YouTube: Werbetreibende rebellieren gegen Rassisten und Jihadisten
YouTube steht - wie auch andere soziale Plattformen - oftmals in der Kritik, zu oft beide Augen zuzudrücken, um sich dann auf die freie Meinungsäußerung zu berufen, wenn Inhalte als bedenklich eingestuft werden. Was erlaubt ist und was nicht, ist aber immer wieder Interpretationssache. Nun aber wird der Unmut groß und zwar bei jenen, deren Wort am meisten zählt: die Werbekunden.
Freie Meinungsäußerung ist immer wieder ein dehnbarer Begriff: Ist es in Ordnung, ein Rassist zu sein oder zur Vernichtung des Westens aufzurufen? Oft genug sind YouTube und andere Social-Media-Anbieter der Meinung, dass solche Inhalte auf der Seite bleiben können, Nutzerproteste sind da selten wirksam.
Nach dem Motto "Wer zahlt, schafft an" ist es hingegen etwas Anderes, wenn die Werbetreibenden rebellieren: Damit muss sich jetzt auch Googles Videoplattform beschäftigen. Denn wie The Register unter Berufung auf The Times berichtet, haben sich mehrere prominente und vor allem zahlungskräftige Werber bei YouTube beschwert und teilweise ihre Kampagnen zurückgezogen bzw. eingefroren.
Denn laut The Times werden vor islamistische und rassistische Videos immer wieder Werbungen großer international agierender Unternehmen geschaltet. Diese Kunden wollen aus verständlichen Gründen nicht, dass sie mit solchen Hass-Inhalten in Zusammenhang gebracht werden.
Neu ist die Problematik allerdings nicht, beispielsweise sorgen IS-Videos immer wieder für Diskussionen. Google und YouTube verweisen hier gerne auf den Umstand, dass das Löschen solcher Inhalte das Problem des Islamischen Staats nicht lösen wird. Aktuell hat man aber angekündigt, sich die Richtlinien im Zusammenhang mit YouTube-Werbung anzusehen und bei Bedarf anzupassen.
Nach dem Motto "Wer zahlt, schafft an" ist es hingegen etwas Anderes, wenn die Werbetreibenden rebellieren: Damit muss sich jetzt auch Googles Videoplattform beschäftigen. Denn wie The Register unter Berufung auf The Times berichtet, haben sich mehrere prominente und vor allem zahlungskräftige Werber bei YouTube beschwert und teilweise ihre Kampagnen zurückgezogen bzw. eingefroren.
Denn laut The Times werden vor islamistische und rassistische Videos immer wieder Werbungen großer international agierender Unternehmen geschaltet. Diese Kunden wollen aus verständlichen Gründen nicht, dass sie mit solchen Hass-Inhalten in Zusammenhang gebracht werden.
Kampagnen eingefroren
So hat der französische Werbe-Gigant Havas (mit Kunden wie der BBC und O2) seine immerhin 35 Millionen Pfund pro Jahr teuren Werbeaktivitäten auf YouTube am vergangenen Freitag "pausiert", Royal Bank of Scotland, Lloyds und HSBC sind am Wochenende diesem Beispiel gefolgt.Neu ist die Problematik allerdings nicht, beispielsweise sorgen IS-Videos immer wieder für Diskussionen. Google und YouTube verweisen hier gerne auf den Umstand, dass das Löschen solcher Inhalte das Problem des Islamischen Staats nicht lösen wird. Aktuell hat man aber angekündigt, sich die Richtlinien im Zusammenhang mit YouTube-Werbung anzusehen und bei Bedarf anzupassen.
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