DVB-T2-Umstellung: Streaming-Anbieter wittern ihre Chance
Vor der Umstellung auf den neuen Fernsehfunk-Standard DVB-T2 wittern auch die Streaming-Anbieter ihre Chance, gleich größere Nutzer-Kontingente abwerben und für ihre Dienste gewinnen zu können. Denn viele Zuschauer müssen sich ohnehin kümmern, wie sie zukünftig Inhalte auf ihren Fernseher bekommen.
Für viele ist der komplette Verzicht auf das herkömmliche Fernsehprogramm sicherlich noch keine Option. Insofern dürften Netflix, Amazon & Co. zwar gute Chancen haben ihre Nutzerzahlen hierzulande zu steigern, doch eine komplette Alternative sind sie nicht. Der Anbieter Zattoo, der sich auf die Ausstrahlung von TV-Sendern im Netz konzentriert, sieht sich hier hingegen derzeit in einer idealen Position.
"Stand heute, empfangen rund ein Viertel der Haushalte in den Ballungsgebieten und Großstädten in Deutschland ihr TV-Signal über DVB-T-Antennen", erklärte Zattoo-Sprecher Jörg Meyer. Diese sieht das Unternehmen als Zielgruppe, um die man in den kommenden Wochen werben kann.
Der Zattoo-Sprecher sieht seine Firma daher in einer guten Position, sich als Alternative zu vermarkten. Zumindest im SD-Format bietet diese immerhin viele Sender kostenlos per Stream an. Und da viele Nutzer ohnehin über Fernseher mit Internet-Anschlussmöglichkeit verfügen, genügt dann eine Registrierung um den Dienst zu nutzen. Und gegen Zahlung einer Premium-Gebühr bekommt man hier eben auch diverse zusätzliche Private, teils in HD-Auflösung und noch verschiedene Zusatz-Funktionen wie On-Demand-Inhalte, Rückspul-Funktion und die Nutzungsmöglichkeit auf nahezu allen Internet-fähigen Endgeräten.
DVB-T2 und mehr: Alles zum TV-Empfang per Antenne
"Stand heute, empfangen rund ein Viertel der Haushalte in den Ballungsgebieten und Großstädten in Deutschland ihr TV-Signal über DVB-T-Antennen", erklärte Zattoo-Sprecher Jörg Meyer. Diese sieht das Unternehmen als Zielgruppe, um die man in den kommenden Wochen werben kann.
Kostenlos in SD
Wer aktuell noch über DVB-T seine Fernsehprogramme empfängt, muss sich in den meisten Fällen demnächst neue Hardware zulegen, um den neuen Standard dann überhaupt nutzen zu können. Hinzu kommt die schlichte Tatsache, dass bei jenen, die nach der Umstellung auch die Privatsender weiterhin sehen wollen, nach einer Übergangsfrist dafür ansehnliche Zusatzgebühren zahlen müssen. Ein Umstieg auf Kabel oder Satellit ist dabei auch nicht unbedingt preiswerter.Der Zattoo-Sprecher sieht seine Firma daher in einer guten Position, sich als Alternative zu vermarkten. Zumindest im SD-Format bietet diese immerhin viele Sender kostenlos per Stream an. Und da viele Nutzer ohnehin über Fernseher mit Internet-Anschlussmöglichkeit verfügen, genügt dann eine Registrierung um den Dienst zu nutzen. Und gegen Zahlung einer Premium-Gebühr bekommt man hier eben auch diverse zusätzliche Private, teils in HD-Auflösung und noch verschiedene Zusatz-Funktionen wie On-Demand-Inhalte, Rückspul-Funktion und die Nutzungsmöglichkeit auf nahezu allen Internet-fähigen Endgeräten.
DVB-T2 und mehr: Alles zum TV-Empfang per Antenne
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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