Facebook: Kamera wird Augmented-Reality-Portal, nicht nur Snapchat-Klon
Die Betreiber des Sozialen Netzwerks Facebook wollen innerhalb der nächsten Jahre dafür sorgen, dass ihre Plattform immer mehr Augmented-Reality-Features bieten kann. Mit Unterstützung externer Entwickler sollen elektronische Geräte mit Kameras in den Mittelpunkt des Nutzungserlebnisses rücken - so dass die Nutzer zum Beispiel Videos mit eingebetteten AR-Elementen austauschen können.
Die sogenannte Camera Effects Platform soll künftig nicht mehr einfach nur eine Art Kopie von Snapchat darstellen, sondern dafür sorgen, dass die User von Facebook, Facebook Messenger, Instagram und WhatsApp AR-Inhalte austauschen können. Dazu wird wie erwähnt die Kamera angezapt, wobei sich Entwickler im Rahmen einer zunächst geschlossenen Beta-Phase eines AR Studio Tools bedienen können, um eigene Anwendungen zu entwickeln.
Facebook setzt auf Informationen, Objekte und Verbesserungen
Die Kamera soll zur 'ersten' Augmented Reality Plattform werden
Als Beispiel zeigte Facebook-Mitgründer Mark Zuckerberg wie man bestimmte Orte auf der Welt mit Hilfe genauer Positionsdaten und der Camera Effects Platform mit Notizen versehen kann, um zum Beispiel einem Bekannten mitzuteilen, wo genau man sich treffen möchte oder welcher Tisch in einem Restaurant die besten Plätze bietet. In Zukunft sollen neben Smartphones auch Augmented-Reality-Brillen und ähnliche Geräte unterstützt werden, so dass der Nutzer noch besser mit der AR-Umgebung interagieren kann.
Entwickler können sich für die geschlossene Beta bewerben und dabei Zugriff auf präzise Ortungsdaten, Objekt- und Tiefenerkennung erhalten, um so ihre eigenen "Effekte" zu schaffen. Die Kamera-Software von Facebook soll dabei in der Lage sein, bestimmte Objekte wie etwa eine Tasse oder den Tisch, auf dem sie sich befindet, zu erkennen und diese präzise im Raum zu positionieren.
Die Entwickler konnen die Erkennung von Gesichtern (nicht aber die Identifikation einer Person), Sensordaten und Scripting-APIs mit Zugriff auf die Daten von Dritt-Apps nutzen, um die Ausgabe bestimmter Effekte zu veranlassen. Einige erste Partner gibt es bereits, denn der Fußball-Club Manchester United nutzt Spieldaten, um Tore in AR-Szenarien feiern zu können während der Spielehersteller EA Informationen zu In-Game-Erfolgen mit einer Mass-Effect-Maske anzeigen lässt.
Der Sportartikelkonzern Nike will hingegen eine Art virtuelles Stirnband auf den Kopf der Nutzer zaubern und zusätzlich die Route eines kürzlichen Laufs anzeigen lassen. Noch verzichtet Facebook nach eigenen Angaben ausdrücklich auf die Integration von Werbung, weil man angeblich zuerst für die Entwicklung interessanter und nützlicher Apps und Anwendungsszenarien sorgen will. Erst später sollen Wege gefunden werden, wie mit den Neuerungen auch Geld verdient werden kann.
Weg von einfachen Stickern und Snapchat-Klon-Versuchen
Langfristig will man also weit über die einfachen "Sticker" in Form von statischen Bildchen auf Fotos hinausgehen, um zum Beispiel AR-Selfie-Masken zu ermöglichen oder aber die Einbettung von Inhalten wie Restaurant-Bewertungen und anderen nützlichen Informationen, interaktiven Spielen oder auch Kunstwerken.
Facebook setzt auf Informationen, Objekte und Verbesserungen
Die Kamera soll zur 'ersten' Augmented Reality Plattform werden
Als Beispiel zeigte Facebook-Mitgründer Mark Zuckerberg wie man bestimmte Orte auf der Welt mit Hilfe genauer Positionsdaten und der Camera Effects Platform mit Notizen versehen kann, um zum Beispiel einem Bekannten mitzuteilen, wo genau man sich treffen möchte oder welcher Tisch in einem Restaurant die besten Plätze bietet. In Zukunft sollen neben Smartphones auch Augmented-Reality-Brillen und ähnliche Geräte unterstützt werden, so dass der Nutzer noch besser mit der AR-Umgebung interagieren kann.
Entwickler können sich für die geschlossene Beta bewerben und dabei Zugriff auf präzise Ortungsdaten, Objekt- und Tiefenerkennung erhalten, um so ihre eigenen "Effekte" zu schaffen. Die Kamera-Software von Facebook soll dabei in der Lage sein, bestimmte Objekte wie etwa eine Tasse oder den Tisch, auf dem sie sich befindet, zu erkennen und diese präzise im Raum zu positionieren.
Die Entwickler konnen die Erkennung von Gesichtern (nicht aber die Identifikation einer Person), Sensordaten und Scripting-APIs mit Zugriff auf die Daten von Dritt-Apps nutzen, um die Ausgabe bestimmter Effekte zu veranlassen. Einige erste Partner gibt es bereits, denn der Fußball-Club Manchester United nutzt Spieldaten, um Tore in AR-Szenarien feiern zu können während der Spielehersteller EA Informationen zu In-Game-Erfolgen mit einer Mass-Effect-Maske anzeigen lässt.
Der Sportartikelkonzern Nike will hingegen eine Art virtuelles Stirnband auf den Kopf der Nutzer zaubern und zusätzlich die Route eines kürzlichen Laufs anzeigen lassen. Noch verzichtet Facebook nach eigenen Angaben ausdrücklich auf die Integration von Werbung, weil man angeblich zuerst für die Entwicklung interessanter und nützlicher Apps und Anwendungsszenarien sorgen will. Erst später sollen Wege gefunden werden, wie mit den Neuerungen auch Geld verdient werden kann.
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