Make it so - Star-Trek-Captain Sir Patrick Stewart ist tot
Der Schauspieler Sir Patrick Stewart ist im Alter von 86 Jahren in Los Angeles gestorben. Der für seine legendären Rollen in Star Trek und X-Men bekannte Brite verbrachte seine letzten Stunden laut seiner Sprecherin friedlich im Kreis von Familie und Freunden.
Der Weg zu seiner bekanntesten Rolle als Captain Jean-Luc Picard war von Zweifeln geprägt. Als der Produzent Robert Justman den Theaterschauspieler bei einer Lesung an der University of California, Los Angeles entdeckte, stieß er bei dem Star-Trek-Schöpfer Gene Roddenberry auf Widerstand. Dieser konnte sich einen kahlköpfigen Briten nicht als Gesicht der neuen Serie vorstellen.
Wie Hollywood Reporter in einem Nachruf berichtet, rechnete Stewart nach seiner Verpflichtung bei TNG selbst mit einer baldigen Absetzung. Sein Kollege Brent Spiner, der den Androiden Data verkörperte, nahm Stewarts Herkunft mit Humor. Er brachte ein Schild mit der Aufschrift Warnung: Unbekannter britischer Shakespeare-Schauspieler über dessen Garderobe an.
Die Serie Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert startete im September 1987 und hatte zunächst Startschwierigkeiten. 1990 erreichte sie mit dem Finale der dritten Staffel, in dem Picard von den Borg assimiliert wird, einen Meilenstein.
Die Folge brachte den ersten Cliffhanger in der Geschichte von Star Trek. Die Arbeit an der Serie veränderte auch Stewarts Einstellung, da ihn seine amerikanischen Kollegen lehrten, dass gute Arbeit und Spaß am Set vereinbar sind.
Gegen Ende der Kinofilm-Reihe zu Das nächste Jahrhundert zögerte der Darsteller zunächst, als ihm die Rolle des Professor Charles Xavier in X-Men angeboten wurde. Er fürchtete eine Festlegung auf ein bestimmtes Genre. Schließlich nahm er an und spielte den Mutanten-Anführer in insgesamt acht Filmen, zuletzt bei einem Gastauftritt in Avengers: Doomsday im Jahr 2026.
Stewarts Karriere begann fernab der Schauspielerei. Geboren 1940 im englischen Yorkshire, wuchs er als jüngster von drei Söhnen in schwierigen Verhältnissen auf. Sein Vater, ein Veteran des Zweiten Weltkriegs, verhielt sich gewalttätig gegenüber seiner Frau, vermutlich infolge einer undiagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung. Diese Erfahrungen veranlassten Stewart später dazu, sich für Opfer häuslicher Gewalt einzusetzen.
Eine von Picards bekanntesten Posen, die zum Meme wurde.
Für seine Verdienste um die Schauspielkunst wurde er 2010 von Königin Elisabeth II. im Buckingham Palace zum Ritter geschlagen. 2013 heiratete Stewart in dritter Ehe die Jazzmusikerin Sunny Ozell; aus seiner ersten Ehe stammen zwei Kinder.
Was verbindet ihr mit Patrick Stewart und welche seiner vielen Rollen bleibt euch am meisten im Gedächtnis? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns! Siehe auch:
- Schauspieler Patrick Stewart starb im Alter von 86 Jahren in Los Angeles
- Weltweite Bekanntheit erlangte er ab 1987 als Captain Jean-Luc Picard
- In der Filmreihe X-Men verkörperte er den Anführer Charles Xavier
- Nach Anfängen als Lokalreporter spielte er lange klassisches Theater
- Wegen eigener Kindheitserfahrungen half er Opfern von häuslicher Gewalt
- Königin Elisabeth II. schlug den Darsteller im Jahr 2010 zum Ritter
Abschied von einer Schauspiellegende
Der britische Schauspieler Patrick Stewart, der durch seine Rollen in Star Trek und X-Men weltweite Bekanntheit erlangte, ist tot. Er verstarb am Mittwoch (28. Oktober 2026) im Alter von 86 Jahren in seinem Haus in Los Angeles. Vorausgegangen waren Diagnosen von Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz. Laut seiner Sprecherin verbrachte er seine letzten Stunden friedlich im Kreis von Familie und Freunden.Der Weg zu seiner bekanntesten Rolle als Captain Jean-Luc Picard war von Zweifeln geprägt. Als der Produzent Robert Justman den Theaterschauspieler bei einer Lesung an der University of California, Los Angeles entdeckte, stieß er bei dem Star-Trek-Schöpfer Gene Roddenberry auf Widerstand. Dieser konnte sich einen kahlköpfigen Briten nicht als Gesicht der neuen Serie vorstellen.
Wie Hollywood Reporter in einem Nachruf berichtet, rechnete Stewart nach seiner Verpflichtung bei TNG selbst mit einer baldigen Absetzung. Sein Kollege Brent Spiner, der den Androiden Data verkörperte, nahm Stewarts Herkunft mit Humor. Er brachte ein Schild mit der Aufschrift Warnung: Unbekannter britischer Shakespeare-Schauspieler über dessen Garderobe an.
Die Serie Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert startete im September 1987 und hatte zunächst Startschwierigkeiten. 1990 erreichte sie mit dem Finale der dritten Staffel, in dem Picard von den Borg assimiliert wird, einen Meilenstein.
Die Folge brachte den ersten Cliffhanger in der Geschichte von Star Trek. Die Arbeit an der Serie veränderte auch Stewarts Einstellung, da ihn seine amerikanischen Kollegen lehrten, dass gute Arbeit und Spaß am Set vereinbar sind.
Gegen Ende der Kinofilm-Reihe zu Das nächste Jahrhundert zögerte der Darsteller zunächst, als ihm die Rolle des Professor Charles Xavier in X-Men angeboten wurde. Er fürchtete eine Festlegung auf ein bestimmtes Genre. Schließlich nahm er an und spielte den Mutanten-Anführer in insgesamt acht Filmen, zuletzt bei einem Gastauftritt in Avengers: Doomsday im Jahr 2026.
Die Rückkehr auf die Enterprise
Mit dem Ende von "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert" war Stewarts Reise als Jean-Luc Picard noch lange nicht abgeschlossen. Auf sieben Serienstaffeln folgten vier Kinofilme, vom "Treffen der Generationen" 1994 bis zu "Star Trek: Nemesis" 2002. Im 2018 bestätigte er, für die Serie "Star Trek: Picard" zu seiner bekanntesten Rolle zurückzukehren.Stewarts Karriere begann fernab der Schauspielerei. Geboren 1940 im englischen Yorkshire, wuchs er als jüngster von drei Söhnen in schwierigen Verhältnissen auf. Sein Vater, ein Veteran des Zweiten Weltkriegs, verhielt sich gewalttätig gegenüber seiner Frau, vermutlich infolge einer undiagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung. Diese Erfahrungen veranlassten Stewart später dazu, sich für Opfer häuslicher Gewalt einzusetzen.
Eine von Picards bekanntesten Posen, die zum Meme wurde.
Vom Lokalreporter zum Ritter
Mit 15 Jahren arbeitete er als Lokaljournalist. Nachdem ihn sein Chefredakteur vor die Wahl zwischen dem Schreiben und dem Theater stellte, kündigte er umgehend. Der Fokus auf die Bühne zahlte sich aus: Ab Mitte der 1960er-Jahre gehörte er zur Royal Shakespeare Company. Später folgten Nominierungen für wichtige Auszeichnungen, darunter für seine Rollen in Moby Dick und The Lion in Winter.Patrick Stewart: Zehn wichtige Stationen seines Lebens
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1940
13. JuliPatrick Stewart wird in Mirfield in der englischen Grafschaft Yorkshire als jüngster von drei Söhnen geboren
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1955
Mit 15 Jahren beginnt Stewart als Lokalreporter beim "Dewsbury Reporter" - vor die Wahl zwischen Journalismus und Schauspiel gestellt, entscheidet er sich später für die Bühne
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1966
Stewart wird Mitglied der renommierten Royal Shakespeare Company - das klassische Theater prägt seine weitere Karriere
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1987
September"Star Trek: The Next Generation" startet im US-Fernsehen - als Captain Jean-Luc Picard wird Stewart weltweit bekannt
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1994
Nach sieben Staffeln endet die Serie, noch im selben Jahr bringt "Star Trek: Treffen der Generationen" Picard an der Seite von William Shatner als Captain Kirk ins Kino
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2000
Im ersten "X-Men"-Film spielt Stewart Professor Charles Xavier - neben Picard seine zweite große Paraderolle
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2010
Königin Elisabeth II. schlägt Stewart für seine Verdienste um die Schauspielkunst zum Ritter - fortan ist er Sir Patrick Stewart
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2013
Stewart heiratet die Jazzmusikerin Sunny Ozell, die Trauung leitet sein langjähriger Freund und "X-Men"-Kollege Ian McKellen
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2020
JanuarMit "Star Trek: Picard" kehrt Stewart rund 17 Jahre nach dem Kinofilm "Star Trek: Nemesis" zu seiner bekanntesten Rolle zurück
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2026
28. OktoberPatrick Stewart stirbt im Alter von 86 Jahren in seinem Haus in Los Angeles - zuvor waren bei ihm Alzheimer und Lewy-Körper-Demenz diagnostiziert worden
Für seine Verdienste um die Schauspielkunst wurde er 2010 von Königin Elisabeth II. im Buckingham Palace zum Ritter geschlagen. 2013 heiratete Stewart in dritter Ehe die Jazzmusikerin Sunny Ozell; aus seiner ersten Ehe stammen zwei Kinder.
Was verbindet ihr mit Patrick Stewart und welche seiner vielen Rollen bleibt euch am meisten im Gedächtnis? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns! Siehe auch:
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- Star Trek lag falsch: Picards berühmtes Manöver ist noch spektakulärer
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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