Angespielt: Gears of War 4 - Willkommen zurück, alter Freund
Gears of War ist zurück. Es ist das mit großer Spannung erwartete Debüt der Serie auf der neuen Konsolengeneration (wie zuletzt Forza Horizon 3 ist es auch per Play Anywhere für den PC erhältlich). Wir haben GoW4 angespielt und verraten, ob das Comeback auf der Xbox One gelingt.
2016 haben sich die Moralwächter glücklicherweise enorm entspannt. Inzwischen wird nur noch das beanstandet, was tatsächlich grob gewaltverherrlichend ist, GoW4 passierte die BPjM ohne Schnitte und auch das obwohl das Spiel die Ab 18-Wertung redlich verdient. Allerdings ging es in früheren Teilen durchaus noch zünftiger zu, was auch daran liegt, dass man in der vierten Ausgabe einen großen Teil damit verbringt, Robotern den Garaus zu machen. Aber dazu später mehr.
Sohnemann JD Fenix...
...und sein gealterter Vater Marcus
JD Fenix, Delmont "Del" Walker und Kait Diaz gehören zu den Outsiders, die außerhalb des Einflussgebietes der Coalition of Ordered Governments (COG) leben. Ihre Geschichte beginnt mit dem Überfall auf eine vollautomatisierte COG-Produktionsanlage, wo sie eine für ihre Kolonie dringend benötigte Energie- bzw. Produktionskiste - den so genannten Fabricator, der eine Art hochmoderner 3D-Drucker ist - stehlen müssen.
Natürlich geht das nicht so einfach wie gedacht, denn schnell werden die Roboter-Sicherheitskräfte auf das Quartett (Kaits Onkel ist der Vierte im Bunde) aufmerksam. Hier lernen wir die neuen Gegnertypen kennen, darunter leichte und schwere Roboter, sowie Kamikaze-artige Kugel-"Minen", die versuchen, die Eindringlinge aufzuhalten.
Der Schwarm: Die neuen Gegner sind von Locust kaum zu unterscheiden
JD bleibt nichts anderes übrig als sich höchst widerwillig Hilfe zu suchen, und zwar bei einem alten Bekannten (für uns), oder besser gesagt Verwandten (für ihn): seinem Vater Marcus Fenix. Der ergraute Kriegsheld lebt zurückgezogen auf einem Landsitz, doch auch dieser wird recht bald von den vollautomatischen COG-Truppen in Schutt und Asche gelegt.
JDs Begleiter: Delmont 'Del' Walker...
...und Kait Diaz
Das Aufeinandertreffen mit Marcus ist gewissermaßen symbolisch für das ganze Spiel: Denn Entwickler The Coalition versucht sich im vierten Teil an einem nicht einfachen Spagat zwischen Alt und Neu. Man hat sich gegen das zuletzt so beliebte Mittel des Reboots entschieden (und damit eine gute Entscheidung getroffen, wie wir finden).
Killerspiel-Skandal war gestern
Gears of War stellte bei seinem Debüt einen System-Seller dar, in Deutschland war es ein Skandal. Damals herrschten noch dunkle "Böse Killerspiele"-Zeiten und so freute sich Microsoft Österreich, weil man ein Vielfaches an Games verkaufte als es im Lande Konsolen gab. Die ganz legalen EU-Importe zeigten hier schön die Wirkungslosigkeit der deutschen Bundesprüfstellen- und Indizierungspraxis.2016 haben sich die Moralwächter glücklicherweise enorm entspannt. Inzwischen wird nur noch das beanstandet, was tatsächlich grob gewaltverherrlichend ist, GoW4 passierte die BPjM ohne Schnitte und auch das obwohl das Spiel die Ab 18-Wertung redlich verdient. Allerdings ging es in früheren Teilen durchaus noch zünftiger zu, was auch daran liegt, dass man in der vierten Ausgabe einen großen Teil damit verbringt, Robotern den Garaus zu machen. Aber dazu später mehr.
25 Jahre danach
Gears of War 4 ist der erste Teil seit 2011 (über das missratene Prequel Judgement breiten wir lieber den Mantel des Schweigens) und spielt 25 Jahre nach der Locust-Invasion. Die Menschheit hat nach wie vor mit den Folgen der Beinahe-Ausrottung zu kämpfen. Ein Teil der Überlebenden hat sich in einer totalitären Gesellschaft zusammengerottet, der Rest versucht sein Glück in versprengten Siedlungen. Besonders viel füreinander übrig haben die beiden Fraktionen nicht und nach einem kurzen Prolog, in dem das "Was bisher geschah" kurz angerissen wird, lernen wir auch die Protagonisten von GoW4 kennen.
Sohnemann JD Fenix...
...und sein gealterter Vater Marcus
JD Fenix, Delmont "Del" Walker und Kait Diaz gehören zu den Outsiders, die außerhalb des Einflussgebietes der Coalition of Ordered Governments (COG) leben. Ihre Geschichte beginnt mit dem Überfall auf eine vollautomatisierte COG-Produktionsanlage, wo sie eine für ihre Kolonie dringend benötigte Energie- bzw. Produktionskiste - den so genannten Fabricator, der eine Art hochmoderner 3D-Drucker ist - stehlen müssen.
Natürlich geht das nicht so einfach wie gedacht, denn schnell werden die Roboter-Sicherheitskräfte auf das Quartett (Kaits Onkel ist der Vierte im Bunde) aufmerksam. Hier lernen wir die neuen Gegnertypen kennen, darunter leichte und schwere Roboter, sowie Kamikaze-artige Kugel-"Minen", die versuchen, die Eindringlinge aufzuhalten.
Der Schwarm: Die neuen Gegner sind von Locust kaum zu unterscheiden
Schwarm sind die neuen Locust
Das Unternehmen gelingt, allerdings ziehen die Außenseiter den Groll der Zentralregierung auf sich, die nach Rückkehr in die Siedlung einen Vergeltungsschlag startet. Den müssen JD und seine Gefährten zurückschlagen. Doch bereits wenig später taucht ein neuer Gegner auf, der so genannte Schwarm. Um was es sich bei diesen stark an die Locust erinnernden Wesen handelt, erfahren wir erst im Laufe der Geschichte, ebenso was die COG plant. Jedenfalls werden beim Schwarm-Angriff alle Einwohner mit Ausnahme unseres Heldentrios entführt.JD bleibt nichts anderes übrig als sich höchst widerwillig Hilfe zu suchen, und zwar bei einem alten Bekannten (für uns), oder besser gesagt Verwandten (für ihn): seinem Vater Marcus Fenix. Der ergraute Kriegsheld lebt zurückgezogen auf einem Landsitz, doch auch dieser wird recht bald von den vollautomatischen COG-Truppen in Schutt und Asche gelegt.
Alter Freund
Marcus Fenix schließt sich dem Sohnemann und seinen Begleitern an, allerdings nicht ohne die drei mit seinen Kriegssouvenirs auszustatten: den Gears-Rüstungen und -Waffen. Marcus kämpft fortan als reguläres Squad-Mitglied, alleine seine Anwesenheit wird allen GoW-Veteranen ein breites nostalgisches Grinsen auf die Lippen zaubern, natürlich dürfen auch seine lakonischen Einzeiler-Sprüche nicht fehlen.
JDs Begleiter: Delmont 'Del' Walker...
...und Kait Diaz
Das Aufeinandertreffen mit Marcus ist gewissermaßen symbolisch für das ganze Spiel: Denn Entwickler The Coalition versucht sich im vierten Teil an einem nicht einfachen Spagat zwischen Alt und Neu. Man hat sich gegen das zuletzt so beliebte Mittel des Reboots entschieden (und damit eine gute Entscheidung getroffen, wie wir finden).
"Meine Tomaten!"
Stattdessen erzählt man die Geschichte weiter und geht die Gefahr ein, dass so mancher alte Spieler mit den neuen Protagonisten nicht warm wird. Dank Marcus Fenix fällt die Landung aber recht weich aus. Es ist eine Freude, wenn man ihm zuhört, wie er sich beklagt, dass die COG gerade seine Tomatenernte vernichtet hat.
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