Marissa Mayer: Fette Abfindung für das Herunterwirtschaften von Yahoo
Die ehemalige Google-Managerin Marissa Mayer kam 2012 zu Yahoo und sollte beim schon damals angeschlagenen und orientierungslosen Webpionier die Trendwende einleiten. Doch das gelang ihr nicht, ganz im Gegenteil: Mit so mancher unglücklichen Entscheidung schaffte es Mayer den Konzern noch tiefer in die Krise zu stürzen. Finanziell hat sich das für sie dennoch gelohnt.
Yahoo ist nach dem Verkauf an den Mobilfunkriesen Verizon demnächst weitgehend Geschichte, das Unternehmen wird aufgeteilt und auch der traditionsreiche Firmenname wird weitgehend von der Bildfläche verschwinden. Die ehemalige Chefin Marissa Mayer wird das alles aber vermutlich nicht stören, denn sie bekommt eine millionenschwere Abfindung.
Denn laut Pflichtunterlagen, die das Unternehmen im Zuge des Verkaufs an die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commssion (SEC) übermittelt hat, bekommt Mayer nach derzeitigem Stand eine Abfindung in Höhe von 23 Millionen Dollar (via Business Insider). Dieses Geld steht ihr dann zu, wenn sie grundlos entlassen wird oder das Unternehmen aus einem "guten Grund" verlässt.
Derzeit ist nicht klar, ob Mayer bei jenem Teil (Suche und Nachrichten) von Yahoo verbleiben wird, den Verizon übernimmt und fortan unter dem Namen Altaba führen wird. Als CEO wird Mayer hier definitiv nicht auftreten, diesen Job übernimmt Thomas McInerney, der ehemalige Finanzchef des Medienunternehmens IAC.
Siehe auch: Das war's mit Yahoo: Restfirma wird umbenannt und Chefin ist raus
Denn laut Pflichtunterlagen, die das Unternehmen im Zuge des Verkaufs an die US-amerikanische Börsenaufsicht Securities and Exchange Commssion (SEC) übermittelt hat, bekommt Mayer nach derzeitigem Stand eine Abfindung in Höhe von 23 Millionen Dollar (via Business Insider). Dieses Geld steht ihr dann zu, wenn sie grundlos entlassen wird oder das Unternehmen aus einem "guten Grund" verlässt.
"Nur" eine schlechte Managerin
Denn Mayer bleibt nicht als CEO bei jenen Teilen von Yahoo, die nicht an Verizon verkauft werden und hierfür bekommt sie auch die ihre vertraglich zugesicherte Abfindung. Das ist einer "grundlosen Entlassung" gleichzusetzen, denn eine grobe Fahrlässigkeit kann man ihr sicherlich nicht beweisen. "Nur" eine schlechte Managerin zu sein, ist in diesem Sinne kein Kriterium.Derzeit ist nicht klar, ob Mayer bei jenem Teil (Suche und Nachrichten) von Yahoo verbleiben wird, den Verizon übernimmt und fortan unter dem Namen Altaba führen wird. Als CEO wird Mayer hier definitiv nicht auftreten, diesen Job übernimmt Thomas McInerney, der ehemalige Finanzchef des Medienunternehmens IAC.
Siehe auch: Das war's mit Yahoo: Restfirma wird umbenannt und Chefin ist raus
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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