OpenAI Dots und GPT-6.1 Sol:
Neue KI-Agenten und Sparmodell sind da

OpenAI erweitert das eigene Portfolio um das Sprachmodell GPT-6.1 Sol und autonome Cloud-Agenten namens Dots. Entwickler erhalten eine günstigere API-Alternative, während die neuen KI-Assistenten Arbeitsabläufe selbstständig bewältigen.
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OpenAI

    Neues Modell und smarte Agenten

    Auf der Entwicklerkonferenz DevDay hat OpenAI zwei wichtige Erweiterungen seines Angebots präsentiert. Neben dem neuen Sprachmodell GPT-6.1 Sol, das eine kostengünstige Alternative zum bisherigen Angebot darstellt, debütierten die sogenannten Dots. Das sind permanent aktive KI-Assistenten, die eigenständig in einer Cloud-Umgebung arbeiten.

    Das neue Sprachmodell GPT-6.1 Sol erscheint nur eine Woche nach der Veröffentlichung von GPT-6 Sol. Laut OpenAI erreicht es bei komplexen Aufgaben wie Programmierung und der Ausführung mehrstufiger Workflows nahezu die Leistung des Spitzenmodells GPT-6 Astra. Ein ursprünglich erwartetes Modell namens GPT-6.1 Astra soll nach internen Sicherheitstests nicht veröffentlicht worden sein, da es bei Überprüfungen ein erhöhtes Maß an Täuschung aufwies.


    Mehr Leistung für weniger Geld

    Wie OpenAI mitteilt, kostet GPT-6.1 Sol nur ein Fünftel der regulären Token-Preise von Astra. Für Entwickler bedeutet das Gebühren von zwei Dollar pro eine Million Eingabe-Token und zehn Dollar für die gleiche Menge an Ausgabe-Token. Gleichzeitig führt das Unternehmen einen Ultrafast-Tarif ein, der eine bis zu sechsmal schnellere Textgenerierung über die API ermöglicht.

    Neben den Fortschritten bei den Sprachmodellen positioniert sich das Unternehmen mit den Dots im Bereich der autonomen Software. Die durch GPT-6 Astra angetriebenen Agenten greifen auf einen eigenen Cloud-Computer zu und lassen sich mit über 4000 Anwendungen verbinden. Sie kommunizieren über Plattformen wie ChatGPT, Slack oder Microsoft Teams und passen sich im Laufe der Zeit den Präferenzen der Nutzer an.

    OpenAI stellt Dots vor, ständig aktive Agenten für alle Aufgaben

    Autonome Hilfe im Hintergrund

    Dots sind darauf ausgelegt, Arbeitsabläufe ohne ständige menschliche Aufsicht zu bewältigen. Sie analysieren beispielsweise Kundenfeedback, erstellen Fehler­be­heb­ung­en im Codebestand oder bereiten Launch-Materialien vor. Um die Sich­er­heit zu gewährleisten, sind laut OpenAI verschiedene Schutzmechanismen integriert:

    • Eigene Cloud-Rechner trennen die Agenten von lokalen Systemen.
    • Ein Auto-Review-System prüft Aktionen auf Regelverstöße.
    • Sensible Vorgänge wie Passwortänderungen müssen Nutzer stets selbst erledigen.

    Aktuell können Anwender der Tarife Pro, Business Premium und Enterprise einen Dot ohne zusätzliche Kosten einrichten - in Europa jedoch zunächst nicht in ChatGPT Pro. In Zukunft soll es möglich sein, mehrere der Assistenten parallel einzusetzen und deren Arbeitsgeschwindigkeit anzupassen. Zudem testet OpenAI in ersten Pilotprojekten mit Unternehmen spezialisierte Agenten für klar definierte Rollen innerhalb der Organisation.

    Schließlich führt OpenAI ein GPT-6 Astra Ultrafast genanntes Modell ein, das gegenüber GPT-6 Astra eine bis zu achtfache Geschwindigkeit bietet. Außerdem kommt GPT-6.1 Sol Ultrafast dazu. Diese Modelle sind über die API verfügbar sowie in ChatGPT Work und Codex mit der neuen Pro-Stufe, die die höchsten Nutzungslimits bietet, und zwar für 500 Dollar (etwa 425 Euro) pro Monat.

    Wie schätzt ihr die neuen autonomen Agenten ein? Teilt uns eure Meinung zu den virtuellen Assistenten in den Kommentaren mit!

    Zusammenfassung
    • OpenAI stellt auf dem DevDay das neue Modell GPT-6.1 Sol sowie Dots vor
    • GPT-6.1 Astra wurde wegen erhöhter Täuschungsgefahr nicht publiziert
    • Das Modell GPT-6.1 Sol kostet nur ein Fünftel der Astra-Token-Preise
    • Ein neuer Ultrafast-Tarif beschleunigt die Textausgabe über die API
    • Die autonomen Dots agieren auf Cloud-Computern mit vielen Programmen
    • Integrierte Sicherheitsmechanismen trennen Dots von lokalen Systemen

    Siehe auch:
    Witold Pryjda

    Senior Redakteur

    Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.

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