Xiaomi: Smartphones nur ein Vehikel zum Verkauf von Reiskochern & Co
Geht es nach Hugo Barra, dem früheren Google-Mitarbeiter und inzwischen wohl prominentesten Gesicht des chinesischen Smartphone-Herstellers Xiaomi, spielt es für sein Unternehmen keine Rolle, ob man mit dem Verkauf der Mobiltelefone tatsächlich Geld verdient. Angesichts sinkender Verkaufszahlen und einer erstarkenden Konkurrenz verwies Barra darauf, dass man anders als die meisten anderen Hersteller keineswegs von Gewinnen aus dem Verkauf von Smartphones abhängig ist.
"Wir könnten 10 Milliarden Smartphones verkaufen und dabei nicht einen Pfennig an Gewinnen einfahren", so Barra im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters selbstbewusst. Der jüngst verzeichnete deutliche Rückgang der Zahl der verkauften Geräte wird demnach keine Auswirkungen auf das Gewinnwachstum von Xiaomi haben, weil die Einnahmen auf anderem Wege erwirtschaftet werden.
Man verschenke die Geräte praktisch an die Kunden, so Barra, womit er den Verkauf der zahlreichen Modelle aus seinem Hause zu einem Preis meint, der kaum die Fertigungs- und Komponentenkosten abdeckt. Der Grund liege darin, dass man sich darauf verlasse, auf Umwegen viele Jahre davon zu profitieren, dass die Käufer ihre Smartphones nutzen. Möglich wird dies bekanntermaßen, weil Xiaomi diverse Dienste anbietet und diese mit seiner Hardware bündelt.
In der letzten Zeit kommt aber eine weitere Gewinnquelle dazu - die verschiedenen Smart-Home-Produkte von Xiaomi und seinen Partnern. So legt Xiaomi laut Barra mittlerweile einen Schwerpunkt auf den Vertrieb seiner über entsprechende Apps von den hauseigenen Smartphones steuerbaren Haushaltsgeräte wie etwa Lampen, Reiskocher, Luft- und Wasserfilter, deren Sortiment immer weiter wächst. Allein dieses Jahr will man damit rund 1,5 Milliarden Dollar einnehmen.
Barra zufolge geht die internationale Expansion trotz der gesunkenen Verkaufszahlen weiter. Zunächst kommt mit der internationalen Version des Xiaomi Mi Note 2 erstmals ein Gerät auf den Markt, das auch die US-amerikanischen LTE-Bänder unterstützt und damit vor allem chinesische Kunden ansprechen soll, die häufiger in die USA reisen. Anfang Januar will man dann auf der CES 2017 in Las Vegas ein neues Produkt vorstellen und hält dafür erstmals eine eigene Pressekonferenz auf der Messe ab.
Auch in Osteuropa fässt das Unternehmen langsam Fuß, denn dort sind zum Beispiel in Polen und Tschechien einige Xiaomi-Smartphones dank entsprechender Distributoren ohne Umweg über Importeure direkt erhältlich. Vor kurzem hatten Marktforscher allerdings verlauten lassen, dass Xiaomi im letzten Quartal 45 Prozent weniger Geräte absetzen konnte als im Vorjahr, so dass Barra nun auf die dadurch entstandenen Bedenken um die Zukunftsfähigkeit des einstmals "wertvollsten Startups der Welt" reagieren musste.
Man verschenke die Geräte praktisch an die Kunden, so Barra, womit er den Verkauf der zahlreichen Modelle aus seinem Hause zu einem Preis meint, der kaum die Fertigungs- und Komponentenkosten abdeckt. Der Grund liege darin, dass man sich darauf verlasse, auf Umwegen viele Jahre davon zu profitieren, dass die Käufer ihre Smartphones nutzen. Möglich wird dies bekanntermaßen, weil Xiaomi diverse Dienste anbietet und diese mit seiner Hardware bündelt.
In der letzten Zeit kommt aber eine weitere Gewinnquelle dazu - die verschiedenen Smart-Home-Produkte von Xiaomi und seinen Partnern. So legt Xiaomi laut Barra mittlerweile einen Schwerpunkt auf den Vertrieb seiner über entsprechende Apps von den hauseigenen Smartphones steuerbaren Haushaltsgeräte wie etwa Lampen, Reiskocher, Luft- und Wasserfilter, deren Sortiment immer weiter wächst. Allein dieses Jahr will man damit rund 1,5 Milliarden Dollar einnehmen.
Barra zufolge geht die internationale Expansion trotz der gesunkenen Verkaufszahlen weiter. Zunächst kommt mit der internationalen Version des Xiaomi Mi Note 2 erstmals ein Gerät auf den Markt, das auch die US-amerikanischen LTE-Bänder unterstützt und damit vor allem chinesische Kunden ansprechen soll, die häufiger in die USA reisen. Anfang Januar will man dann auf der CES 2017 in Las Vegas ein neues Produkt vorstellen und hält dafür erstmals eine eigene Pressekonferenz auf der Messe ab.
Auch in Osteuropa fässt das Unternehmen langsam Fuß, denn dort sind zum Beispiel in Polen und Tschechien einige Xiaomi-Smartphones dank entsprechender Distributoren ohne Umweg über Importeure direkt erhältlich. Vor kurzem hatten Marktforscher allerdings verlauten lassen, dass Xiaomi im letzten Quartal 45 Prozent weniger Geräte absetzen konnte als im Vorjahr, so dass Barra nun auf die dadurch entstandenen Bedenken um die Zukunftsfähigkeit des einstmals "wertvollsten Startups der Welt" reagieren musste.
Thema:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Lenovos neues Tablet-Flaggschiff: Yoga Tab Plus Gen 2 angeschaut
- Yoga Tab Gen 2: Lenovos neues Tablet mit starkem Display
- Pixel 11 Pro im Test: Google-Smartphone ist kein großer Sprung
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
- Lenovo Tab Plus Gen 2 im Test: Starker Sound, aber wenig Leistung
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Patch-Day-Panne: Update sorgt für VPN-Probleme unter Windows 11
- Disney+ erhöht schon wieder Preise: Dienst nähert sich "Netflix-Niveau"
- Neues Labor-Update: Fritz nähert sich finaler Freigabe von FritzOS 8.50
- Elektroautos als Speicher: Neue Pläne bremsen bidirektionales Laden
- Pay as you go: Microsoft testet Bezahlung nach Verbrauch für OneDrive
- NASA X-Plane: Geheimflugzeug erinnert an legendäre SR-71 Blackbird
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen