Amazon foppt die Anleger und kehrt zur alten Geld-Strategie zurück
Amazon sorgt gerade dafür, dass die Anleger es sich auf keinen Fall gemütlich machen können und der Blutdruck oben bleibt. Lange lieferte das Unternehmen keine Gewinne und steckte alles in die Expansion. Dann wurde der tiefe Wunsch nach Profit endlich erfüllt und alles schien gut. Nun kehrt der Konzern plötzlich wieder zum alten Verfahren zurück.
Es scheint fast so, als hätte das Amazon-Management in den letzten Monaten erst einmal darüber nachdenken müssen, wie man die Gelder, die inzwischen aus dem Cloud-Geschäft sprudeln, am besten ausgeben soll. Denn das Segment sorgte vorübergehend dafür, dass das Unternehmen auf einmal Gewinne ablieferte, die sich aus Sicht der Investoren in Bereichen bewegten, die man sich wünscht und die zum Umsatz passen.
Nun aber hat Amazon wohl geeignetere Anlageformen als die Konten der Anleger gefunden: Das Unternehmen stockte die Investitionen in den Ausbau der Datenzentren-Infrastruktur noch einmal ordentlich auf und lässt den Eigenproduktionen für den Videostreaming-Service mehr Geld zukommen. Damit erfüllte sich im Grunde nur das, was bereits angekündigt war: Das Management hatte die Anleger bereits vorgewarnt, dass diese keinesfalls auf die Idee kommen sollten, es bleibe jetzt bei den ordentlichen Überschüssen in jedem Quartal. Trotzdem reagierten die Aktionäre so, dass die Amazon-Aktie erst einmal ein paar Prozentpunkte abrutschte.
Der Umsatz im massiv wachsenden Cloud-Geschäft kletterte dabei um satte 55 Prozent auf 3,23 Milliarden Dollar und Amazon-Chef Jeff Bezos will im laufenden Geschäftsjahr erstmals die 10-Milliarden-Dollar-Marke knacken. Aus dem Segment floss dabei ein operativer Überschuss von 861 Millionen Dollar - das ist immerhin das Doppelte - in das Konzernergebnis.
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Nun aber hat Amazon wohl geeignetere Anlageformen als die Konten der Anleger gefunden: Das Unternehmen stockte die Investitionen in den Ausbau der Datenzentren-Infrastruktur noch einmal ordentlich auf und lässt den Eigenproduktionen für den Videostreaming-Service mehr Geld zukommen. Damit erfüllte sich im Grunde nur das, was bereits angekündigt war: Das Management hatte die Anleger bereits vorgewarnt, dass diese keinesfalls auf die Idee kommen sollten, es bleibe jetzt bei den ordentlichen Überschüssen in jedem Quartal. Trotzdem reagierten die Aktionäre so, dass die Amazon-Aktie erst einmal ein paar Prozentpunkte abrutschte.
Wachstum geht schnell voran
Als Amazon jetzt seine Bücher für das letzte Quartal öffnete, zeigte sich ein Umsatz von 32,7 Milliarden Dollar. Dies waren 29 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und etwas mehr, als gemeinhin erwartet wurde. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 252 Millionen Dollar. Das sind zwar noch immer wesentlich mehr als die 79 Millionen Dollar des Vorjahres, doch hatte das Unternehmen im vorhergehenden Jahresviertel noch einen Überschuss von 857 Millionen Dollar vermeldet.Der Umsatz im massiv wachsenden Cloud-Geschäft kletterte dabei um satte 55 Prozent auf 3,23 Milliarden Dollar und Amazon-Chef Jeff Bezos will im laufenden Geschäftsjahr erstmals die 10-Milliarden-Dollar-Marke knacken. Aus dem Segment floss dabei ein operativer Überschuss von 861 Millionen Dollar - das ist immerhin das Doppelte - in das Konzernergebnis.
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