Apple wegen der "Touch-Krankheit" bei iPhone 6 und 6 Plus verklagt
Vor etwa einer Woche wurde bekannt, dass immer mehr Apple-Smartphones iPhone 6 und iPhone 6 Plus mit einem mysteriösen Versagen des Bildschirms zu kämpfen haben. Das "Touch Disease" getaufte Phänomen führt dazu, dass Nutzer zunächst am oberen Bildrand eine grau flackernde Leiste zu beklagen haben und später das Display gar nicht mehr reagiert. Nun kommt auf Apple eine Sammelklage zu.
Denn der Hersteller aus Kalifornien hat sich zu diesem Problem bisher taub gestellt und will iPhones, die diesen Fehler mit der Zeit bekommen, nicht von sich aus reparieren. Wie MacRumors berichtet, werfen drei Betroffene dem kalifornischen Konzern nun vor, sich wissentlich aus der Verantwortung schleichen zu wollen und haben das Unternehmen aus Cupertino deshalb verklagt.
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Die drei Kläger sind der Überzeugung, dass Apple über derart beschädigte iPhones schon lange Bescheid wisse bzw. sich im Klaren ist, dass das ein Design-Fehler ist. Allerdings weigere sich der Konzern dennoch bis heute, die Geräte kostenfrei zu reparieren.
Apples Vorgehen sei unfair, irreführend und betrügerisch, iPhone-Besitzer, so auch die Kläger, hätten einen "nachweisbaren Verlust von Geld und/oder Eigentum und/oder Wert" erlitten. Verlangt wird, dass Apple betroffene iPhones kostenlos repariert, zurückruft oder auch ersetzt.
Die Kläger fordern zudem einen Schadenersatz in nicht bekannter Höhe. Im Normalfall sind die Summen, die in Sammelklagen dieser Art den Klägern zugesprochen werden, für den Einzelnen nicht besonders hoch, weshalb man nicht davon ausgehen sollte, dass es hier rein darum geht, sich auf Kosten von Apple zu bereichern.
iPhone 6 und iPhone 6 Plus Immer mehr Geräte bekommen 'Touch-Krankheit'
Sammelklage
In der im U.S. District Court for Northern California eingereichten Sammelklage, der sich aber natürlich erst genügend Nutzer anschließen müssen, werfen Thomas Davidson, Todd Cleary und Jun Bai Apple vor, gegen kalifornische Konsumentenschutzgesetze verstoßen zu haben. Genannt werden unter anderem Verbrauchertäuschung, Verstöße gegen die Garantiepflicht, ungerechte Bereicherung und Verletzung des Magnuson-Moss Warranty Act und des Song-Beverly Consumer Warranty Act.
Auf YouTube ansehenDie drei Kläger sind der Überzeugung, dass Apple über derart beschädigte iPhones schon lange Bescheid wisse bzw. sich im Klaren ist, dass das ein Design-Fehler ist. Allerdings weigere sich der Konzern dennoch bis heute, die Geräte kostenfrei zu reparieren.
Apples Vorgehen sei unfair, irreführend und betrügerisch, iPhone-Besitzer, so auch die Kläger, hätten einen "nachweisbaren Verlust von Geld und/oder Eigentum und/oder Wert" erlitten. Verlangt wird, dass Apple betroffene iPhones kostenlos repariert, zurückruft oder auch ersetzt.
Die Kläger fordern zudem einen Schadenersatz in nicht bekannter Höhe. Im Normalfall sind die Summen, die in Sammelklagen dieser Art den Klägern zugesprochen werden, für den Einzelnen nicht besonders hoch, weshalb man nicht davon ausgehen sollte, dass es hier rein darum geht, sich auf Kosten von Apple zu bereichern.
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