Naples-Prozessoren: AMD setzt zum nächsten Schlag gegen Intel an
Auch wenn die neuen Ryzen-Prozessoren nicht alle Erwartungen perfekt erfüllen können, hat der Chiphersteller AMD im Desktop-Bereich recht ordentlich vorgelegt. Als nächstes will man Intel nun auch im Server-Segment wieder etwas entgegensetzen. "Naples" heißen die CPUs hier.
AMD präsentierte jetzt die ersten Benchmarks für die neuen Prozessoren. Und diese haben es durchaus in sich. Laut den Messungen des Herstellers bringen es die neuen Naples gegenüber vergleichbaren Xeons auf eine um den Faktor 2 bis 2,5 höhere Leistung. Selbst wenn man berücksichtigt, dass solche Tests natürlich unter Bedingungen durchgeführt wurden, die eher zu Gunsten des eigenen Produktes ausfallen, dürfte sich aber doch ein recht ordentliches Produkt ergeben.
Als Gegenpart hatte AMD für die Tests den Xeon E5-2699A V4 ausgewählt und Teile des Naples deaktiviert, um auf die gleiche Core-Zahl zu kommen. seismische Analysen mit eine Milliarde Datensätzen wurden vom AMD-Chip dabei in 18 Sekunden bewältigt, während der Xeon 35 Sekunden brauchte. Als Naples die ganze Kraft einsetzen konnte, verbesserte sich das Verhältnis auf 14 zu 35 Sekunden.
Der neue Naples-Prozessor kommt in der Spitzen-Variante mit 32 Kernen und 64 Threads daher. Eine CPU verfügt über acht Memory-Channels, mit denen sich 16 RAM-DIMMs ansprechen lassen. Weiterhin stehen 128 PCI-Express-3.0-Lanes zur Verfügung. Über diese können bis zu acht GPUs, die als Co-Prozessoren genutzt werden, mit voller Leistung angesprochen werden. Unter dem Codenamen Snowy Owl will AMD außerdem einen kleineren Chip mit 16 Kernen anbieten. Im zweiten Quartal sollen die ersten Chips der neuen Serien ausgeliefert werden.
Als Gegenpart hatte AMD für die Tests den Xeon E5-2699A V4 ausgewählt und Teile des Naples deaktiviert, um auf die gleiche Core-Zahl zu kommen. seismische Analysen mit eine Milliarde Datensätzen wurden vom AMD-Chip dabei in 18 Sekunden bewältigt, während der Xeon 35 Sekunden brauchte. Als Naples die ganze Kraft einsetzen konnte, verbesserte sich das Verhältnis auf 14 zu 35 Sekunden.
Speicher satt
Noch deutlicher wurden die Unterschiede zwischen den Chips, als man die Datenbasis auf 4 Milliarden erhöhte. Hier kam dann die Tatsache zum Tragen, dass der AMD-Prozessor eine bessere Speicheranbindung mitbringt. Über diese können pro Prozessor 2 Terabyte Arbeitsspeicher angesprochen werden, beim Xeon sind es "nur" 1,54 Terabyte. Das bedeutete in dem konkreten Fall, dass die Intel-CPU gar nicht über ausreichend RAM-Kapazität verfügte, um den gesamten Datenbestand zu laden und zu verarbeiten. Bei echten Anwendungen kann das durch eine zuvor erforderliche Aufteilung der Arbeitsschritte einen großen Unterschied ausmachen.Der neue Naples-Prozessor kommt in der Spitzen-Variante mit 32 Kernen und 64 Threads daher. Eine CPU verfügt über acht Memory-Channels, mit denen sich 16 RAM-DIMMs ansprechen lassen. Weiterhin stehen 128 PCI-Express-3.0-Lanes zur Verfügung. Über diese können bis zu acht GPUs, die als Co-Prozessoren genutzt werden, mit voller Leistung angesprochen werden. Unter dem Codenamen Snowy Owl will AMD außerdem einen kleineren Chip mit 16 Kernen anbieten. Im zweiten Quartal sollen die ersten Chips der neuen Serien ausgeliefert werden.
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Christian Kahle
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