"Galaxy Note 7": US-Flug wegen Fake-Hotspot kurz vor Notlandung
Ein US-Inlandsflug konnte vorgestern nur mit starker Verzögerung abgewickelt werden und stand zwischenzeitlich sogar vor einer Notlandung, nachdem an Bord ein WLAN-Hotspot auftauchte, der offenbar von einem "brandgefährlichen" Samsung Galaxy Note 7 ausging. Letztlich stellte sich das Ganze als Scherz heraus.
Wie die BBC berichtet, war der Flug Virgin America 358 gerade von San Francisco in Richtung der Ostküstenmetropole Boston gestartet, als nach ungefähr einer Stunde eine Durchsage ertönte. Die Crew forderte die Passagiere auf, sich zu melden, sollten sie im Besitz eines Galaxy Note7 sein. Schon zuvor hatten einige Passagiere bemerkt, dass sich in der Liste der verfügbaren WLAN-Hotspots neben dem Inflight-WiFi auch noch ein weiterer Zugangspunkt fand, der angeblich von einem Note7 ausging.
Weil in den USA und diversen anderen Ländern das Mitführen eines Galaxy Note7 wegen der von den fehlerhaften Akkus ausgehenden Feuergefahr an Bord von Flugzeugen verboten ist, reagierte die Besatzung von Virgin America entsprechend rigoros. So rief man mehrfach dazu auf, dass sich der Besitzer des Geräts melden müsse. Gegen 23 Uhr hieß es dann auch noch, dass es sich nicht um einen Witz handele und man die Kabinenbeleuchtung wieder anschalten werde, um das gesamte Gepäck der Passagiere zu durchsuchen, bis das Gerät gefunden werde.
Etwas später meldete sich sogar der Kapitän und kündigte an, dass die Maschine in Kürze umgeleitet und notgelandet werden müsse, wenn sich der Besitzer des vermeintlichen Samsung Galaxy Note 7 nicht zu Wort melde. Im Anschluss meldete sich dann endlich der Besitzer des Hotspots und vermied dadurch die drohende Notlandung. Wenig später gab auch die Crew per Durchsage Entwarnung und teilte mit, dass es sich lediglich um ein zum Galaxy Note 7 umbenanntes anderes Gerät handelte, das den "gefälschten" Hotspot darstellte.
Am Flughafen Boston sorgte der Zwischenfall dann aber doch noch für Trubel. So musste der Besitzer des Hotspots zwar offenbar keine Konsequenzen fürchten, die in Boston auf die Maschine wartenden Passagiere mussten aber erfahren, dass Virgin America ihren Flug in Gegenrichtung nach dem Zwischenfall kurzerhand gestrichen hatte.
Weil in den USA und diversen anderen Ländern das Mitführen eines Galaxy Note7 wegen der von den fehlerhaften Akkus ausgehenden Feuergefahr an Bord von Flugzeugen verboten ist, reagierte die Besatzung von Virgin America entsprechend rigoros. So rief man mehrfach dazu auf, dass sich der Besitzer des Geräts melden müsse. Gegen 23 Uhr hieß es dann auch noch, dass es sich nicht um einen Witz handele und man die Kabinenbeleuchtung wieder anschalten werde, um das gesamte Gepäck der Passagiere zu durchsuchen, bis das Gerät gefunden werde.
Etwas später meldete sich sogar der Kapitän und kündigte an, dass die Maschine in Kürze umgeleitet und notgelandet werden müsse, wenn sich der Besitzer des vermeintlichen Samsung Galaxy Note 7 nicht zu Wort melde. Im Anschluss meldete sich dann endlich der Besitzer des Hotspots und vermied dadurch die drohende Notlandung. Wenig später gab auch die Crew per Durchsage Entwarnung und teilte mit, dass es sich lediglich um ein zum Galaxy Note 7 umbenanntes anderes Gerät handelte, das den "gefälschten" Hotspot darstellte.
Am Flughafen Boston sorgte der Zwischenfall dann aber doch noch für Trubel. So musste der Besitzer des Hotspots zwar offenbar keine Konsequenzen fürchten, die in Boston auf die Maschine wartenden Passagiere mussten aber erfahren, dass Virgin America ihren Flug in Gegenrichtung nach dem Zwischenfall kurzerhand gestrichen hatte.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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