Geheime Offerte: Apple bietet jetzt 9,1 Cent für 100 gestreamte Songs
Apple versucht mit allen Mitteln die Nase im Musikbusiness wieder nach vorn zu bekommen und die Konkurrenz abzuhängen. Jahrelang galt iTunes als Maß der Dinge, doch mit dem Streamingangebot Apple Music hängt der Konzern noch weit hinterher.
Das soll sich jetzt mit einer Reform der Vergütungen für Künstler wieder ändern. Apple soll einem Bericht der New York Times zufolge mit den Rechteverwertern in Verhandlung stehen. Zudem hat man dem Copyright Royalty Board einen neuen Vorschlag für eine überarbeitete Gebührenverordnung vorgelegt. Das Board ist ein Zusammenschluss von Bundesrichtern, die für die Überwachung und Einhaltung von Tarifen und Gebühren zuständig sind - sie prüfen unter anderem, ob Urheberechte gewahrt werden.
Ziel des neuen Angebots von Seiten Apples ist dabei kaum eine gerechtere Verteilung der Einnahmen, sondern ein einfacheres Modell, mit dem Künstler "überredet" werden können, ihre Musik bei Apple wieder mit anzubieten. Während der Streit bei großen Künstlern oftmals um die Weigerung geht, überhaupt mit dabei zu sein, ist es bisher für eher unbekannte Musiker ein Risiko, ob sie überhaupt die Auszahlungskriterien der großen Anbieter erfüllen.
Siehe auch: Risiken des Apple Music-Starts werden auf kleine Musiker abgewälzt
Apple will sich genau da einschalten und nicht etwa wie Tidal oder Spotify auf Verträge mit einzelnen Künstlergrößen setzen, heißt es aus internen Quellen. Eine Sprecherin von Apple hat mittlerweile bestätigt, dass entsprechende Neuverhandlungen laufen. Zu den Inhalten wollte sie aber keine Angaben machen und ließ die Gerüchte unkommentiert.
Siehe auch: Eric Schmidt: Apple Music ist ein Konzept aus dem vorigen Jahrzehnt
Transparente Neuregelung vorgeschlagen
Ziel ist es demnach, die Berechnungen deutlich transparenter als das bislang bei allen Musikanbietern der Fall war zu gestalten. Ob der Vorschlag nur für Apple gelten wird, ist nicht bekannt. Jedes Unternehmen kann schließlich seine Offerten frei bestimmen. Apple will laut den geheimen Unterlagen aus den Verhandlungen 9,1 US-Cent je 100 Streams pro Song zahlen. Wird also ein Song 1.000 Mal gespielt, erhält der Künstler 91 US-Cent, bei 10.000 wären es 9,10 US-Dollar und so weiter. Ob das nun mehr oder weniger ist als bislang ist nicht bekannt.Ungerecht und schlecht nachvollziehbar
Bisher sind die Vergütungsregeln für Streamingportale unter Verschluss, es gibt nur Gerüchte. Künstler beschweren sich aber immer wieder, wie ungerecht und schlecht nachvollziehbar die Berechnungen seien.Ziel des neuen Angebots von Seiten Apples ist dabei kaum eine gerechtere Verteilung der Einnahmen, sondern ein einfacheres Modell, mit dem Künstler "überredet" werden können, ihre Musik bei Apple wieder mit anzubieten. Während der Streit bei großen Künstlern oftmals um die Weigerung geht, überhaupt mit dabei zu sein, ist es bisher für eher unbekannte Musiker ein Risiko, ob sie überhaupt die Auszahlungskriterien der großen Anbieter erfüllen.
Siehe auch: Risiken des Apple Music-Starts werden auf kleine Musiker abgewälzt
Apple will sich genau da einschalten und nicht etwa wie Tidal oder Spotify auf Verträge mit einzelnen Künstlergrößen setzen, heißt es aus internen Quellen. Eine Sprecherin von Apple hat mittlerweile bestätigt, dass entsprechende Neuverhandlungen laufen. Zu den Inhalten wollte sie aber keine Angaben machen und ließ die Gerüchte unkommentiert.
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