Die "Schwäche" der Apple Watch hat Folgen für den gesamten Markt
Das Marktforschungsunternehmen IDC hat aktuelle Zahlen zum Smartwatch-Markt vorgelegt und dieser ist für fast alle Hersteller erfreulich, mit einer Ausnahme: Apple. Das hat auch Folgen für den Gesamtmarkt, denn die Schwäche der Apple Watch sorgt insgesamt für ein sattes Minus. Das "schlechte" Abschneiden Apples ist aber leicht erklärbar.
Hauptverantwortlich dafür ist wie erwähnt Apple: Denn der kalifornische Konzern hat seine Smartwatch im Frühjahr des Vorjahres auf den Markt geworfen, das langerwartete Gerät wurde von entsprechend vielen teils auch aus purer Neugierde bestellt. Ein Jahr danach hatte Apple keinen Nachfolger parat, was bedeutet, dass man die Verkäufe mehr als halbiert hat (-55%) und von 3,6 Millionen Stück auf 1,6 verkaufte Exemplare gefallen ist. Das merkt auch IDC an und meint, dass so mancher Kunde auf das neue Modell warten würde.
Die aktuellen IDC-Zahlen vom zweiten Quartal 2016
Die 1,6 Millionen verkauften Apple Watches sind aber immer noch weit mehr als die Verfolger an Frau und Mann bringen können. Denn am zweiten Platz liegt Samsung mit rund 600.000 Smartwatches, im zweiten Quartal von 2015 waren es 400.000 Stück (genauere Zahlen legt IDC nicht vor, weshalb es hier eine recht große Unsicherheit gibt). Für Samsung ist das Plus aber mit 51% sicherlich trotzdem zufriedenstellend.
Die dritte Position belegt Lenovo, die Chinesen konnten im zweiten Quartal von 2016 300.000 Smartwatches (unter dem Markennamen Motorola) verkaufen, als Plus gibt IDC hier 75% an. Dahinter kommen LG mit ebenfalls rund 300.000 (+26%) Smartwatches und Garmin mit 100.000 Geräten.
Siehe auch: Google soll an gleich zwei eigenen Nexus-Smartwatches arbeiten
Gesamtminus
Laut IDC haben die weltweiten Smartphone-Verkäufe im zweiten Quartal des Jahres eine Summe von 3,5 Millionen Stück erreicht. Im Vergleichsquartal von 2015 betrug diese Zahl noch 5,1 Millionen, das bedeutet also ein Minus von 32%.Hauptverantwortlich dafür ist wie erwähnt Apple: Denn der kalifornische Konzern hat seine Smartwatch im Frühjahr des Vorjahres auf den Markt geworfen, das langerwartete Gerät wurde von entsprechend vielen teils auch aus purer Neugierde bestellt. Ein Jahr danach hatte Apple keinen Nachfolger parat, was bedeutet, dass man die Verkäufe mehr als halbiert hat (-55%) und von 3,6 Millionen Stück auf 1,6 verkaufte Exemplare gefallen ist. Das merkt auch IDC an und meint, dass so mancher Kunde auf das neue Modell warten würde.
Die aktuellen IDC-Zahlen vom zweiten Quartal 2016
Die 1,6 Millionen verkauften Apple Watches sind aber immer noch weit mehr als die Verfolger an Frau und Mann bringen können. Denn am zweiten Platz liegt Samsung mit rund 600.000 Smartwatches, im zweiten Quartal von 2015 waren es 400.000 Stück (genauere Zahlen legt IDC nicht vor, weshalb es hier eine recht große Unsicherheit gibt). Für Samsung ist das Plus aber mit 51% sicherlich trotzdem zufriedenstellend.
Die dritte Position belegt Lenovo, die Chinesen konnten im zweiten Quartal von 2016 300.000 Smartwatches (unter dem Markennamen Motorola) verkaufen, als Plus gibt IDC hier 75% an. Dahinter kommen LG mit ebenfalls rund 300.000 (+26%) Smartwatches und Garmin mit 100.000 Geräten.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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