Galaxy Note 7: Zweites Leben durch "Recycling" mit kleineren Akkus

Samsung, Samsung Galaxy, Galaxy Note, Samsung Galaxy Note 7 Bildquelle: Samsung
Der südkoreanische Elektronikgigant Samsung könnte seinem gescheiterten Flaggschiff-Smartphone Galaxy Note 7 in diesem Jahr neues Leben einhauchen. Angeblich plant das Unternehmen den Verkauf von aufgearbeiteten Geräten mit anderen Akkus, wobei der Vertrieb auf ausgewählte Regionen beschränkt bleiben soll. Wie das Wirtschaftsportal Hankyung, auch bekannt als Korea Economic Daily, berichtet, plant Samsung einen "Re-Release" des Galaxy Note7, das man zuvor wegen der zahlreichen Fälle von Akkubränden zunächst mehrfach zurückgerufen und letztlich ganz vom Markt genommen hatte. Durch die Neueinführung des Samsung Galaxy Note 7 will das Unternehmen angeblich die Verluste durch die Akkubrände zumindest im Ansatz auffangen.


Statt alle zurückgerufenen Geräte zu zerstören, erwägt der Konzern angeblich das sogenannte Refurbishment der Smartphones. Dabei werden sie mit einem anderen, neuen Akku ausgerüstet, der keine akute Brandgefahr mehr aufweisen und auch sonst noch einmal ausführlichst auf Funktionsfähigkeit geprüft werden soll. Wahrscheinlich wird dabei auch gleich eine aktualisierte Version des Android-Betriebssystems vorinstalliert.

Siehe auch: Dumm gelaufen: Diebe stehlen 350 Galaxy Note 7 aus Samsung-Werk

Angeblich könnte der Vertrieb der überarbeiteten Modelle des Samsung Galaxy Note7 schon ab Juni beginnen. Die zuständigen Abteilungen des Konzerns sollen derzeit daran arbeiten, die nötigen Arbeiten bis Mai abzuschließen. Unter anderem soll die Verwendung eines alternativen Akkus mit geringerer Kapazität geplant sein, nachdem der ursprünglich verwendete 3500mAh-Akku aus der Produktion von Samsung SDI und Amperex Technology bei vielen Geräten aufgrund von Produktions- und Fertigungsfehlern Feuer gefangen hatte.

Sicherheit durch Schrumpfkur

Aktuell ist noch nicht klar, wie groß die nun vorgesehenen Akkus sein sollen, es ist jedoch aus Quellen in der Industrie zu hören, dass Samsung eine Kapazität zwischen 3000 und 3200mAh anstrebt. Bei der Aufarbeitung der Geräte will Samsung angeblich auch die Gehäuse austauschen, wobei die Kernkomponenten abgesehen vom Akku wiederverwendet werden sollen, heißt es. Dies ist wohl vor allem deshalb nötig, weil das Note7 eine sehr kompakte Bauweise besitzt.

Samsung will die aufgearbeiteten Geräte anscheinend vor allem in aufstrebenden Märkten wie Indien und Vietnam anbieten. Ziel der Aktion ist wohl, die Verluste durch das Scheitern des Galaxy Note 7 zu verringern. Ursprünglich strebte der Konzern, Schätzungen zufolge, den Verkauf von bis zu 20 Millionen Einheiten an. Nach aktuellem Kenntnisstand wurden gut drei Millionen Geräte gebaut und teilweise ausgeliefert. Im Rahmen der Untersuchung der Brandursachen verwendete Samsung selbst nach eigenen Angaben rund 200.000 Geräte für Tests, so dass heute noch rund 2,5 Millionen Note7 in den Lagern des Elektronikriesen vorhanden sein sollen.

Durch die Aufarbeitung der zurückgerufenen Smartphones könnte Samsung auch die Kosten für eine umweltgerechte Entsorgung vermeiden. Außerdem droht dem Unternehmen eine Strafe der südkoreanischen Behörden wegen möglicher negativer Auswirkungen auf die Umwelt, sollte tatsächlich eine "Verschrottung" der zurückgerufenen Produkte nötig werden. Noch hat Samsung den Bericht weder bestätigt noch kommentiert, so dass unklar ist, ob es tatsächlich zu einer "Neuauflage" des Galaxy Note7 kommen wird. Samsung, Samsung Galaxy, Galaxy Note, Samsung Galaxy Note 7 Samsung, Samsung Galaxy, Galaxy Note, Samsung Galaxy Note 7 Samsung
2017-02-21T08:49:00+01:00
Mehr zum Thema: Samsung Electronics
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