Astra: HPE baut jetzt starken Supercomputer mit ARM-Prozessoren
Die große Welt des Supercomputings könnte in der nächsten Zeit wieder etwas interessanter werden. Nachdem inzwischen fast 95 Prozent der Systeme auf Intel-Prozessoren basieren, könnte nun eine neue Konkurrenz-Plattform hinzukommen: Hewlett Packard Enterprise (HPE) belegt, dass man auch mit ARM-Chips solche Systeme bauen kann.
Der neue Supcomputer namens Astra, der von dem Unternehmen am Sandia National Laboratories gebaut wird, soll nach seiner Fertigstellung in einigen Monaten eine Spitzenleistung von 2,3 Petaflops bieten. Das reicht zwar nicht für einen Spitzenplatz in der Top500-Liste, aktuell wäre es aber immerhin Rang 72. Für den Anfang wäre das nicht schlecht.
So soll Astra später aussehen
Immerhin muss man bedenken, dass die ARM-Architekturen eigentlich nicht unbedingt darauf ausgelegt waren, den Kern eines Supercomputers zu bilden. Die Architekturen wurden lange für Embedded- und Mobile-Systeme gefertigt. Erst in den letzten Jahren gibt es einige relativ zaghafte Versuche, mit der Plattform auch in den Server-Bereich vorzustoßen, wobei man hier eigentlich eher Systeme im Blick hatte, die Webanwendungen bereitstellen und viele, aber kleine Aufgaben wegarbeiten müssen.
HPE greift hier noch nicht einmal auf die leistungsstärksten Chips von Cavium zurück, einer Firma, die sich auf die Entwicklung von ARM-Serverprozessoren spezialisiert hat. Die eingesetzten Chips erwiesen sich aber als ideale Schnittmenge aus Preis und Performance, hieß es. Hinzu kommt, dass sie hinreichend Energieeffizient sind, dass der gesamte Supercomputer letztlich 1,2 Megawatt benötigt, was für eine Maschine dieser Leistungsklasse durchaus ordentlich ist.
So soll Astra später aussehen
Immerhin muss man bedenken, dass die ARM-Architekturen eigentlich nicht unbedingt darauf ausgelegt waren, den Kern eines Supercomputers zu bilden. Die Architekturen wurden lange für Embedded- und Mobile-Systeme gefertigt. Erst in den letzten Jahren gibt es einige relativ zaghafte Versuche, mit der Plattform auch in den Server-Bereich vorzustoßen, wobei man hier eigentlich eher Systeme im Blick hatte, die Webanwendungen bereitstellen und viele, aber kleine Aufgaben wegarbeiten müssen.
145.000 Kerne
Für die Konstruktion von Astra greift HPE nun aber auf seine bereits existierenden Apollo 70-Systeme zurück, die jeweils mit zwei Cavium ThunderX2-Prozessoren ausgestattet sind. Die mit 2 Gigahertz getakteten CPUs bringen jeweils 28 Cores mit. Bei der geplanten Installationsmenge von 2592 Systemen kommt man dann also auf eine Gesamtmenge von rund 145.000 ARMv8-A-Kernen.HPE greift hier noch nicht einmal auf die leistungsstärksten Chips von Cavium zurück, einer Firma, die sich auf die Entwicklung von ARM-Serverprozessoren spezialisiert hat. Die eingesetzten Chips erwiesen sich aber als ideale Schnittmenge aus Preis und Performance, hieß es. Hinzu kommt, dass sie hinreichend Energieeffizient sind, dass der gesamte Supercomputer letztlich 1,2 Megawatt benötigt, was für eine Maschine dieser Leistungsklasse durchaus ordentlich ist.
ARM auf Servern ist Dauerthema:
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