Musikindustrie wirft YouTube vor, Hauptquelle für Piraterie zu sein
Google und vor allem dessen Videoplattform YouTube sind natürlich keine neuen Ziele der Musikindustrie, zuletzt haben die Plattenfirmen und ihre Branchenorganisationen die Gangart verschärft und den Internet-Riesen scharf attackiert. Nun kommt ein weiterer "Angriff" dazu, ein Branchenverband hat eine Studie veröffentlicht, die YouTube heftig kritisiert.
Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) hat vor kurzem eine Studie vorgestellt, die eine neue Front gegen YouTube eröffnet bzw. auf eine dazugehörige Urheberrechtsproblematik hinweist. In den vergangenen Wochen und Monaten ging es in erster Linie um die Regelungen, wonach Portale wie YouTube zwar Urheberrechtsverstöße entfernen müssen, aber selbst dafür nicht belangt werden können.
Laut der IFPI habe knapp die Hälfte aller 16- bis 24-jährigen für die Studie befragten Nutzer angegeben, Streams mit solchen Tools zu speichern. Als Zeitraum wurden sechs Monate bis April dieses Jahres genannt, das sei ein Anstieg um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gesehen auf Altersgruppen ist die Situation etwas weniger dramatisch, hier liegt die Zahl der Ripper bei 30 Prozent, das ist ein Plus von zehn Prozent.
Laut IFPI ist diese Art des illegalen Downloads die aktuell populärste Form von Online-Piraterie. Eine entscheidende Rolle spielt hier die einfache Benutzbarkeit der Seiten, die solches Ripping anbieten, hingegen lassen sich klassische Piraterie-Angebote einfacher aus dem Netz entfernen bzw. schwerer auffindbar machen.
YouTube bzw. Google sind sich dessen bewusst und haben schon mehrfach gegen einschlägige Seiten rechtliche Schritte eingeleitet. Erwähnenswert ist hier aber, dass YouTube zwar der größte Anbieter für Streaming ist, derartiges Ripping grundsätzlich aber bei fast allen Videoportalen möglich ist.
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Ripping
Nun wirft man YouTube vor (via TorrentFreak), dass die Plattform die beliebteste Quelle für das "Rippen" von Musik darstellt. Demnach wird YouTube genutzt, um mit Tools oder speziellen Webseiten die online angebotene Musik lokal als MP3s abzuspeichern. Diese Praxis betrifft sowohl offiziell von Plattenfirmen auf YouTube bereitgestellte Musik als auch illegal hochgeladene Angebote. Infografik: 10 Jahre YouTube
Laut der IFPI habe knapp die Hälfte aller 16- bis 24-jährigen für die Studie befragten Nutzer angegeben, Streams mit solchen Tools zu speichern. Als Zeitraum wurden sechs Monate bis April dieses Jahres genannt, das sei ein Anstieg um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gesehen auf Altersgruppen ist die Situation etwas weniger dramatisch, hier liegt die Zahl der Ripper bei 30 Prozent, das ist ein Plus von zehn Prozent.
Laut IFPI ist diese Art des illegalen Downloads die aktuell populärste Form von Online-Piraterie. Eine entscheidende Rolle spielt hier die einfache Benutzbarkeit der Seiten, die solches Ripping anbieten, hingegen lassen sich klassische Piraterie-Angebote einfacher aus dem Netz entfernen bzw. schwerer auffindbar machen.
YouTube bzw. Google sind sich dessen bewusst und haben schon mehrfach gegen einschlägige Seiten rechtliche Schritte eingeleitet. Erwähnenswert ist hier aber, dass YouTube zwar der größte Anbieter für Streaming ist, derartiges Ripping grundsätzlich aber bei fast allen Videoportalen möglich ist.
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