungen (fix) fährt außer er wird abgeschaltet, dann kann man die Motoren weit kleiner, Effezienter und sauberer bauen da die Verbrennung auf einen ganz speziellen Punkt abgestimmt werden kann. Und damit haben wir einen Einsatzzweck: Hybridfahrzeugen mit Elektroantrieb bei der ein solcher Motor anspringt wenn die Batterie zur Neige geht (<20% oder ähnliches). Später könnte man den Motor dann gehen Brennstoffzellen tauschen die haben das gleiche verhalten, eine Konstante aber eher unflexible Energielieferung.
 
@Nero FX: Der Doiesel steht am Anfang seiner Götterdämmerung. Der Benziner wird folgen. Punkt.
 
@LastFrontier: Fraglich ob das so eintrifft, speziell auch im Transportwesen und auch ob der weg sinnvoll ist.
 
@LastFrontier: In 100 - 150 Jahren würde ich ihrem Statement zustimmen. Vielleicht geben heutzutage irgendwelche Wohlstandsgesellschaften wie Teile der EU und der USA Benziner/Diesel auf. Teile der Welt fangen gerade erst an...

Wir stehen übrigens immer noch nicht an der Götterdämmerung von Pferden und anderen Zugtieren... in großen Teilen der Welt sind diese immer noch die wirtschaftliche Grundlage vieler Menschen...

Bis wir Benziner/Diesel nur noch in Museen sehen können, müssten wir hochtemperatur Supraleiter entwickeln und die Kernfusion gemeistert haben. Dann beginnt sie, die Götterdämmerung. Aber auch NUR dann... Achja... Punkt.
 
@Nero FX: Immer noch nicht verstanden?? Es geht primär nicht darum wie sauber ein Motor ist, sondern mit welcher Energie er betrieben wird und da sind alle Verbrenner aufgrund ihres Wirkungsgrades, auch als Stationärmotor, schlecht! Und wenn sie noch so sauber wären, eines können sie nicht verhindern, die Emmittierung von CO2 und davon müssen wir weg!
Der Verbrennungsmotor war von Anfang an, energetischer Unsinn hoch drei!
 
@Jakker: und elektromotoren die ihren strom in energetisch bedenklichen abtterien speichern, der zuvor aus braunkohlegewonnen wurde, sind umwelttenschnisch sowie auch im wirkungsgrad (inkl. der herstellungsksoten!) also besser? vor wenigen wochen erst gehört, dass sich ein elektro-kleinwagen, ich glaube es war der leaf oder der zoe erst nach 180.000 km die co2 menge im vergleich zu einem vergleichbaren benziner verbessert.
(beim durchschnittlichen deutschen ökostrom-mix)

http://www.taz.de/!5418741/ oder mal Energiebilanz von Elektroautos inkl. akku-hersellung recherchieren.
 
@mgfirewater: Du missverstehst da was...hier wird Produktion mit "Fahrleistung" verglichen, was ziemlicher Unsinn ist. Motortechnisch sind Verbrenner komlexer, also würde es sinn machen die Produktionsemissionen eines motorblocks/antriebsstrangs (inklusive ressourcengewinnung) o.ä. zu vergleichen. Zwei völlig unterschiedliche dinge zu vergleiche bringt nicht viel

Dagegen gibt es bisher eine Studie die den kompletten Prozess beleuchtet und die klar pro Elektroauto ausfällt (selbst beim Strommix in Polen). Alle anderen Studien Beleuchteten bisher immer nur Teilbereicheund dann ziehen Zeitungen und co unsinnige vergleiche wie der in deinem Beispiel

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Umweltbilanz-von-Elektroautos-ist-durchwegs-besser-als-bei-Dieselfahrzeugen-3874431.html
 
@mgfirewater: Die Energiebilanz der Erdölförderung, seines Transports und der Raffination berücksichtigst du auch?
Prinzipiell denke ich ja auch, dass die Energiebilanz von Elektrofahrzeugen derzeit nicht so toll ist wie es vermarktet wird, eben weil der Strom oftmals dreckig erzeugt wird. ABER: Strom lässt sich extrem vielfältig erzeugen - von sehr dreckig bis sehr sauber. Die heutigen Elektrofahrzeuge sorgen dafür, dass a) die Infrastruktur verbessert wird (Ladestationen) und b) mehr in die Forschung zur E-Mobilität einschließlich Akkutechnologie investiert wird.
Die, die wegen des Kohlestroms die Elektrofahrzeuge verteufeln, scheinen zu glauben, dass man in 20 Jahren einfach einen Schalter umlegen kann und plötzlich gibts nur noch sauberen Strom und alle Verbrenner werden auf einen Schlag durch Elektrofahrzeuge ersetzt.
 
@Jakker: Wer auf dem aktuellen Stand der Technik tatsächlich glaubt, dass die Elektromobilität in jeglichem Bereich sinnvoller ist, als die Verbrenner-getriebene Mobilität, der hat höchstens auf dem letzten Stammtisch zugehört, sich aber nicht mit den Fakten auseinandergesetzt. In allen Bereichen müssen hier noch große Fortschritte gemacht werden, bevor das, was Du hier sagst, gilt. Ganz besonders in der Erzeugung und in der Speicherung der Elektrischen Energie. Rein bezogen auf den Wirkungsgrad eines Elektromotors hast Du sicher recht ... aber bestimmt nicht im Bezug auf das holistische System!
 
@TiKu: Man kann durchaus geteilter Meinung sein ob die Forcierung der akkutechnologie der richtige Energieträger ist, das Elektroauto ist vermutlich der richtige weg
 
@JoePhi: Die Studie welche z.B. heise thematisiert hat https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Umweltbilanz-von-Elektroautos-ist-durchwegs-besser-als-bei-Dieselfahrzeugen-3874431.html kommt aber genau zu diesem Ergebnis, welche bisher die einzige ist die es ganzheitlich betrachtet hat und zu einem überaus positivem Ergebnis kam. Die "Negativstudien" haben sich bisher nur an einzelkomponenten aufgehangen
 
@0711: nein, die Untersuchung aus Schweden berücksichtigt die Herstellung, den Betrieb und auch die Entsorgung des Fahrzeugs, die gerade bei Elektrofahrzeugen mit Lithiumbatterien nicht ganz so einfach wie bei Verbrennern ist. Schon die Herstellung dieser Batterien ist ne kleine Katastrophe. Und durch diese Studie wird eines klar: Kleinwagen, die eher für kurze Fahrten genutzt werden und statistisch gesehen eher selten wahnsinnig viel über 100000km vor der Verschrottung schaffen, sollten aus ökologischer Sicht auf keinen Fall durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden, man holt das, was zur Herstellung und Entsorgung der Akkus notwendig ist nie wieder raus. Die Studien, die zu positiven Ergebnissen für das eAuto kommen, gehen von hohen Fahrleistungen aus, die eher untypisch für Kleinwagen sind. Also ja, das eAuto kann besser als Verbrenner sein, muss aber viel gefahren werden, was wiederum bei der geringen Reichweite sich etwas schwierig gestaltet.
Was ich noch in keiner Studie gesehen habe war die Selbstentladung der Akkus... da könnte in sagen wir mal 15 Jahren auch ne Menge zusammenkommen, gerade wenn die Akkus älter werden.
 
@0711: Diese Studie kenne ich. Und sie kommt zu einem Schluss ... bei gewissen Annahmen kann das Auto ähnlich liegen. Aber diese Annahmen sind durchaus im Moment noch nicht wirklich realisitisch: Strommix ist eben noch nicht CO2 neutral (das wird kommen) und die Laufleistung der Autos wird auf einen Wert gesetzt, der eben nicht wirklich realistisch ist ... besonders für kleine Autos. Auch das wird kommen ... besonders wenn durch Autonomie der Besitz eines Autos geringere Prozentwerte bekommt. Aber aktuell? Nein ... da ist das Elektroauto eher eine Enthusiastengeschichte ... und das mal gang abgesehen von der Herausforderung der Ladeinfrastruktur. Ist es gut, dass man das pusht? Na klar ... aber man muss eben auch Augenmaß beweisen ... warten wir ab, was die kommenden Jahre an entsprechender Technologie bringen ... und dann kaufen wir erstmal nen Plug-in-Hybrid ;)
 
@Link: Welches Auto wird denn verschrottet bevor es 100tkm runter hat? Man muss doch nur bei Mobile.de und co nach gebrauchten Autos schauen und 100tkm sind auch bei Kleinwagen alles aber keine Seltenheit.

Durchschnittliche legt jedes Auto in Deutschland >13tkm/jahr zurück, eine Lebenszeit von 10 jahren+ ist die absolute regel...auch bei Kleinwagen
https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/VerkehrKilometer/verkehr_in_kilometern_node.html

Wenn man sich diese zahlen anschaut
http://www.focus.de/auto/gebrauchtwagen/autoverschrottungen-in-deutschland-und-ewig-faehrt-der-golf-so-lange-leben-autos-bis-zur-verschrottung_id_4008019.html
dann sind Autos die vor ihrer Verschrottung die 150tkm nicht knacken wohl eher die Seltenheit und als Durchschnittswert den die Studie da annimmt eher sehr konservativ angesetzt.

Auch muss ein Akku nach dem "ableben" des Autos nicht entsorgt werden, er kann als Pufferspeicher o.ä. für erneuerbare energiegewinnung genutzt werden, was bereits heute tielweise passiert - aber in der Studie z.B. nicht berücksichtigt ist
 
@JoePhi: Dir ist aufgefallen dass hier durchaus von einem Strommix ausgegangen wird der fernab von CO2 neutral ist? Man nimmt sogar schlechtere werte an als sie aktuell Realität sind und selbst in Polen mit überwiegendem Kohlestrom kommt man positiv weg, hast du die Studie tatsächlich zu gemüte geführt?
Zur laufleistung hab ich deinem Vorredner geschrieben und verweise deshalb diesbezüglich auf meine dortige Antwort https://winfuture.de/comments/thread/#3101178,3101233
 
@0711: soweit ich das sehen kann unterscheidet keiner dieser Studien zwischen Autos von Vielfahrern, die gerne auch die halbe Million innerhalb von teilweise <10 Jahren knacken, und Autos von Wenigfahrern. Und gerade letztere sind die Zielgruppe von aktuellen Elektroautos. Die Durchschnittlichen Werte nutzen hier ganauso wenig wie die durchschnittliche Fahrstrecke, nach der man behaupten kann, dass die aktuelle Reichweite von Elektroautos für jeden ausreichend ist.
 
@Link: Es gibt bis auf diese eine Studie bisher keine weitere die eine ganzheitliche Betrachtung macht, insofern ja das gibt es seither nicht. Es wird natürlich von einem Durchschnittswert ausgegangen um eine allgemeine aussage zu treffen. Ein Auto hat in der regel auch nicht nur einen einzigen Besitzer vom Zeitpunkt der Produktion bis zur Verschrottung weshalb schon hier ein Mittelwert gefunden werden müsste um ein "autoleben" abzubilden (also wieder ein durchschnitt) deshalb sehe ich auch die Betrachtung des durschnittswerts aller pkw als durchaus gerechtfertigt und valide um sagen zu können das Elektroautos im schnitt eben eine Einsparung von x bringen.

Ein Auto das 300km real schafft wie der zoe kann einen pendler der 50-100km am tag fährt problemlos bedienen ohne das er täglich an der Steckdose hängen muss. Wenn man sich Pendlerstatistiken anschaut betrifft das ein großen teil der Arbeitnehmer in Deutschland. Das sagt zwar nicht dass diese pendler mit diesem Auto dann auch glücklich sind wenn sie in den Urlaub fahren (Ladezeit/Reichweite) oder das vielfahrer mit dem Auto zu recht kommen weil sie 500km am tag fahren aber das will die Studie auch nicht zeigen, sie will zeigen ob ein Elektromobil umweltschonender ist und bisher gibt es dazu keinen ordentlichen gegenstudie - die negativstudien sind allesamt darauf gemünzt einzelne Komponenten o.ä. zu betrachten (und dann häufig nicht mal das korrekte pendant beim verbrenner als vergleich ranzuziehen), wird schon einen grund haben warum das so ist ;)

Jedenfalls sprechen irgendwie alle Daten die ich sehe gegen deine aussage wie "Kleinwagen machen keine strecke" etc pp
 
@Lecter: momentan noch die beste Alternative am Markt.
 
@FuzzyLogic: auf welchem markt? als Privatperson mit überschaubarer laufleistung und mit den aktuell einkehrenden Einschränkungen eher zweifelhaft...
 
@0711: hast Recht, in dem Fall ist es ein Benziner.
Wobei die Gebrauchtwagenpreise für Diesel momentan im Keller sind. Wenn man einen Gebrauchten will, könnte sich auch ein Diesel lohnen.
 
@FuzzyLogic: Umweltzonen werden ausgedehnt und wo die nächste kommt könnte schon die nächste "Tabuzone" für den angedachten zweck/einsatzradius hochkommen ohne das man das heute richtig abschätzen könnte. Ein "alter" Diesel ist in jedem fall jetzt ein Risiko
 
@0711: man sollte natürlich dann einen aktuellen Euro 6 Diesel nehmen, der die Grenzwerte einhält.
Fakt ist jedenfalls, dass ein Elektroauto derzeit in jeder Hinsicht ein schlechter Kauf ist. Tesla ist da mit Abstrichen eine Ausnahme,je nach dem was man verdient und wo man lebt.
 
@FuzzyLogic: Tesla ist nicht weniger ausnahme als ein Renault Zoe...eher ist der Renault Zoe wirtschaftlicher als ein Tesla und dazu auch noch mit einer absehbaren Lieferzeit
 
@0711: aber können wir uns jetzt darauf einigen, dass der BMW i3 kacke ist?
 
@FuzzyLogic: durchaus
 
Und ich dachte immer, der i3 sei von Playmobil o.O
 
Das Software- Update wird die Airbags schon ab 5 km/h in Aktion treten lassen.
Ein super Geschäft bei "Parkrempeleien". Ärgerlich, wenn das Ding zu früh auslöst:
LOL (Oma haut mit Handtasche vors Auto und Airbag geht auf)
https://www.youtube.com/watch?v=LFoI2WGmTVY
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