WannaCry: Experten erwarten Klagen, Microsoft ist aber fein raus
Firmen, die im Zuge der massiven Ransomware-Welle der letzten Tage mit Ausfällen ihrer älteren Windows-Systeme zu kämpfen haben, sind nach Meinung von Experten durchaus in Gefahr, von Kunden verklagt zu werden. Microsoft ist hingegen wegen entsprechender Klauseln in seinen Lizenzverträgen fein raus.
WannaCrys Erpresser-Botschaft
Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, müssen (wohl gerade in den USA) Firmen, die noch immer ältere Windows-Versionen einsetzen und diese vor allem ohne die bereits zwei Monate vor der WannaCry-Welle veröffentlichten Sicherheitsupdates von Microsoft betreiben, durchaus mit Klagen von Kunden rechnen, wenn diese durch eventuelle Ausfälle Nachteile in Kauf nehmen müssen.
Wenn eine Firma durch den Ausfall eines WannaCry-verseuchten Systems nicht in der Lage ist, die vom Kunden bezahlten Dienstleistungen zu erbringen, könne dies zu Klagen führen, so eine Reihe von Experten, die von Reuters befragt wurden. Auch öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser könnten davon betroffen sein, mussten viele doch teilweise sogar ihren gesamten Betrieb auf ein Minimum reduzieren, weil wichtige Systeme noch immer mit nicht aktuell gehaltenen Ausgaben von Windows XP liefen.
Microsoft selbst beschränkt seine Verantwortung für möglich Ausfälle durch WannaCry ohnehin in den Endnutzer-Nutzungsvereinbarungen (EULA) von Windows. Dort ist nachzulesen, dass Microsoft nicht für Sicherheitslücken haftbar gemacht werden kann, was in der Vergangenheit auch schon mehrfach durch Gerichte bestätigt wurde.
Tatsächlich ist es ohnehin äußerst fraglich, ob Microsoft für die Folgen von WannaCry verantwortlich gemacht werden kann, schließlich hatte das Unternehmen bereits vor dem aktuellen Ausbruch entsprechende Patches bereitgestellt. Windows XP wurde von den Redmondern zuvor über einen Zeitraum von gut 12 Jahren und somit länger als jede andere Windows-Version mit Sicherheits-Updates versorgt.
WannaCrys Erpresser-Botschaft
Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, müssen (wohl gerade in den USA) Firmen, die noch immer ältere Windows-Versionen einsetzen und diese vor allem ohne die bereits zwei Monate vor der WannaCry-Welle veröffentlichten Sicherheitsupdates von Microsoft betreiben, durchaus mit Klagen von Kunden rechnen, wenn diese durch eventuelle Ausfälle Nachteile in Kauf nehmen müssen.
Wenn eine Firma durch den Ausfall eines WannaCry-verseuchten Systems nicht in der Lage ist, die vom Kunden bezahlten Dienstleistungen zu erbringen, könne dies zu Klagen führen, so eine Reihe von Experten, die von Reuters befragt wurden. Auch öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser könnten davon betroffen sein, mussten viele doch teilweise sogar ihren gesamten Betrieb auf ein Minimum reduzieren, weil wichtige Systeme noch immer mit nicht aktuell gehaltenen Ausgaben von Windows XP liefen.
Microsoft selbst beschränkt seine Verantwortung für möglich Ausfälle durch WannaCry ohnehin in den Endnutzer-Nutzungsvereinbarungen (EULA) von Windows. Dort ist nachzulesen, dass Microsoft nicht für Sicherheitslücken haftbar gemacht werden kann, was in der Vergangenheit auch schon mehrfach durch Gerichte bestätigt wurde.
Tatsächlich ist es ohnehin äußerst fraglich, ob Microsoft für die Folgen von WannaCry verantwortlich gemacht werden kann, schließlich hatte das Unternehmen bereits vor dem aktuellen Ausbruch entsprechende Patches bereitgestellt. Windows XP wurde von den Redmondern zuvor über einen Zeitraum von gut 12 Jahren und somit länger als jede andere Windows-Version mit Sicherheits-Updates versorgt.
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