Geld für Ältere und Kinder: Bill Gates hält eine Robotersteuer für sinnvoll
Roboter nehmen Menschen zunehmend Arbeitsplätze weg. Das ist mitnichten eine neue Erkenntnis, in den vergangenen Jahrzehnten übernahmen Maschinen immer mehr Jobs, die früher Menschen innehatten. Und das wird auch sicherlich nicht weniger werden. Bill Gates meint dazu, dass Regierungen Roboter-Arbeitskräfte besteuern sollten.
Microsoft-Mitgründer Bill Gates kann man sicherlich nicht als technophob bezeichnen, der Milliardär finanziert auch heute viele Projekte, die der Menschheit mit Hilfe von Technik das Leben erleichtern sollen. Doch auch der 61-Jährige sieht so manche Entwicklung unserer Zeit kritisch, allen voran die Verbreitung von automatisierten Arbeitskräften, also Robotern in allen nur denkbaren Formen.
In einem Interview mit dem Online-Magazin Quartz sagte Gates, dass Staaten eine Robotersteuer andenken und einführen sollten, um die Ausbreitung solcher Arbeitskräfte zumindest temporär eindämmen zu können. Außerdem, so Gates, sollte man dadurch Geld einnehmen können, um Betroffenen andere Formen der Beschäftigung ermöglichen zu können.
Dabei ist sich Gates durchaus bewusst, dass ein derartiges Programm auch Nachteile haben könnte, wenn etwa Innovationen durch Besteuerung gebremst würden. Hier müsse sich aber der Gesetzgeber Lösungen einfallen lassen, um eine Balance zwischen diesen beiden Polen zu wahren.
Laut Gates geht es nicht zwangsläufig darum, dass der Einsatz von Robotern bestraft werde, sondern auch darum, dass dem Staat die Steuern menschlicher Arbeitskräfte fehlen. Denn eine Einkommenssteuer zahlen Roboter schließlich nicht.
Hintergrund der Fragen und Aussagen zu einer Robotersteuer ist u. a. eine jüngste Debatte im Europäischen Parlament zu diesem Thema. Dort hat man eine "Robot Tax" zwar vorerst abgelehnt, die Diskussion wird allerdings nicht enden.
In einem Interview mit dem Online-Magazin Quartz sagte Gates, dass Staaten eine Robotersteuer andenken und einführen sollten, um die Ausbreitung solcher Arbeitskräfte zumindest temporär eindämmen zu können. Außerdem, so Gates, sollte man dadurch Geld einnehmen können, um Betroffenen andere Formen der Beschäftigung ermöglichen zu können.
Geld für Kinder und ältere Menschen
Eine derartige Steuer könnte laut Gates Jobs schaffen, bei denen es beispielsweise um die Pflege Älterer oder die Arbeit mit Kindern geht. Denn das seien Aufgabenbereiche, die einzig und alleine von Menschen erfüllt werden können - und für die selten genügend Geld zur Verfügung steht.Dabei ist sich Gates durchaus bewusst, dass ein derartiges Programm auch Nachteile haben könnte, wenn etwa Innovationen durch Besteuerung gebremst würden. Hier müsse sich aber der Gesetzgeber Lösungen einfallen lassen, um eine Balance zwischen diesen beiden Polen zu wahren.
Laut Gates geht es nicht zwangsläufig darum, dass der Einsatz von Robotern bestraft werde, sondern auch darum, dass dem Staat die Steuern menschlicher Arbeitskräfte fehlen. Denn eine Einkommenssteuer zahlen Roboter schließlich nicht.
Hintergrund der Fragen und Aussagen zu einer Robotersteuer ist u. a. eine jüngste Debatte im Europäischen Parlament zu diesem Thema. Dort hat man eine "Robot Tax" zwar vorerst abgelehnt, die Diskussion wird allerdings nicht enden.
Thema:
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