Neue Belege für Microsofts ARM-Version von Windows Server
Erste Gerüchte um die Einführung einer ARM-Version von Windows Server gab es schon vor Jahren, doch bis heute ist die für sparsame Prozessoren auf Basis der ARM-Architektur konzipierte Ausgabe von Microsofts Server-Betriebssystem nicht erschienen. Aufgegeben hat man das Vorhaben in Redmond aber nicht, wie jetzt entdeckte Hinweise deutlich machen.
Twitter-Nutzer und Microsoft-Spezi h0x0d wies kürzlich auf das aktualisierte LinkedIn-Profil eines recht ranghohen Microsoft-Entwicklers hin. Daraus geht hervor, dass dieser seit April 2016 als Senior Program Manager im Windows Team anscheinend unter anderem an der Umsetzung von Windows Server für 64-Bit-fähige ARM-Plattformen arbeitet.
Konkret handelt es sich um den Microsoft-Veteranen Scott Johnson, der bereits seit 21 Jahren für das Windows-Team tätig ist. Seit drei Monaten ist er als Programm-Manager für das Windows Server Platform and Tools Team tätig, das nicht nur die Server-Versionen von Windows entwickelt, sondern eben auch die dazugehörigen Werkzeuge. Als eines seiner Aufgabengebiete nennt Johnson ausdrücklich "ARM64".
Siehe auch: Microsoft hat einen Windows Server für ARM-CPUs in der Hinterhand
Die Verwendung von Windows Server für ARM-basierte Server ist vor allem für Szenarien interessant, in denen nicht unbedingt besonders viel Leistung benötigt wird, sondern eher die Bewältigung massenhafter Anfragen im Mittelpunkt steht. Durch die Verwendung einer enormen Zahl sparsamer ARM-SoCs ließen sich zum Beispiel Datenbankanfragen mit einer hohen Energieeffizienz beantworten.
ARM-Plattformen haben gegenüber den bisher bei Servern bevorzugten x86-Prozessoren einen gewissen Vorteil, wenn es um die Erledigung von Anfragen mit möglichst geringem Energieaufwand geht. Microsoft könnte mit einem ARM-fähigen Server-Betriebssystem einen neuen Markt erschließen, in dem in den letzten Jahren immer mehr Anbieter aktiv geworden sind. Auch die niedrigeren Kosten spielen dabei eine Rolle.
Erste Gerüchte um eine ARM-Variante von Windows Server bzw. Windows 10 als Server-Variante tauchten bereits 2014 auf. Einige Jahre zuvor hatte Microsoft im Zuge der Einführung von Windows 8 zwar eine ARM-Version seines Desktop-Betriebssystems auf den Markt gebracht, aber Pläne für eine Server-Version verneint.
Konkret handelt es sich um den Microsoft-Veteranen Scott Johnson, der bereits seit 21 Jahren für das Windows-Team tätig ist. Seit drei Monaten ist er als Programm-Manager für das Windows Server Platform and Tools Team tätig, das nicht nur die Server-Versionen von Windows entwickelt, sondern eben auch die dazugehörigen Werkzeuge. Als eines seiner Aufgabengebiete nennt Johnson ausdrücklich "ARM64".
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Die Verwendung von Windows Server für ARM-basierte Server ist vor allem für Szenarien interessant, in denen nicht unbedingt besonders viel Leistung benötigt wird, sondern eher die Bewältigung massenhafter Anfragen im Mittelpunkt steht. Durch die Verwendung einer enormen Zahl sparsamer ARM-SoCs ließen sich zum Beispiel Datenbankanfragen mit einer hohen Energieeffizienz beantworten.
ARM-Plattformen haben gegenüber den bisher bei Servern bevorzugten x86-Prozessoren einen gewissen Vorteil, wenn es um die Erledigung von Anfragen mit möglichst geringem Energieaufwand geht. Microsoft könnte mit einem ARM-fähigen Server-Betriebssystem einen neuen Markt erschließen, in dem in den letzten Jahren immer mehr Anbieter aktiv geworden sind. Auch die niedrigeren Kosten spielen dabei eine Rolle.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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