Besoffen autofahren? Autonome Fahrzeuge machen es vielleicht möglich
Ja, hicks, Herr Wachtmeister, ich bin sternhagelvoll. Aber nein, ich fahre nicht selber, das macht ja mein Auto. Heutzutage bekommt man für so eine Ansage wohl sofortiges Fahrverbot, künftig könnte der Polizist einem noch eine gute Heimfahrt wünschen. Denn die australische Transportbehörde denkt in einem Report laut darüber nach, autonomes Fahren einer Taxifahrt gleichzusetzen.
Noch sind selbstfahrende Autos keine Selbstverständlichkeit auf den Straßen und werden erst noch im Rahmen diverser Test- und Pilotprojekte entwickelt. Eines scheint aber klar zu sein: Aufzuhalten ist diese Technologie sowie Art der Fortbewegung nicht, schon in wenigen Jahren könnten die Straßen voller selbstfahrender Gefährte sein.
Infografik: Deutsche mischen beim autonomen Fahren mit
Auf die Gesetzgeber kommt entsprechend Arbeit zu und so sind die Überlegungen der australischen Verkehrsbehörde National Transport Commission (NTC) auch absolut ernst gemeint. Denn laut einem Bericht der BBC stellte sich die NTC in einer aktuellen Untersuchung die Frage, wie man das Fahren unter Einfluss von Alkohol oder Drogen im Fall eines autonomen Autos werten kann.
Diese Frage ist allerdings nicht eigenständig zu sehen, denn der Report beschäftigt sich auch mit anderen rechtlichen Aspekten. So ist bisher unklar, wer bei einem Unfall haften soll oder sollte, der Hersteller, der Besitzer oder das Versicherungsunternehmen.
Die Überlegungen der NTC gelten aber wohlmerkt ausschließlich für vollständig automatisierte Systeme, bei Fahrten in semi-autonomen Fahrzeugen soll sich nichts ändern.
Auf die Gesetzgeber kommt entsprechend Arbeit zu und so sind die Überlegungen der australischen Verkehrsbehörde National Transport Commission (NTC) auch absolut ernst gemeint. Denn laut einem Bericht der BBC stellte sich die NTC in einer aktuellen Untersuchung die Frage, wie man das Fahren unter Einfluss von Alkohol oder Drogen im Fall eines autonomen Autos werten kann.
Diese Frage ist allerdings nicht eigenständig zu sehen, denn der Report beschäftigt sich auch mit anderen rechtlichen Aspekten. So ist bisher unklar, wer bei einem Unfall haften soll oder sollte, der Hersteller, der Besitzer oder das Versicherungsunternehmen.
Für vollständig autonome Fahrzeuge
Außerdem stellt man sich die Frage, ob man das "Fahren" eines vollständig automatisierten Autos mit einer Taxifahrt vergleichen kann. Denn in beiden Fällen beeinflusst der Passagier nicht, wie das Fahrzeug unterwegs ist, was sich auch rechtlich widerspiegeln könnte oder sollte. Mehr noch: Die NTC ist der Ansicht, dass autonome Fahrzeuge sich positiv auf die Sicherheit auswirken dürften, da Betrunkene seltener selbst zum Steuer greifen werden.Die Überlegungen der NTC gelten aber wohlmerkt ausschließlich für vollständig automatisierte Systeme, bei Fahrten in semi-autonomen Fahrzeugen soll sich nichts ändern.
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