Pi Camera V2: Raspberry Pi-Macher liefern neues 8-MP-Kameramodul
Die Macher des berühmten Minirechners Raspberry Pi haben ein neues Kameramodul angekündigt. Unter dem Namen Pi Camera V2 bekommt man für rund 30 Euro ein Bauteil mit 8-Megapixel-Bildsensor von Sony geboten, das auch als Infrarotvariante angeboten wird.
Pi Camera V2: Normale...
...und Infrarotvariante
Für die Entwicklung der neuen Pi Camera haben sich die Raspberry Pi-Macher mit der Bildsensoren-Abteilung von Sony zusammengetan und rüsten das Bauteil mit einem IMX219-Sensor aus, der eine Bildauflösung bis 8 Megapixeln (3.280 x 2.464 Pixel) möglich macht. Im Vergleich mit dem Vorgänger soll der Sensor aber auch bei Farbtreue und Leistung bei schwacher Beleuchtung deutlich bessere Ergebnisse liefern.
Zu guter Letzt können sich Raspberry Pi-Nutzer darüber freuen, dass die Pi Camera V2 einen deutlich größeren Blickwinkel abdeckt. Während das alte Modul hier die Werte f/2.9 und 54 x 41 Grad bot, ist im neuen Bauteil eine f/2.0-Blende mit einem Sichtfeld von 62,2 x 48.8 Grad verbaut. Wie bisher auch ist das Kameramodul auch in einer Infrarotvariante verfügbar. Videoaufnahmen macht das Modul bei 1080p mit 30 fps, bei 720p mit 60 fps und bei 640 x 480 Pixel mit bis zu 90 Bildern pro Sekunde möglich.
Die bisher verfügbare Pi Camera, die seit 2013 angeboten wurde, geht wegen des Produktionsendes des eingesetzten OmniVision OV5647-Sensors im Jahr 2014 dagegen in den Ruhestand. "Unsere Partner hatten große Lagerbestände aufgekauft, aber diese sind jetzt fast komplett aufgebraucht", so die Macher in dem Blogbeitrag.
Neue Perspektiven für Pi-Schrauber
Nachdem man zuletzt mit dem Raspberry Pi 3 Model B ein komplett neues Modell der flexiblen und vor allem günstigen Computerplattform vorgestellt hatte, liefern die Macher jetzt in Sachen Zubehör ein neues Hardware-Update aus. Wie in einem Blogbeitrag auf der Webseite der Raspberry Pi Foundation zu lesen ist, steht ab sofort unter dem Namen Pi Camera V2 ein neues Kameramodul bereit, das die erste Generation des Bauteils ersetzt.
Pi Camera V2: Normale...
...und Infrarotvariante
Für die Entwicklung der neuen Pi Camera haben sich die Raspberry Pi-Macher mit der Bildsensoren-Abteilung von Sony zusammengetan und rüsten das Bauteil mit einem IMX219-Sensor aus, der eine Bildauflösung bis 8 Megapixeln (3.280 x 2.464 Pixel) möglich macht. Im Vergleich mit dem Vorgänger soll der Sensor aber auch bei Farbtreue und Leistung bei schwacher Beleuchtung deutlich bessere Ergebnisse liefern.
Zu guter Letzt können sich Raspberry Pi-Nutzer darüber freuen, dass die Pi Camera V2 einen deutlich größeren Blickwinkel abdeckt. Während das alte Modul hier die Werte f/2.9 und 54 x 41 Grad bot, ist im neuen Bauteil eine f/2.0-Blende mit einem Sichtfeld von 62,2 x 48.8 Grad verbaut. Wie bisher auch ist das Kameramodul auch in einer Infrarotvariante verfügbar. Videoaufnahmen macht das Modul bei 1080p mit 30 fps, bei 720p mit 60 fps und bei 640 x 480 Pixel mit bis zu 90 Bildern pro Sekunde möglich.
Maße und Preis bleiben gleich
Um den Einsatz des neuen Kameramoduls für Anwender der alten Variante so einfach wie möglich zu gestalten, behalten die Entwickler auch bei der Pi Camera V2 die bisherigen Abmaße von 25 x 23 Millimetern sowie den Lochabstand des Vorgängers bei. Auch der offizielle Preis des Moduls hat sich mit 25 Dollar nicht verändert - dies gilt auch für die Infrarotvariante. Erste Händler wie RS Components listen die Pi Camera V2 aktuell für rund 30 Euro.Die bisher verfügbare Pi Camera, die seit 2013 angeboten wurde, geht wegen des Produktionsendes des eingesetzten OmniVision OV5647-Sensors im Jahr 2014 dagegen in den Ruhestand. "Unsere Partner hatten große Lagerbestände aufgekauft, aber diese sind jetzt fast komplett aufgebraucht", so die Macher in dem Blogbeitrag.
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