Snapchat: Datenschützer warnen vor neuem Standort-Feature
Der vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebte Messenger Snapchat hat seit kurzem ein neues Feature, bei dem man seinen Standort in Echtzeit mit anderen teilen kann. Snap Maps bietet zwar natürlich die Möglichkeit an, das zu deaktivieren, für Kinder- und Datenschützer ist die Funktion aber dennoch überaus bedenklich.
Snap verspricht für seine Funktionalität einen "völlig neuen Weg, die Welt zu erforschen", in einem Blogbeitrag schreibt man, dass man mit Snap Maps "sehen kann, was passiert, seine Freunde finden kann und inspiriert wird, auf ein Abenteuer zu gehen". Laut Snapchat-Macher Snap sei Maps besonders einfach zu bedienen bzw. zu starten, es bleibe dem Nutzer überlassen, ob man seinen Standort mit Freunden teilen möchte oder im "Ghost Mode", also dem Inkognito-Modus bleiben will.
Die Privatsphäre-Einstellung können Nutzer beim ersten Start der Funktion vornehmen, wer das Tracking aktiviert, der wird per Cartoon-artigem "Actionmoji" auf der Karte angezeigt. Snap weist darauf hin, dass die Standort-Erfassung nicht dauerhaft ist, Actionmojis werden nur beim Start der App aktualisiert.
Snap verteidigt die Funktion naturgemäß und verweist unter anderem auf die Tatsache, dass Snap Maps von Haus aus deaktiviert ist. Zudem müsse man auf Snapchat mit jemanden explizit befreundet sein, um dessen Standort sehen zu können, wenn dieser das erlaubt hat.
Siehe auch: Aktie auf Talfahrt - Snapchat-Macher Snap erreicht nächsten Tiefpunkt
Die Privatsphäre-Einstellung können Nutzer beim ersten Start der Funktion vornehmen, wer das Tracking aktiviert, der wird per Cartoon-artigem "Actionmoji" auf der Karte angezeigt. Snap weist darauf hin, dass die Standort-Erfassung nicht dauerhaft ist, Actionmojis werden nur beim Start der App aktualisiert.
Kritik und Bedenken
Dennoch sehen Kinder- und Datenschützer Snap Maps besonders kritisch. Wie der britische Guardian berichtet, warnt etwa Childnet International, dass man seinen Standort nicht mit Fremden teilen sollte. Denn auf diese Weise könnten diese ein genaues Profil erfassen, mit Informationen, wo man lebt, zur Schule geht und Zeit verbringt. Andere meinen, dass man die Funktion regelmäßig überprüfen sollte, etwa auf Personen, mit denen man im wahren Leben nicht mehr befreundet ist.Snap verteidigt die Funktion naturgemäß und verweist unter anderem auf die Tatsache, dass Snap Maps von Haus aus deaktiviert ist. Zudem müsse man auf Snapchat mit jemanden explizit befreundet sein, um dessen Standort sehen zu können, wenn dieser das erlaubt hat.
Siehe auch: Aktie auf Talfahrt - Snapchat-Macher Snap erreicht nächsten Tiefpunkt
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