KI-Roboter: 1/3 der Jobs in Deutschland bis in die 2030er in Gefahr
Deutschland gehört mit zu jenen Volkswirtschaften, in denen die meisten Arbeitsplätze durch die aktuell neu anlaufende Welle der Automatisierung relativ kurzfristig gefährdet sind. Mehr als ein Drittel aller derzeit vorhandenen Stellen könnte hierzulande in 15 bis 20 Jahren wegfallen.
Die neuen Entwicklungen von KI-Systemen und Robotern machen den Menschen in immer größeren Bereichen der Arbeitswelt überflüssig. Insbesondere dort, wo es darum geht, Aufgaben mit einem überschaubaren Grad an Komplexität zu erledigen, werden Maschinen demnächst die billigere und verlässliche Alternative darstellen. Früher betraf dies noch einfache Arbeiten in der Produktion, zukünftig aber eben auch sehr viele Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich.
Die neue Welle der Automatisierung wird daher nicht in erster Linie dort zuschlagen, wo es bisher immer die größten Umwälzungen gab, sondern in Bereichen, die bisher noch relativ wenig betroffen waren. So scheint es aller Voraussicht nach keine sonderlich gute Idee zu sein, als junger Mensch seine Zukunft auf einem Job in der Logistik aufbauen zu wollen. Sowohl in der Lagerhaltung als auch im Transport werden die Roboter bald übernehmen, wie aus einem Bericht der BBC hervorgeht.
Ob nun robotische Systeme in Lagerhallen herumfahren und vorgehaltene Waren einsortieren oder hervorholen oder diese dann mit autonom operierenden LKW an ihre Bestimmungsorte gebracht werden - Menschen spielen hier eine zunehmend geringere Rolle. Aktuelle Prognosen des Beratungshauses PWC gehen davon aus, dass in dem Sektor 56 Prozent aller Arbeitsplätze bis in die 2030er Jahre wegfallen. In der klassischen Industrieproduktion werden es hingegen mit 46 Prozent weniger sein.
Je nachdem, wie die jeweilige Volkswirtschaft organisiert ist, wird sie laut PWC in unterschiedlichem Maße getroffen. Die heftigsten Auswirkungen werden für die USA erwartet, wo 38 Prozent der derzeitigen Stellen zur Diskussion stehen werden. Deutschland liegt mit 35 Prozent der Arbeitsplätze nur dicht dahinter. Großbritannien folgt mit 30 Prozent. Wesentlich weniger soll es hingegen Japan treffen, wo 21 Prozent der Jobs in Gefahr sind.
Die neue Welle der Automatisierung wird daher nicht in erster Linie dort zuschlagen, wo es bisher immer die größten Umwälzungen gab, sondern in Bereichen, die bisher noch relativ wenig betroffen waren. So scheint es aller Voraussicht nach keine sonderlich gute Idee zu sein, als junger Mensch seine Zukunft auf einem Job in der Logistik aufbauen zu wollen. Sowohl in der Lagerhaltung als auch im Transport werden die Roboter bald übernehmen, wie aus einem Bericht der BBC hervorgeht.
Ob nun robotische Systeme in Lagerhallen herumfahren und vorgehaltene Waren einsortieren oder hervorholen oder diese dann mit autonom operierenden LKW an ihre Bestimmungsorte gebracht werden - Menschen spielen hier eine zunehmend geringere Rolle. Aktuelle Prognosen des Beratungshauses PWC gehen davon aus, dass in dem Sektor 56 Prozent aller Arbeitsplätze bis in die 2030er Jahre wegfallen. In der klassischen Industrieproduktion werden es hingegen mit 46 Prozent weniger sein.
Niemand ist mehr sicher
Herbe Einschnitte gibt es aber auch in Bereichen, in denen man sich bisher sicher fühlte: Im Groß- und Einzelhandel sollen bis zu 44 Prozent der Stellen wegfallen, in der öffentlichen Verwaltung 37 Prozent und weitere 32 Prozent in der Finanz- und Versicherungsbranche. Auch hier übernehmen KI-Systeme viele Aufgaben wesentlich besser. Laut den Prognosen werden aber auch Sektoren wie Kunst und Entertainment (22 Prozent) und Gesundheit und Soziales (17 Prozent) heftig betroffen sein. Am besten kommt immer noch die Bildung weg, wo nur 9 Prozent der aktuellen Stellen durch KI-Systeme ersetzbar sind.Je nachdem, wie die jeweilige Volkswirtschaft organisiert ist, wird sie laut PWC in unterschiedlichem Maße getroffen. Die heftigsten Auswirkungen werden für die USA erwartet, wo 38 Prozent der derzeitigen Stellen zur Diskussion stehen werden. Deutschland liegt mit 35 Prozent der Arbeitsplätze nur dicht dahinter. Großbritannien folgt mit 30 Prozent. Wesentlich weniger soll es hingegen Japan treffen, wo 21 Prozent der Jobs in Gefahr sind.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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