Kleidung nähen: Roboter kann jetzt 17 Billig-Näherinnen ersetzen
Damit die bekannten Bekleidungsketten ihre Waren so günstig anbieten können, musste die Produktion zwingend in Entwicklungsländer verlagert werden, wo vor allem Frauen nahezu rechtlos und unter schlimmen Bedingungen arbeiten. Ein neuer Roboter könnte dies nun komplett umkrempeln.
Die Automatisierung bei der Herstellung von Kleidung ist lange nicht weiter vorangekommen. Beim Weben gibt es kaum Probleme, doch für die Weiterverarbeitung von Stoffen erwiesen sich Roboter bisher als viel zu unflexibel und grobmotorisch. Das Unternehmen SoftWear Automation will nun allerdings einen Durchbruch hinbekommen haben.
Bereits vor zwei Jahren präsentierte die Firme einen ersten Nähroboter, der zumindest simple Produkte wie Badvorleger automatisch herstellen konnte. Inzwischen hat man die Technologie verfeinert und weitere Arbeitsschritte hinzugefügt, so dass auch komplizierter zugeschnittene Stoffteile aneinander gefügt und gefaltet werden können. Der Roboter ist so zwar noch nicht in der Lage, komplexere Nähereien durchzuführen, T-Shirts und Jeans-Hosen - also gerade die Produkte für den billigen Massenverkauf - lassen sich von dem System produzieren.
Da verwundert es nicht, dass sofort große Auftragshersteller parat stehen. So will das chinesische Unternehmen Tianyuan Garments beispielsweise eine Fabrik im US-Bundesstaat Arkansas errichten. Das Unternehmen produziert unter anderem für Marken wie Adidas und Armani. In dem neuen Werk das bereits im kommenden Jahr den Betrieb aufnehmen soll, werden den Planungen zufolge 21 SoftWear Automation-Roboter stehen und bis zu 1,2 Millionen T-Shirts im Jahr herstellen.
Bereits vor zwei Jahren präsentierte die Firme einen ersten Nähroboter, der zumindest simple Produkte wie Badvorleger automatisch herstellen konnte. Inzwischen hat man die Technologie verfeinert und weitere Arbeitsschritte hinzugefügt, so dass auch komplizierter zugeschnittene Stoffteile aneinander gefügt und gefaltet werden können. Der Roboter ist so zwar noch nicht in der Lage, komplexere Nähereien durchzuführen, T-Shirts und Jeans-Hosen - also gerade die Produkte für den billigen Massenverkauf - lassen sich von dem System produzieren.
Erste Fabriken in Planung
Und der Roboter ist auf dem aktuellen Stand in der Lage, die Fließband-Nähereien in den Entwicklungsländern zu übertreffen. In acht Arbeitsstunden können zehn Näherinnen zwar durchschnittlich 669 T-Shirts aus zugeschnittenen Stoffteilen produzieren, ein Roboter bringt es hier aber auf 1.142 Stück. Bei gleicher Fertigungsmenge ist ein System mit einem menschlichen Betreuer also in der Lage, 17 menschliche Arbeiter zu ersetzen.Da verwundert es nicht, dass sofort große Auftragshersteller parat stehen. So will das chinesische Unternehmen Tianyuan Garments beispielsweise eine Fabrik im US-Bundesstaat Arkansas errichten. Das Unternehmen produziert unter anderem für Marken wie Adidas und Armani. In dem neuen Werk das bereits im kommenden Jahr den Betrieb aufnehmen soll, werden den Planungen zufolge 21 SoftWear Automation-Roboter stehen und bis zu 1,2 Millionen T-Shirts im Jahr herstellen.
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