Amazon macht Prime für Empfänger von Sozialleistungen billiger
Eine Neuerung im Prime-Programm des Handelskonzerns Amazon ist in dieser Form für die Angebote der großen Internet-Unternehmen ziemlich ungewöhnlich: Die Mitgliedschaft gibt es jetzt für Menschen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, zu einem ermäßigten Preis.
Das Rabatt-Programm gilt erst einmal nur in den USA, könnte aber vielleicht auch hierzulande Einzug halten. In Amazons Heimatmarkt können sich nun alle eine vergünstigte Prime-Mitgliedschaft holen, die von staatlichen Stellen eine so genannte Electronic Benefits Transfer (EBT)-Karte erhalten haben. Diese entspricht quasi einer offiziellen Anerkennung als Sozialhilfe-Empfänger und berechtigt zu Hilfsleistungen aus Programmen für bedürftige Familien oder zur Verteilung von Lebensmittel-Marken.
Die Prime-Mitgliedschaft bei Amazon kostet in den USA normalerweise 99 Dollar im Jahr oder 10,99 Dollar im Monat, wenn nicht gleich das gesamte Jahr gebucht werden soll. Inhaber einer EBT-Karte können nun allerdings bereits für 5,99 Dollar im Monat Prime-Mitglieder werden, teilte das Unternehmen mit. Interessenten müssen die Karte dabei zwar vorweisen, können ihre Teilnahmegebühr aber nicht mit dem auf ihr enthaltenen Guthaben bezahlen. Denn staatliche Transferleistungen sind nicht dafür gedacht, solch einen Service zu buchen. Der monatliche Betrag muss entsprechend anders aufgebracht werden.
Der neue Service dürfte vor allem ein weiterer Baustein in dem Bestreben Amazons sein, den großen Supermarktketten wie WalMart ins Geschäft zu grätschen. Schon die Option einer monatlichen Bezahlung der Prime-Mitgliedschaft führte das Unternehmen mit Blick auf Nutzer ein, denen es schwerfällt, einmalig einen größeren Betrag auszugeben. Weiterhin bietet Amazon schon seit einiger Zeit die Möglichkeit, Bestellungen von Lebensmitteln und Waren für den täglichen Bedarf mit Lebensmittelmarken zu bezahlen.
Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht Amazon Prime: Hier jetzt Mitglied werden.
Die Prime-Mitgliedschaft bei Amazon kostet in den USA normalerweise 99 Dollar im Jahr oder 10,99 Dollar im Monat, wenn nicht gleich das gesamte Jahr gebucht werden soll. Inhaber einer EBT-Karte können nun allerdings bereits für 5,99 Dollar im Monat Prime-Mitglieder werden, teilte das Unternehmen mit. Interessenten müssen die Karte dabei zwar vorweisen, können ihre Teilnahmegebühr aber nicht mit dem auf ihr enthaltenen Guthaben bezahlen. Denn staatliche Transferleistungen sind nicht dafür gedacht, solch einen Service zu buchen. Der monatliche Betrag muss entsprechend anders aufgebracht werden.
Voller Leistungsumfang
Die ermäßigte Mitgliedschaft ist dabei ausdrücklich nicht mit einem reduzierten Leistungsangebot verbunden. Die Kunden werden wie ganz normale Prime-Mitglieder behandelt und können neben den besseren Bestell-Möglichkeiten auch die angebundenen Streaming-Dienste und sonstigen Inhalte nutzen.Der neue Service dürfte vor allem ein weiterer Baustein in dem Bestreben Amazons sein, den großen Supermarktketten wie WalMart ins Geschäft zu grätschen. Schon die Option einer monatlichen Bezahlung der Prime-Mitgliedschaft führte das Unternehmen mit Blick auf Nutzer ein, denen es schwerfällt, einmalig einen größeren Betrag auszugeben. Weiterhin bietet Amazon schon seit einiger Zeit die Möglichkeit, Bestellungen von Lebensmitteln und Waren für den täglichen Bedarf mit Lebensmittelmarken zu bezahlen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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