Crytek: Mitarbeiter sollen schon Monate auf ihre Gehälter warten
Der Spielehersteller Crytek rückt erneut aufgrund von Berichten über den Umgang mit Mitarbeitern in den Fokus. Im bulgarischen Entwickler-Studio Crytek Black Sea sollen Beschäftigte inzwischen schon seit Monaten auf ihre noch ausstehenden Gehälter hoffen.
Laut einem Bericht des Magazins Let's Play Video Games, der sich auf mehrere Quellen stützen soll, sei die Firma inzwischen seit dreieinhalb Monaten nicht mehr in der Lage oder Willens, die ausstehenden Löhne zu zahlen. Passende Wortmeldungen gibt es auch von Beschäftigten auf verschiedenen Social Media-Kanälen.
Auf Nachfragen soll es derzeit immer nur Vertröstungen geben. Das Management in Bulgarien soll dem Vernehmen nach darauf verwiesen haben, dass die deutsche Mutter die finanziellen Probleme aus der Welt schaffe. Allerdings ist davon wohl in der Praxis noch nichts zu spüren. Laut der Wortmeldung eines Nutzers, der nach eigenen Angaben bei Crytek in Deutschland arbeitet, gab es für einige Beschäftigte auch beim Mutter-Unternehmen wohl schon seit sechs Monaten keinen Lohn.
Zumindest sollen die zuständigen Vorgesetzten die Situation nicht versuchen zu verschleiern. Es sei wohl durchaus Thema, dass der Spieleentwickler schon längere Zeit defizitär arbeite und daher in eine finanzielle Schieflage geriet. Je nach Bericht wird nun darauf vertröstet, dass es entweder bald einen neuen Bankkredit geben soll, mit dem der Engpass überwunden werden könne, oder aber auch eine anstehende Übernahme durch einen größeren Spieleentwickler - wer dies aber sein soll, ist noch unklar.
Auf Nachfragen soll es derzeit immer nur Vertröstungen geben. Das Management in Bulgarien soll dem Vernehmen nach darauf verwiesen haben, dass die deutsche Mutter die finanziellen Probleme aus der Welt schaffe. Allerdings ist davon wohl in der Praxis noch nichts zu spüren. Laut der Wortmeldung eines Nutzers, der nach eigenen Angaben bei Crytek in Deutschland arbeitet, gab es für einige Beschäftigte auch beim Mutter-Unternehmen wohl schon seit sechs Monaten keinen Lohn.
Probleme auch in Deutschland
Verspätete Gehaltszahlungen habe es durchaus immer wieder einmal gegeben, erklärte dieser. Noch nie sei es aber so schlimm gewesen wie jetzt. Das Problem bestehe außerdem darin, dass verschiedene Mitarbeiter in einer Zwickmühle sind. Sie kommen zum Teil aus dem Ausland und hofften, dass sich die Schwierigkeiten wie immer irgendwann erledigen. Nun aber sind sie gezwungen zu bleiben, da ihnen sogar die Mittel fehlen, um nach Hause zurückzukehren.Zumindest sollen die zuständigen Vorgesetzten die Situation nicht versuchen zu verschleiern. Es sei wohl durchaus Thema, dass der Spieleentwickler schon längere Zeit defizitär arbeite und daher in eine finanzielle Schieflage geriet. Je nach Bericht wird nun darauf vertröstet, dass es entweder bald einen neuen Bankkredit geben soll, mit dem der Engpass überwunden werden könne, oder aber auch eine anstehende Übernahme durch einen größeren Spieleentwickler - wer dies aber sein soll, ist noch unklar.
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Christian Kahle
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