EM 2016: Microsoft-Bot erkennt Nationalität von Fußball-Fans
Microsoft hat pünktlich zum Beginn der Fußballeuropameisterschaft 2016 ein neues experimentelles Tool zugänglich gemacht, mit dem man die Fähigkeiten seiner Technologien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz zur Schau stellen und gleichzeitig verbessern will. Ein "Roboter" namens "Murphy" soll dabei die Nationalität von Fußballfans anhand eines Porträtfotos erkennen können.
Noch hat Microsoft keine Angaben zu "Project Murphy" bzw. dessen Fan-Erkennung veröffentlicht, doch der Twitter-User und Microsoft-Kenner h0x0d stieß unter der URL "What-Fan.net" auf die Website des neuen Diensts. Offenbar will man in Redmond vom Rummel um die Fußball-EM 2016 profitieren und hat dazu eine spezielle Website eingerichtet, um anhand der Bilder von Fußballfans neue Daten zur Verbesserung der hauseigenen Bilderkennungstechnologien zu sammeln.
"Murphy" läuft auf Microsofts Cloud-Plattform Azure und ist im Grunde simpel konstruiert: der "Roboter" soll nach dem Hochladen eines Fotos des Nutzers anhand diverser Merkmale erkennen, für welche europäische Fußball-Nationalmannschaft das Herz der abgebildeten Person schlägt. Dabei soll nur ein einzelnes Foto nötig sein.
Bei einem kurzen Test konnte Murphy nicht sofort ein eindeutiges Ergebnis liefern, sondern meldete nach dem Foto-Upload, dass er drei Vorschläge parat habe. Nachdem ich der Behauptung widersprach, schwedischer Fußball-Fan zu sein, folgte mit der Einblendung einer deutschen Fahne aber bereits zumindest eine korrekte Erkennung meiner Staatsbürgerschaft - trotz mangeldem Enthusiasmus für den Sport ums runde Leder.
Microsofts Fußball-Fan-Erkennungs-Roboter nutzt die hochgeladenen Fotos lediglich zur Erledigung seiner Aufgabe, also der Bestimmung der Nationalität der Person auf dem Bild. Ene Speicherung der Bilder erfolgt dabei nicht - vermutlich werden aber einige Parameter in die Datenbanken des Systems übernommen, um die Technologien hinter dem Dienst automatisch "lernen" zu lassen.
"Murphy" ist nicht nur als Fan-Erkenner im Web vertreten, sondern hat als einer der ersten Chat-Bots von Microsoft auch eine Präsenz auf Facebook, Skype und einigen anderen Diensten. Man kann auf Wunsch also auch über die Chats dieser Plattformen mit dem Bot interagieren.
"Murphy" läuft auf Microsofts Cloud-Plattform Azure und ist im Grunde simpel konstruiert: der "Roboter" soll nach dem Hochladen eines Fotos des Nutzers anhand diverser Merkmale erkennen, für welche europäische Fußball-Nationalmannschaft das Herz der abgebildeten Person schlägt. Dabei soll nur ein einzelnes Foto nötig sein.
Bei einem kurzen Test konnte Murphy nicht sofort ein eindeutiges Ergebnis liefern, sondern meldete nach dem Foto-Upload, dass er drei Vorschläge parat habe. Nachdem ich der Behauptung widersprach, schwedischer Fußball-Fan zu sein, folgte mit der Einblendung einer deutschen Fahne aber bereits zumindest eine korrekte Erkennung meiner Staatsbürgerschaft - trotz mangeldem Enthusiasmus für den Sport ums runde Leder.
Microsofts Fußball-Fan-Erkennungs-Roboter nutzt die hochgeladenen Fotos lediglich zur Erledigung seiner Aufgabe, also der Bestimmung der Nationalität der Person auf dem Bild. Ene Speicherung der Bilder erfolgt dabei nicht - vermutlich werden aber einige Parameter in die Datenbanken des Systems übernommen, um die Technologien hinter dem Dienst automatisch "lernen" zu lassen.
"Murphy" ist nicht nur als Fan-Erkenner im Web vertreten, sondern hat als einer der ersten Chat-Bots von Microsoft auch eine Präsenz auf Facebook, Skype und einigen anderen Diensten. Man kann auf Wunsch also auch über die Chats dieser Plattformen mit dem Bot interagieren.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Spannende Forschungs-Videos
- Xcanbot Mate X: Der E-Rollstuhl lernt das autonome Fahren
- Erste Action-Cam und mehr: Dreame bringt viele neue Produkte
- Ecovacs Winbot W2S Pro Omni im Test: Fensterputzen wie die Profis
- Narwal Freo 20: Reinigungsroboter mit Wischwalze und Kamera im Test
- DJIs Power-Serie im Test: Powerstations für vielfältige Ansprüche
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
- HoverAir Aqua: Wasserstart-Drohne für feuchte Umgebungen im Test
- Aiper EcoSurfer S2: Pool-Reiniger mit Solar-Versorgung im Test
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- One UI 9.5: Samsung führt interne Tests durch - Diese Geräte sind dabei
- Pwn2Own: Erneute Schlappe für Samsung - S26 gleich mehrfach gehackt
- Microsoft lockt Apple-Nutzer mit 1000 Dollar Eintauschprämie
- Linux-Vater Torvalds: KI zum Programmieren ist eine "Einstiegsdroge"
- Webb entdeckt Wasserwolken auf weit entferntem Braunen Zwerg
- Ende der GeForce RTX 5090? Nvidia-Top-Chip nur noch für Profi-GPUs
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!







Alle Kommentare zu dieser News anzeigen