Pixel: Raspberry Pi bekommt ein neues Desktop-Betriebssystem
Mit den neueren Mini-Rechnern der Raspberry Pi-Serie lässt sich durchaus auch relativ preisgünstig ein kleiner Desktop-Rechner realisieren. Dafür stellt der Anbieter jetzt eine neue Desktop-Umgebung zur Verfügung, die auf den Namen "Pixel" getauft wurde.
Bisher gab es mit LXDE schon ein entsprechendes Angebot, das aber nicht sonderlich attraktiv war. Pixel soll sowohl vom Namen her als auch durch diverse Weiterentwicklungen wesentlich besser geeignet sein, einen Raspberry Pi als kleinen Desktop-Rechner einsetzbar zu machen. Pixel ist natürlich ein Akronym und steht für das sperrige "Pi Improved XwindowsEnvironment, Lightweight".
Die neue Pixel-Umgebung wird ab sofort in Verbindung mit Raspbian ausgeliefert, der entsprechenden Linux-Distribution für den Mini-Rechner. An ein moderneres Desktop-Betriebssystem erinnert hier nun schon die Tatsache, dass Pixel mit einer grafischen Umgebung startet und nicht mehr die üblichen Text-Meldungen diverser geladener Module über das Display flimmern.
Pixel bringt auch einige neue Features mit, die so vorher nicht vorhanden waren, aber eigentlich zum Standard gehören. So lassen sich drahtlose Netzwerk-Schnittstellen jetzt beispielsweise über die grafische Umgebung deaktivieren. Die Entwickler passten auch die Auswahl der mitgelieferten Anwendungen an und liefern statt Epiphany nun beispielsweise Chromium als Browser mit. Da dieser auch gleich mit der h264ify-Erweiterung ausgestattet ist, kann auch direkt YouTube geguckt werden. Pixel steht ab sofort bei der Raspberry Pi-Foundation zum Download zur Verfügung.
Die neue Pixel-Umgebung wird ab sofort in Verbindung mit Raspbian ausgeliefert, der entsprechenden Linux-Distribution für den Mini-Rechner. An ein moderneres Desktop-Betriebssystem erinnert hier nun schon die Tatsache, dass Pixel mit einer grafischen Umgebung startet und nicht mehr die üblichen Text-Meldungen diverser geladener Module über das Display flimmern.
Aufgeräumtere Oberfläche
An der GUI hat sich einiges getan. Die Icons wurden gegenüber dem alten LXDE mit einiger Sorgfalt überarbeitet. In den Menüs diverser Programme verzichtete man nun hingegen auf die kleinen Bildchen, wodurch die Oberfläche in der Praxis wesentlich aufgeräumter wirkt. Die Gestaltung der Fenster orientiert sich weiterhin stärker an den bekannten großen Plattformen. Für einen hübschen Hintergrund sorgen Fotos des Raspberry-Entwicklers Greg Annandale, der nebenbei auch gern als Hobby-Fotograf durch die Welt reist.Pixel bringt auch einige neue Features mit, die so vorher nicht vorhanden waren, aber eigentlich zum Standard gehören. So lassen sich drahtlose Netzwerk-Schnittstellen jetzt beispielsweise über die grafische Umgebung deaktivieren. Die Entwickler passten auch die Auswahl der mitgelieferten Anwendungen an und liefern statt Epiphany nun beispielsweise Chromium als Browser mit. Da dieser auch gleich mit der h264ify-Erweiterung ausgestattet ist, kann auch direkt YouTube geguckt werden. Pixel steht ab sofort bei der Raspberry Pi-Foundation zum Download zur Verfügung.
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