Game of Thrones: Künstliche Intelligenz schreibt die Bücher weiter
Die TV-Serie Game of Thrones basiert bekanntlich auf einer im Englischen fünfteiligen Romanreihe mit dem Titel "Das Lied von Eis und Feuer". Deren Autor George R.R. Martin ist allerding berühmt-berüchtigt für sein langsames Schreiben und so musste nun ein neuronales Netzwerk seinen Job übernehmen. Das Ergebnis ist in gleich mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich.
Die langsame Arbeitsweise von "A Song of Ice and Fire"-Autor Martin ist Gegenstand so manchen Scherzes, vielen Fans der Bücher ist das Lachen aber längst vergangen. Denn die HBO-Serie, die nach dem ersten Band Game of Thrones benannt ist, ist schon wesentlich weiter, während Teil 6 "The Winds of Winter" immer noch nicht in Sicht ist.
Ein Informatiker namens Zack Thoutt hat das aufgegriffen und in einem (Schulungs-)Projekt ein Recurrent Neural Network (RNN) so programmiert, dass die KI dem Fantasy-Autor die Arbeit abnimmt. Die Arbeit, die Thoutt auf GitHub veröffentlicht hat, basiert laut einem Bericht von Motherboard auf den bisherigen Büchern.
Das Ergebnis ist stellenweise überraschend leserlich, aber natürlich alles andere als perfekt. Die Handlung selbst ist voller unerwarteter Ereignisse, diese bezeichnet ein Leser als "bizarr" (via derStandard). So meint die KI, dass Sansa Stark in Wirklichkeit dem Haus Baratheon entstammt, Jamie Lannister seine Schwester Cersei tötet und Varys Daenerys vergiftet. Außerdem meint die KI, dass Jon Snow einen Drachen reiten wird und war in der Lage, einen neuen Charakter namens Greenbeard zu erfinden.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein neuronales Netzwerk "kreativ" betätigt. Im Frühjahr wurde ein Film veröffentlicht, dessen Drehbuch komplett von einer KI geschrieben worden ist.
Siehe auch: KI schrieb alle Dialoge für verstörenden Kurzfilm mit David Hasselhoff
Ein Informatiker namens Zack Thoutt hat das aufgegriffen und in einem (Schulungs-)Projekt ein Recurrent Neural Network (RNN) so programmiert, dass die KI dem Fantasy-Autor die Arbeit abnimmt. Die Arbeit, die Thoutt auf GitHub veröffentlicht hat, basiert laut einem Bericht von Motherboard auf den bisherigen Büchern.
Wenige Vorgaben
Das RNN simuliert damit ein Stück weit das menschliche Gehirn und diese Art der Künstlichen Intelligenz hat versucht, den sechsten Band wie ein Mensch weiterzuschreiben. Thoutt hat lediglich einen Charakternamen sowie die Anzahl der Zeichen vorgegeben, den Rest hat die KI übernommen.Das Ergebnis ist stellenweise überraschend leserlich, aber natürlich alles andere als perfekt. Die Handlung selbst ist voller unerwarteter Ereignisse, diese bezeichnet ein Leser als "bizarr" (via derStandard). So meint die KI, dass Sansa Stark in Wirklichkeit dem Haus Baratheon entstammt, Jamie Lannister seine Schwester Cersei tötet und Varys Daenerys vergiftet. Außerdem meint die KI, dass Jon Snow einen Drachen reiten wird und war in der Lage, einen neuen Charakter namens Greenbeard zu erfinden.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein neuronales Netzwerk "kreativ" betätigt. Im Frühjahr wurde ein Film veröffentlicht, dessen Drehbuch komplett von einer KI geschrieben worden ist.
Siehe auch: KI schrieb alle Dialoge für verstörenden Kurzfilm mit David Hasselhoff
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