So geht Wearable: Designerin klont Bezahl-Karte im Fingernagel
Eine angehende Schmuck-Designerin aus London hat jetzt praktisch demonstriert, dass mobile Bezahlvorgänge wesentlich sinnvoller umsetzbar sind, als mit dem geradezu krampfhaften Versuch der Industrie, die Funktionen von Bankkarten in das Mobiltelefon zu verlagern.
(Foto: Lucie Davis)
Letzteres bringt in dem Augenblick, in der der Nutzer an der Kasse steht, kaum einen praktischen Vorteil. Statt einer Plastikkarte muss nun das Smartphone aus der Tasche geholt werden. Dieses ist vielleicht etwas leichter erreichbar, aber grundsätzlich ändert sich wenig. Das dürfte auch der Grund sein, warum sich das Verfahren in der Praxis dann doch nur sehr schleppend durchsetzt.
Die Londonerin Lucie Davis wollte hier einen deutlichen Schritt weitergehen und überlegte, welche Möglichkeiten Wearable-Technologie letztlich haben kann. Mit etwas Bastelarbeit schaffte sie es, die Oyster Card, mit der in der britischen Hauptstadt die Nutzung des Nahverkehrs abgerechnet wird, umzugestalten.
In einem kurzen Video, das die angehende Designerin auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte, demonstrierte sie die Funktionsweise in der Praxis. Hier genügt es am Eingang der U-Bahn-Station nun, kurz die Finger an den Sensor zu halten, damit die Schranke freigegeben wird. Dadurch erübrigt sich nicht nur das Heraussuchen der Karte aus der Tasche, man kann sie auch schlicht morgens nicht zu Hause vergessen. Grundsätzlich ließe ein solches Projekt natürlich auch diverse andere Anwendungen zu - welche das sein werden, zeigen in absehbarer Zeit sicherlich weitere innovative Designer.
(Foto: Lucie Davis)
Letzteres bringt in dem Augenblick, in der der Nutzer an der Kasse steht, kaum einen praktischen Vorteil. Statt einer Plastikkarte muss nun das Smartphone aus der Tasche geholt werden. Dieses ist vielleicht etwas leichter erreichbar, aber grundsätzlich ändert sich wenig. Das dürfte auch der Grund sein, warum sich das Verfahren in der Praxis dann doch nur sehr schleppend durchsetzt.
Die Londonerin Lucie Davis wollte hier einen deutlichen Schritt weitergehen und überlegte, welche Möglichkeiten Wearable-Technologie letztlich haben kann. Mit etwas Bastelarbeit schaffte sie es, die Oyster Card, mit der in der britischen Hauptstadt die Nutzung des Nahverkehrs abgerechnet wird, umzugestalten.
RFID-Chip befreiht
Davis kann ihre Fahrten mit der U-Bahn nun mit ihren Fingerspitzen bezahlen. Die dafür nötige Technologie integrierte sie schlicht in ein Set künstlicher Fingernägel. Um die Idee umzusetzen nahm sie eine Oyster Card auseinander und holte den darin eingebetteten RFID-Chip vorsichtig heraus. Dieser konnte anschließend in das Acryl der künstlichen Nägel eingebettet werden.In einem kurzen Video, das die angehende Designerin auf ihrem Instagram-Account veröffentlichte, demonstrierte sie die Funktionsweise in der Praxis. Hier genügt es am Eingang der U-Bahn-Station nun, kurz die Finger an den Sensor zu halten, damit die Schranke freigegeben wird. Dadurch erübrigt sich nicht nur das Heraussuchen der Karte aus der Tasche, man kann sie auch schlicht morgens nicht zu Hause vergessen. Grundsätzlich ließe ein solches Projekt natürlich auch diverse andere Anwendungen zu - welche das sein werden, zeigen in absehbarer Zeit sicherlich weitere innovative Designer.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Apple Watch Series 9 im Preisvergleich
Videos zum Thema Wearables
- Pixel Watch 5: Googles Upgrade auf die Smartwatch im Test
- Birdfy Feeder 2 Pro im Test: Smarter Vogel-Fütterer meldet Besucher
- Ein Jahr Liquid Glass: Was bleibt von Apples kritisierter UI-Optik?
- RingConn Gen 3: Smarter Ring mit vielfältigen Funktionen im Test
- Xgimi MemoMind One: Neue AR-Brille mit klarem Bild und ohne Kamera
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Windows 11: Oktober-Patchday sorgt für WLAN-Bug in Unternehmen
- Neues Super-Eis kann als Alternative zu Beton eingesetzt werden
- Fußball-WM 2030: Netflix erwirbt in erstem großen Markt Exklusivrechte
- Letzte Chance: pCloud-Speicher auf Lebenszeit nur heute reduziert
- Ukraine: Starlink bremst Kampfdrohnen angeblich mit Tempolimit aus
- KDE Plasma 6.8: Desktop-Shell feiert 30 Jahre mit vielen Neuerungen
- Sony schließt PS5-Piraterie-Store, Klone tauchen nur Stunden später auf
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen