Internes Dokument: Wann Apple ein iPhone repariert und wann nicht
Reparaturen von Smartphones können mitunter ein Glücksspiel sein, denn die Grenze zwischen "Ja, klar, machen wir" und "Pech gehabt" ist immer wieder fließend. Das ist auch bei Apple so, ein nun aufgetauchtes Dokument der Kalifornier zeigt nun, was man bei den Kaliforniern als Garantiefall ansieht und was nicht.
Wer einen Schaden an seinem iPhone hat und sich zu einem Apple Store aufmacht, der weiß nicht immer, ob ein Defekt als Garantiefall angesehen wird oder er für eine Reparatur selbst aufkommen muss. Business Insider (via t3n) hat nun ein internes Dokument in die Finger bekommen, das aufschlüsselt, wie Apple-Mitarbeiter bei welchen Schadensfällen vorgehen sollen.
Der "Visual/Mechanical-Inspection-Guide" (VMI) genannte Leitfaden soll bei Apple intern zu Schulungszwecken eingesetzt werden. "Gesetz" ist er indes aber wohl nicht. Das bedeutet, dass man womöglich dennoch an einen kulanten Apple-Mitarbeiter geraten kann, der ein Auge zudrückt bzw. das Ganze eben von Fall zu Fall entschieden wird. Infografik: Service Eligibility Guidelines von Apple
So werden beim Display Pixelfehler und Verunreinigungen unter dem Glas sowie Haarrisse anstandslos behoben, auch eine verschobene Frontkamera-Optik wird nicht weiter hinterfragt. Schäden, die der Nutzer selbst verursacht hat, muss er auch selbst bezahlen: Das betrifft etwa Wasserschäden, Display-Brüche, durch Laser entstandene Schäden bei der Kamera, diverse Sturzdefekte und verbogene Geräte.
Nicht behoben werden Schäden vor allem dann, wenn man selbst am iPhone herumgeschraubt hat oder dies durch nicht autorisierte Werkstätten hat durchführen lassen. Interessant ist auch ein spezielles Kapitel, das die Apple-Mitarbeiter anweist, wie sie Schäden durch Flüssigkeiten erkennen können.
Der "Visual/Mechanical-Inspection-Guide" (VMI) genannte Leitfaden soll bei Apple intern zu Schulungszwecken eingesetzt werden. "Gesetz" ist er indes aber wohl nicht. Das bedeutet, dass man womöglich dennoch an einen kulanten Apple-Mitarbeiter geraten kann, der ein Auge zudrückt bzw. das Ganze eben von Fall zu Fall entschieden wird. Infografik: Service Eligibility Guidelines von Apple
Grün, Gelb und Rot
Der Guide kennt drei Kategorien (für die Modelle iPhone 6, 6S und 7): Schäden, die Garantiefälle sind und entsprechend kostenfrei behoben werden, Defekte, die gegen Aufpreis gefixt werden und schließlich jene, gegen die man gar nichts tun kann.So werden beim Display Pixelfehler und Verunreinigungen unter dem Glas sowie Haarrisse anstandslos behoben, auch eine verschobene Frontkamera-Optik wird nicht weiter hinterfragt. Schäden, die der Nutzer selbst verursacht hat, muss er auch selbst bezahlen: Das betrifft etwa Wasserschäden, Display-Brüche, durch Laser entstandene Schäden bei der Kamera, diverse Sturzdefekte und verbogene Geräte.
Nicht behoben werden Schäden vor allem dann, wenn man selbst am iPhone herumgeschraubt hat oder dies durch nicht autorisierte Werkstätten hat durchführen lassen. Interessant ist auch ein spezielles Kapitel, das die Apple-Mitarbeiter anweist, wie sie Schäden durch Flüssigkeiten erkennen können.
Thema:
Videos zum iPhone
- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- iPhone 17 vs. iPhone 17e: Lohnt sich der Aufpreis von 250 Euro?
- iPhone 17: Mit diesem Zubehör steigert ihr den Nutzen enorm
Apples Aktienkurs
Beliebte Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
- SpaceX-Rakete wird in Kürze auf dem Mond einschlagen
- Pollin Electronic: Traditionshändler aus Bayern rutscht in die Insolvenz
- Wurden Hits geklaut? Gema verklagt Suno AI vor deutschem Gericht
- EEG-Reform 2026: Die Regierung streicht feste Solarförderung
- Renault 2026: Elektroautos bringen Autobauer wieder in die Gewinnzone
- Elektro-Abfangdrohne aus Deutschland bricht Geschwindigkeitsrekord
- xAI klagt gegen strenges Nudify-Verbot: Streit um Nackt-KI-Gesetz
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen