iPhone 8-Panels: Apple sucht "dringend" weiteren OLED-Zulieferer
Der kalifornische Hersteller Apple verkauft zwar hohe Stückzahlen an Smartphones und auch Tablets. Man hat allerdings ein Problem: die Abhängigkeit von Zulieferern. Denn in Bezug auf Komponenten ist man stets auf Dritte angewiesen. Dabei ist vor allem eines enorm begehrt: Bildschirme. Vor allem bei OLED-Panels ist die Anzahl der Hersteller aber stark begrenzt, Apple sucht deshalb verzweifelt Alternativen.
Bei der Formulierung "Anzahl der Hersteller ist stark begrenzt" handelt es sich sogar um eine Untertreibung, denn genau genommen gibt es für Apple derzeit nur einen Anbieter von OLED-Displays, der genügend hohe Stückzahlen und eine entsprechende Qualität mitbringt: Samsung. Wie The Verge zusammenfasst, gibt es aktuell keine Zweifel, dass die Koreaner die besten OLED-Bildschirme für Smartphones herstellen.
Nächste Woche wird Apple sein iPhone 8 vorstellen und das Jubiläums-Smartphone der Kalifornier wird erstmals ein OLED-Panel bieten. Diesen Bildschirm liefert Samsung. Doch damit hat der koreanische eine Macht oder einen Einfluss, der Apple sicherlich nicht ganz passt. Das jedenfalls meint aktuell der renommierte Apple-Kenner und Analyst bei KGI Securities Ming-Chi Kuo.
Das klingt in der Theorie einfacher als es in der Praxis ist: Denn aktuell kommt als Hersteller eigentlich nur LG Display in Frage, der zweite koreanische Zulieferer kann derzeit aber nicht dieselbe Qualität wie Samsung bieten. Das ist auch beim neuesten LG-Smartphone der Fall: Denn laut Ars Technica hat das V30 zwar einen OLED-Bildschirm, allerdings haben die LG-Panels derzeit mit schwerwiegenden Qualitätsproblemen bzw. -schwankungen zu kämpfen.
Nächste Woche wird Apple sein iPhone 8 vorstellen und das Jubiläums-Smartphone der Kalifornier wird erstmals ein OLED-Panel bieten. Diesen Bildschirm liefert Samsung. Doch damit hat der koreanische eine Macht oder einen Einfluss, der Apple sicherlich nicht ganz passt. Das jedenfalls meint aktuell der renommierte Apple-Kenner und Analyst bei KGI Securities Ming-Chi Kuo.
Teure Panels
Laut Apple Insider schätzt Kuo, dass Apple pro OLED-Display zwischen 120 und 130 Dollar an Samsung überweist, das ist ein Vielfaches dessen, was man für ein 5,5-Zoll-LCD-Panel für das iPhone 7 Plus bezahlt (45 bis 55 Dollar). Kuo meint, dass "Apple dringend eine zweite Quelle für OLEDs finden muss", weil man sich zu sehr von Samsung abhängig macht.Das klingt in der Theorie einfacher als es in der Praxis ist: Denn aktuell kommt als Hersteller eigentlich nur LG Display in Frage, der zweite koreanische Zulieferer kann derzeit aber nicht dieselbe Qualität wie Samsung bieten. Das ist auch beim neuesten LG-Smartphone der Fall: Denn laut Ars Technica hat das V30 zwar einen OLED-Bildschirm, allerdings haben die LG-Panels derzeit mit schwerwiegenden Qualitätsproblemen bzw. -schwankungen zu kämpfen.
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