Gehälter: Ehemaliger Mitarbeiter bittet um Geld für Klage gegen Crytek

Crytek, Spielestudio, Leitung, Yerli, Brüder Bildquelle: Crytek
Der deutsche Spieleentwickler Crytek wird seit Jahren mit Berichten zu finanziellen Turbulenzen konfrontiert. Anfang des Vorjahres schienen diese überstanden, da ein Deal mit dem Versandhändler Amazon das Überleben gesichert hat. Doch seit kurzem rumort es erneut, Anfang der Woche tauchten Vorwürfe auf, dass Mitarbeiter schon Monate auf ihre Gehälter warten würden. Und da könnte was dran sein. Dass es bei Crytek besser laufen könnte, steht wohl außer Frage. Wie schlecht geht es dem Unternehmen aus Frankfurt am Main aber wirklich? Schlecht. Sehr schlecht. Das ist zumindest das Bild, das jüngste Medienberichte zeichnen. So soll Crytek seit gut drei Monaten nicht mehr in der Lage sein, in mindestens einem seiner Studios die Gehälter auszubezahlen.

Echte Beweise oder offizielle Statements gibt es zwar nicht, die Hinweise auf neuerliche wirtschaftliche Schwierigkeiten mehren sich aber: Denn offenbar ist ein ehemaliger Crytek-Mitarbeiter willens, seinen Ex-Arbeitgeber zu verklagen und will sich auf gerichtlichem Wege das ihm eigenen Angaben nach zustehende Geld holen.

Warten auf das Geld

Für die Klage benötigt Ludvig Lindqvist aber Geld, dieses versucht er über die Crowdfunding-Plattform GoFundMe zu bekommen (via GameStar). Dort beschreibt er auch öffentlich, was bei Crytek in den vergangenen Monaten los war. Demnach sei der FX Artist zwischen März 2015 und Dezember 2016 bei den Frankfurtern angestellt gewesen. Nachdem er zwei Monate kein Gehalt überwiesen bekommen hätte, habe er mit sofortiger Wirkung gekündigt, so Lindqvist.

Er behauptet, dass es seit Mai dieses Jahres zu Unregelmäßigkeiten bei den Gehaltszahlungen komme. Diese werden verzögert und zuletzt gar nicht mehr überwiesen. Als Beweis legt er seine aktuellen Gehaltsabrechnungen vor, darin kann man Verspätungen sehen bzw. die letzten zwei Überweisungen nicht sehen. Nicht nur er ist von den ausstehenden Gehältern betroffen, laut Lindqvist sind alle Crytek-Mitarbeiter betroffen. Crytek, Spielestudio, Leitung, Yerli, Brüder Crytek, Spielestudio, Leitung, Yerli, Brüder Crytek
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