Luxusmarke Vertu ist nun definitiv am Ende, Mitarbeiter müssen gehen
Der britische Luxus-Smartphone-Hersteller Vertu steckt schon seit längerem in finanziellen Schwierigkeiten, nun folgt das nächste und wohl letzte Kapitel des Untergangs des Unternehmens. Denn Vertu schließt seine Fabriken und entlässt 200 Mitarbeiter. Der Besitzer der Marke hat aber bereits Pläne, sie wiederzubeleben.
Seit Wochen gab es rund um die Edelmarke Vertu einen regelrechten Wirtschaftskrimi: Dabei warteten Mitarbeiter auf Gehälter und Zulieferer auf ausstehende Zahlungen. Doch der Krimi ist nun zu Ende gegangen und leider zu Ungunsten der Angestellten. Denn laut The Telegraph wird das Unternehmen seine Produktionsstätte in Großbritannien schließen. Zuvor ist ein Rettungsplan gescheitert.
Der in Paris lebende Exil-Türke Murat Hakan Uzan hat Vertu erst im März erworben, nachdem die Marke gleich von mehreren Investoren gekauft und weiterverkauft worden ist. Uzan bleibt im Besitz von Vertu, dazu gehören unter anderem Trademark, Technologien und Geschmacksmuster.
Gegenüber der Financial Times teilte ein Vertrauter von Uzan mit, dass dieser plant, Vertu in Zukunft wiederzubeleben. Selbst wenn das möglich ist, kann man sich aber die Frage stellen, ob er die Besonderheit von Vertu zurückbringen kann.
Technisch waren die Geräte zumeist stark veraltet, das gilt für Hardware, aber auch die Software. Für Preise teilweise im fünfstelligen Eurobereich bekam man aber ein sicherlich exklusives und extravagantes Gerät.
Siehe auch: Wirtschaftskrimi um angeschlagenen Luxus-Smartphone-Bauer Vertu
Der in Paris lebende Exil-Türke Murat Hakan Uzan hat Vertu erst im März erworben, nachdem die Marke gleich von mehreren Investoren gekauft und weiterverkauft worden ist. Uzan bleibt im Besitz von Vertu, dazu gehören unter anderem Trademark, Technologien und Geschmacksmuster.
Gegenüber der Financial Times teilte ein Vertrauter von Uzan mit, dass dieser plant, Vertu in Zukunft wiederzubeleben. Selbst wenn das möglich ist, kann man sich aber die Frage stellen, ob er die Besonderheit von Vertu zurückbringen kann.
Exklusiv und extravagant
Denn auch wenn die Designs der Smartphones sicherlich eine Geschmacksfrage waren und sind, so waren bei Vertu zahlreiche hochqualifizierte Arbeitskräfte tätig, die mit hochwertigen Materialien wie Straußenleder und Edelsteinen gearbeitet haben. Es ist nicht anzunehmen, dass man bei einer etwaigen Rückkehr ähnliche Spezialisten rekrutieren wird.Technisch waren die Geräte zumeist stark veraltet, das gilt für Hardware, aber auch die Software. Für Preise teilweise im fünfstelligen Eurobereich bekam man aber ein sicherlich exklusives und extravagantes Gerät.
Siehe auch: Wirtschaftskrimi um angeschlagenen Luxus-Smartphone-Bauer Vertu
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