BMW i3: Crashtest führt zu US-Verkaufsstopp und Rückrufaktion
BMW ruft alle in den USA verkauften i3s zurück und wird den Vertrieb bis auf weiteres einfrieren. Das Fahrzeug konnte die strengen Vorgaben eines Crashtests nicht erfüllen, bei dem eine nicht angeschnallte Dummy-Puppe zum Einsatz kommt.
Durchgesetzt hat den Verkaufsstopp die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) nach einem Crashtest ohne Sicherheitsgurt, den der i3 nicht bestand. Zwar sind in den USA bis auf einen Bundesstaat Sicherheitsgurte flächendeckend Pflicht. Trotzdem müssen Autohersteller auch gewisse Sicherheitsstandards für Crashs ohne Sicherheitsgut erfüllen. Bei dem Test ohne Sicherheitsgurt wurde die Krafteinwirkung auf eine 152 Zentimeter und 55 Kilogramm schwere weibliche Dummy-Puppe bei einem Frontalaufprall untersucht. Der i3 konnte dabei die vorgeschriebenen Grenzwerte nicht einhalten.
Der Autohersteller weist aber auch darauf hin, dass die diversen Sicherheitssysteme von BMW auf einen Einsatz mit Sicherheitsgurt optimiert seien. Bei einem tatsächlichen Unfall hätten i3-Fahrer mit angeschnalltem Sicherheitsgurt nicht mit einer erhöhten Verletzungsgefahr im Vergleich zu anderen Fahrzeugmodellen zu rechnen.
BMW brachte das ab 2013 in Leipzig produzierte E-Auto ab 34.950 Euro und in vier Interieurversionen auf den Markt. Die aktuellen Modelle sind mit einem Listenpreis ab 37.550 Euro sogar noch etwas teurer. Bislang wurden etwa 100.000 i3 produziert, von denen allerdings nur etwa 3.100 in Deutschland verkauft wurden. Das Kern-Entwicklerteam für den i3 hat BMW übrigens 2016 an das chinesische Startup Future Mobility verloren.
BMW will nachbessern
BMW gibt in einem Schreiben an, dass bei eigenen Crashtests die vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten worden seien und erst neuere Tests Hinweise auf eine größere Verletzungsgefahr ergeben hätten. Man wolle die Unterschiede in den Testergebnissen genau studieren und habe einen Rückruf der bereits verkauften Fahrzeuge veranlasst, um das Problem dort zu beheben.Der Autohersteller weist aber auch darauf hin, dass die diversen Sicherheitssysteme von BMW auf einen Einsatz mit Sicherheitsgurt optimiert seien. Bei einem tatsächlichen Unfall hätten i3-Fahrer mit angeschnalltem Sicherheitsgurt nicht mit einer erhöhten Verletzungsgefahr im Vergleich zu anderen Fahrzeugmodellen zu rechnen.
BMW brachte das ab 2013 in Leipzig produzierte E-Auto ab 34.950 Euro und in vier Interieurversionen auf den Markt. Die aktuellen Modelle sind mit einem Listenpreis ab 37.550 Euro sogar noch etwas teurer. Bislang wurden etwa 100.000 i3 produziert, von denen allerdings nur etwa 3.100 in Deutschland verkauft wurden. Das Kern-Entwicklerteam für den i3 hat BMW übrigens 2016 an das chinesische Startup Future Mobility verloren.
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