Microsoft: Bots für Skype & Facebook Messenger kurz vor dem Start
Um ihre Messaging-Plattform endlich auch kommerziell erfolgreich zu machen, setzen die großen Anbieter jetzt voll auf den Einsatz von Bots. Bei Microsoft steht der Einsatz dieser jetzt unmittelbar bevor: Entwickler können ihre Programme ab sofort zur Ansicht vorlegen.
Das Unternehmen hatte erst auf der Entwicklerkonferenz Build im März sein Bot Framework vorgestellt. Mit diesem sollen sich diverse Programme entwickeln lassen, mit denen Anwender über Kommunikations-Tools interagieren können. Im Mittelpunkt steht bei Microsoft natürlich Skype, das Framework bietet aber auch Schnittstellen zu SMS-Diensten, das E-Mail-Postfach von Office 365 und neuerdings sogar zum Facebook Messenger.
Über das zentrale Bot Directory sollen die Programme dann öffentlich verfügbar gemacht werden. Wie das Unternehmen nun mitteilte, sei dieses selbst noch nicht in den Regelbetrieb gestartet. Allerdings wird dies wohl bald der Fall sein. Denn Bots von Drittentwicklern werden ab sofort zur Prüfung entgegengenommen.
Auch diverse andere Anbieter von Kommunikations-Diensten setzen derzeit voll auf die Bereitstellung von Schnittstellen, mit denen Bots an die Messaging-Plattformen anknüpfen können. Sie reagieren so unter anderem darauf, dass sich der Austausch der Nutzer in den letzten Jahren zunehmend von den offenen Social Media-Kanälen in die geschlossenen Chat-Systeme verlagert hat. Nun soll es vor allem auch Firmen möglich gemacht werden, hier direkt mit den Anwendern in Kontakt zu treten und die Messenger kommerziell besser verwertbar zu machen.
Über das zentrale Bot Directory sollen die Programme dann öffentlich verfügbar gemacht werden. Wie das Unternehmen nun mitteilte, sei dieses selbst noch nicht in den Regelbetrieb gestartet. Allerdings wird dies wohl bald der Fall sein. Denn Bots von Drittentwicklern werden ab sofort zur Prüfung entgegengenommen.
Interesse ist da
Den Angaben zufolge ist man mit dem Interesse an der neuen Plattform recht zufrieden. Rund 20.000 Entwickler hätten sich bereits registriert, um das Bot Framework aktiv nutzen zu können. Es ist daher zu erwarten, dass zum Start schon eine solide Bandbreite an Anwendungen zur Verfügung stehen wird. So richtig los geht es ohnehin meist erst dann, wenn erste praktische Beispiele auch anderen zeigen, welche Möglichkeiten sich hier ergeben.Auch diverse andere Anbieter von Kommunikations-Diensten setzen derzeit voll auf die Bereitstellung von Schnittstellen, mit denen Bots an die Messaging-Plattformen anknüpfen können. Sie reagieren so unter anderem darauf, dass sich der Austausch der Nutzer in den letzten Jahren zunehmend von den offenen Social Media-Kanälen in die geschlossenen Chat-Systeme verlagert hat. Nun soll es vor allem auch Firmen möglich gemacht werden, hier direkt mit den Anwendern in Kontakt zu treten und die Messenger kommerziell besser verwertbar zu machen.
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