Apple-Partner Foxconn investiert 10 Mrd. Dollar für Display-Werk in USA
Der taiwanische Vertragsfertiger Foxconn, welcher auch den Löwenanteil von Apples diversen Produkten herstellt, hat den Bau eines Display-Werks im US-Bundesstaat Wisconsin angekündigt. Natürlich beansprucht US-Präsident Trump nun diesen Schritt als Beleg für seine Versprechen, mehr Jobs in Fabriken in den USA zu holen.
Wie das Wall Street Journal berichtet, verkündete das Weiße Haus die Pläne von Foxconn gestern bei einer kleinen Veranstaltung. Es ist das erste Mal, dass der Fertigungsgigant aus Taiwan in großem Stil in den USA investiert. Das Unternehmen ist der größte Vertragsfertiger der Welt und produziert neben Apple auch die Geräte zahlloser anderer Anbieter von Elektronikprodukten.
Foxconn will laut einem Sprecher des Weißen Hauses rund 10 Milliarden Dollar in den Bau einer Fertigungsstätte für Bildschirme stecken. Die Panels sind unter anderem für den Einsatz in Fernsehern, Smartphones, Autos und anderen Geräten gedacht. Das Projekt in Wisconsin sei nur der erste Schritt, bevor weitere Investitionen der Taiwaner geplant sind, hieß es weiter.
Foxconn soll laut früheren Berichten auch in den Staaten Illinois, Indiana, Michigan, Ohio, Pennsylvania und Texas nach Standorten für seine Produktionsstätten gesucht haben. Trump selbst hatte erst vor einigen Tagen verlauten lassen, Foxconns größter Kunde Apple plane selbst drei "große, große, große" Werke in den USA. Laut dem Regierungssprecher sollen diese Pläne nicht im Zusammenhang mit den Investitionen von Foxconn stehen.
Dass Foxconn in den USA ein Display-Werk baut, ist im Grunde keine Überraschung. Der Gründer des aus Taiwan stammenden Konzerns Terry Gou hatte schon vor Jahren angedeutet, dass er sich einen solchen Schritt vorstellen könne. Hintergrund sind Überlegungen, die Kosten für den Transport von großen TV-Bildschirmen aus Asien in die USA zu reduzieren.
In den letzten Jahren sind einige US-Bundesstaaten durch die Verfügbarkeit günstiger Energiequellen und sinkender Löhne für ausländische Hersteller immer attraktiver geworden. Sie können durch den Bau lokaler Werke den US-Markt besser bedienen und profitieren dabei nicht nur vom Patriotismus vieler US-Kunden, sondern auch von Steuernachlässen und der Verfügbarkeit von Arbeitern, deren Löhne nicht mehr so viel höher liegen als in den von ihnen bisher bevorzugten asiatischen Ländern.
Foxconn will laut einem Sprecher des Weißen Hauses rund 10 Milliarden Dollar in den Bau einer Fertigungsstätte für Bildschirme stecken. Die Panels sind unter anderem für den Einsatz in Fernsehern, Smartphones, Autos und anderen Geräten gedacht. Das Projekt in Wisconsin sei nur der erste Schritt, bevor weitere Investitionen der Taiwaner geplant sind, hieß es weiter.
Arbeit für bis zu 13.000 Menschen
Das Werk in Wisconsin soll anfangs rund 3000 Menschen beschäftigen, bevor später rund 13.000 Personen an dem neuen Standort tätig sein könnten, sobald er seine volle Kapazität erreicht. Außerdem versprechen sich die Beteiligten die Ansiedlung von bis zu 150 weiteren Unternehmen, die als Zulieferer für Foxconn in der Region Süd-Wisconsin agieren könnten. Der Bundesstaat Wisconsin lockte Foxconn unter anderem mit dem Versprechen von Steuernachlässen in Höhe von drei Milliarden Dollar über 15 Jahre.Foxconn soll laut früheren Berichten auch in den Staaten Illinois, Indiana, Michigan, Ohio, Pennsylvania und Texas nach Standorten für seine Produktionsstätten gesucht haben. Trump selbst hatte erst vor einigen Tagen verlauten lassen, Foxconns größter Kunde Apple plane selbst drei "große, große, große" Werke in den USA. Laut dem Regierungssprecher sollen diese Pläne nicht im Zusammenhang mit den Investitionen von Foxconn stehen.
Dass Foxconn in den USA ein Display-Werk baut, ist im Grunde keine Überraschung. Der Gründer des aus Taiwan stammenden Konzerns Terry Gou hatte schon vor Jahren angedeutet, dass er sich einen solchen Schritt vorstellen könne. Hintergrund sind Überlegungen, die Kosten für den Transport von großen TV-Bildschirmen aus Asien in die USA zu reduzieren.
In den letzten Jahren sind einige US-Bundesstaaten durch die Verfügbarkeit günstiger Energiequellen und sinkender Löhne für ausländische Hersteller immer attraktiver geworden. Sie können durch den Bau lokaler Werke den US-Markt besser bedienen und profitieren dabei nicht nur vom Patriotismus vieler US-Kunden, sondern auch von Steuernachlässen und der Verfügbarkeit von Arbeitern, deren Löhne nicht mehr so viel höher liegen als in den von ihnen bisher bevorzugten asiatischen Ländern.
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Foxconns Aktienkurs in Euro
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