Centriq 2400: Qualcomm setzt jetzt ordentliche Duftmarke gegen Intel
Bei Qualcomm ist ohnehin gerade eine Menge los - da kann man nebenher auch gleich noch anfangen einen weitgehend neuen Markt aufzubauen und zu erobern. Das Unternehmen hat jetzt seinen neuen Prozessor Centriq 2400 veröffentlicht, mit dem man sich als Rechenkraftlieferant für große Datenzentren etablieren will.
Seit Jahren wird über die Potenziale der ARM-Architektur im Server-Bereich geredet - in der Praxis gibt es bisher aber nur in Nischen konkrete Umsetzungen. Dabei gelten entsprechende Chips insbesondere in den Cloud-Infrastrukturen als besonders gut geeignet - hier müssen in der Regel keine umfangreichen Berechnungen durchgeführt, sondern viele triviale Aufgaben in kurzer Zeit und möglichst energieeffizient abgearbeitet werden.
Zur Zeit laufen 90 Prozent der Server in den Cloud-Datenzentren mit Intel-CPUs und die bisherigen Anbieter von ARM-Server-Chips haben kaum die Kraft, es mit dem Konzern aufzunehmen. Mit Qualcomm kommt hier schon eine andere Größe ins Spiel. Der Konzern führt schon bei den CPU-Lieferungen für den Mobile-Markt und hat dadurch enorme wirtschaftliche Ressourcen aufgebaut.
Die Produktion erfolgt in einer Strukturweite von 10 Nanometern. Durch eine eigens entwickelte BUS-Anbindung können die Centriqs Daten mit bis zu 250 Gigabit pro Sekunde mit dem Arbeitsspeicher austauschen. Hier arbeitet die CPU mit bis zu 768 Gigabyte DDR4-Speicher zusammen. Die Prozessoren bringen außerdem Support für die Sicherheits-Technologie TrustZone und verschiedene Hypervisors mit.
Auf den ersten Blick sind die neuen Chips nicht unbedingt billig. Der Centriq 2460 mit 48 Kernen bringt es beispielsweise auf einen Listenpreis von 1.995 Dollar. Laut Qualcomm biete der Prozessor damit aber ein vierfach besseres Performance-pro-Dollar-Verhältnis und ein um 45 Prozent besseres Performance-pro-Watt-Verhältnis als Intels High End-Produkt Xeon Platinum 818 aus der Skylake-Serie.
Zur Zeit laufen 90 Prozent der Server in den Cloud-Datenzentren mit Intel-CPUs und die bisherigen Anbieter von ARM-Server-Chips haben kaum die Kraft, es mit dem Konzern aufzunehmen. Mit Qualcomm kommt hier schon eine andere Größe ins Spiel. Der Konzern führt schon bei den CPU-Lieferungen für den Mobile-Markt und hat dadurch enorme wirtschaftliche Ressourcen aufgebaut.
Starke Daten
Mit den neuen Centriq 2400-Prozessoren, die nach einiger Zeit als Prototypen und Kleinserien jetzt in der Massenproduktion angekommen sind, soll es hier nun losgehen. Die Chips gibt es in verschiedenen Varianten, die mit bis zu 48 Kernen ausgestattet und auf bis zu 2,6 Gigahertz getaktet werden können. Jeweils zwei Cores teilen sich 512 Kilobyte L2-Cache und für den gesamten Prozessor stehen 60 Megabyte L3-Cache zur Verfügung.Die Produktion erfolgt in einer Strukturweite von 10 Nanometern. Durch eine eigens entwickelte BUS-Anbindung können die Centriqs Daten mit bis zu 250 Gigabit pro Sekunde mit dem Arbeitsspeicher austauschen. Hier arbeitet die CPU mit bis zu 768 Gigabyte DDR4-Speicher zusammen. Die Prozessoren bringen außerdem Support für die Sicherheits-Technologie TrustZone und verschiedene Hypervisors mit.
Auf den ersten Blick sind die neuen Chips nicht unbedingt billig. Der Centriq 2460 mit 48 Kernen bringt es beispielsweise auf einen Listenpreis von 1.995 Dollar. Laut Qualcomm biete der Prozessor damit aber ein vierfach besseres Performance-pro-Dollar-Verhältnis und ein um 45 Prozent besseres Performance-pro-Watt-Verhältnis als Intels High End-Produkt Xeon Platinum 818 aus der Skylake-Serie.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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