Apple: Kabel-Testkäufe bei Amazon bringen zu 90% gefälschte Kabel
Der Computerkonzern Apple holt gerade zum Rundumschlag gegen verschiedene Händler aus, die über Amazon gefälschte Ladekabel als angebliches Originalzubehör anbieten. Einige dieser Produkte werden - zumindest in den USA - auch direkt aus den Versandlagern Amazons verschickt.
Gegen einen Anbieter, eine Firma namens Mobile Star, hat Apple in der Sache eine Klage eingereicht und eine einstweilige Verfügung beantragt. Aus der Klageschrift geht laut einem Bericht von Patently Apple hervor, dass der Computerkonzern auf Amazon in der letzten Zeit hunderte Testkäufe durchführte und die erworbenen Lightning-Kabel und Ladegeräte im Labor untersuchte.
In allen Fällen handelte es sich um Angebote, bei denen die Verkäufer den Eindruck erweckten, es würde sich um originales Apple-Zubehör handeln. Es zeigte sich allerdings, dass es sich in rund 90 Prozent der Fälle schlicht um Fälschungen handelte, bei denen die Produkte nur das Design der von Apple vertriebenen Produkte nachahmten. Und dies galt auch für diverse Angebote, die offiziell von Amazon selbst im Auftrag der Handelspartner verschickt wurden.
Das Vorgehen gegen den Anbieter Mobile Star soll quasi eine Art Warnschuss für diverse andere Anbieter darstellen. Apple will hier durchsetzen, dass das Unternehmen mit einer einstweiligen Verfügung gezwungen wird, den Vertrieb aller gefälschten Produkte umgehend einzustellen und diese auch zu vernichten. Weiterhin fordert der kalifornische Konzern auch Schadensersatzzahlungen im Bereich mehrerer Millionen Dollar.
In allen Fällen handelte es sich um Angebote, bei denen die Verkäufer den Eindruck erweckten, es würde sich um originales Apple-Zubehör handeln. Es zeigte sich allerdings, dass es sich in rund 90 Prozent der Fälle schlicht um Fälschungen handelte, bei denen die Produkte nur das Design der von Apple vertriebenen Produkte nachahmten. Und dies galt auch für diverse Angebote, die offiziell von Amazon selbst im Auftrag der Handelspartner verschickt wurden.
Im Test kam es zu Überhitzungen
Laut der von Apple beim Gericht eingereichten Klageschrift liegt das Problem nicht allein darin, dass hier Markenrechte verletzt werden. Die Nachbildungen können laut den Tests auch zu ernsten Problemen für die Käufer führen. Denn in der Regel handelt es sich bei den Imitaten um billigst produzierte Ware, die keinerlei Qualitätskontrolle unterliegt. In der Folge kam es mehrfach dazu, dass die USB-Ladegeräte in Versuchen begannen vor sich hinzuschmoren und das Risiko eines Brandes besteht.Das Vorgehen gegen den Anbieter Mobile Star soll quasi eine Art Warnschuss für diverse andere Anbieter darstellen. Apple will hier durchsetzen, dass das Unternehmen mit einer einstweiligen Verfügung gezwungen wird, den Vertrieb aller gefälschten Produkte umgehend einzustellen und diese auch zu vernichten. Weiterhin fordert der kalifornische Konzern auch Schadensersatzzahlungen im Bereich mehrerer Millionen Dollar.
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