Horizon: Apples Reparatur-Roboter erstmals für externe Werkstätten
Der Computerkonzern Apple will die Service-Punkte in seinen konzerneigenen Filialgeschäften entlasten und schnelle iPhone-Reparaturen bald auch bei zahlreichen anderen Partnern ermöglichen. Diese bekommen eigens dafür entsprechende Roboter geliefert, die Standard-Aufgaben automatisch durchführen.
Der häufigste Defekt an einem Smartphone ist wohl ein gebrochenes Display. Da stets zahlreiche Kunden die Bildschirme ihrer iPhones ausgetauscht haben wollen, leiden die entsprechenden Abteilungen in den Apple Stores schon länger an einer chronischen Überlastung. Das führt dazu, dass Leute erst lange auf einen Termin und dann auch noch auf die Durchführung der Reparatur warten müssen.
Um das zu ändern wird Apple nun weitaus mehr Stellen einrichten, an denen die Displays von iPhones ersetzt werden können. In 25 Ländern sollen dafür bis zum Jahresende 400 neue, authorisierte Reparatur-Punkte entstehen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Betrieben werden diese jeweils von externen Partnern des US-Konzerns. In den USA arbeitet Apple dafür beispielsweise mit der Handelskette Best-buy zusammen.
Die Ausweitung des Horizon-Programms ist dabei Apples bevorzugter Weg. Einen anderen wollen hingegen Verbraucherschützer in verschiedenen US-Bundesstaaten gehen. Diese fordern, dass Hersteller wie Apple generell Baupläne und Reparatur-Anleitungen veröffentlicht, damit auch unabhängige Werkstätten aktiv werden können.
Um das zu ändern wird Apple nun weitaus mehr Stellen einrichten, an denen die Displays von iPhones ersetzt werden können. In 25 Ländern sollen dafür bis zum Jahresende 400 neue, authorisierte Reparatur-Punkte entstehen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Betrieben werden diese jeweils von externen Partnern des US-Konzerns. In den USA arbeitet Apple dafür beispielsweise mit der Handelskette Best-buy zusammen.
Pilotprojekte laufen schon länger
Den Kern des Projektes stellen die so genannten Horizon Machines dar. Dabei handelt es sich um Systeme, die Displays von iPhones weitgehend im Alleingang austauschen können. Apple hatte bisher exklusiv die eigenen rund 500 Retail-Stores mit den Maschinen ausgerüstet, externe Werkstätten, mit denen Apple durchaus auch zusammenarbeitet, mussten hier manuell tätig werden. Pilotprojekte, bei denen einzelne externe Unternehmen mit den Horizons ausgestattet wurden, startete der Konzern vor gut einem Jahr.Die Ausweitung des Horizon-Programms ist dabei Apples bevorzugter Weg. Einen anderen wollen hingegen Verbraucherschützer in verschiedenen US-Bundesstaaten gehen. Diese fordern, dass Hersteller wie Apple generell Baupläne und Reparatur-Anleitungen veröffentlicht, damit auch unabhängige Werkstätten aktiv werden können.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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