Stiftung Warentest: Samsung siegt bei verschärftem Smartphone-Test
Stiftung Warentest hat sein Prüfprogramm für Smartphones erweitert und deutlich verschärft. Sieger des ersten neuen Testlaufs unter erschwerten Bedingungen ist das Galaxy S7. Insgesamt durften sich 15 Smartphone-Modelle mit Preisen zwischen 100 und 800 Euro beweisen.
Unter anderem wird die Akkuleistung der Modelle nun mit einem Roboterarm überprüft, der Alltags-Funktionen wie Telefonie, Videowiedergabe und Fotoaufnahme so lange wiederholt ausführt, bis das Gerät sich abschaltet. Bei der Einschätzung der Qualität von Fotos kommt eine neue Spezialsoftware zum Einsatz. Mit einem Wackeltest wird ermittelt, was Bildstabilisatoren wirklich leisten können. Zu guter Letzt hat Stiftung Warentest wichtige Teile des Prüfprogramms deutlich verschärft. So müssen sich Smartphones beim Kratz- und Sturztests deutlich stärkere Belastungen stellen. Auch Geräte, die als wasserfest vertrieben werden, müssen diese Eigenschaft jetzt in einem gesonderten Test unter Beweis stellen.
Auch Platz zwei im Test geht an den koreanischen Konzern - allerdings an ein Modell, das für wesentlich weniger Geld zu haben ist. So wird das Mittelklasse-Smartphone Galaxy A5 mit der Geamtnote 2.2 bewertet und war für die Tester lediglich in Sachen Kamera nur "befriedigend". Ähnlich gute Noten wurden für das knapp drittplatzierte Nexus 6P vergeben - das nur wegen seiner Größe bei der Handhabung etwas schwächer bewertet wurde.
Über Platz vier darf sich dann Microsoft und das Lumia 950 freuen. Hier führten "gute Sprachqualität, gutes Display und gute Kamera" sowie gute Ergebnisse bei GPS und Navigation zu einer Bewertung von 2,3, die sich das Windows-Mobile-Smartphone mit Modellen wie dem Moto X Force und dem Sony Xperia Z5 teilt. Schlusslicht im Test: Das Lumia 950 XL erhält zwar die Bestnote bei der Kamera, kann die Tester aber mit schwachen Werten bei Stabilität und Akkuleistung nicht überzeugen und erhält die Note 4.0.
Härtere Testmethoden
Stiftung Warentest hatte schon in der Vergangenheit immer wieder die Angebote des Smartphonemarkts auf den Prüfstand gestellt. Die Ergebnisse waren aber wegen Punkten wie nicht zeitgemäßer Testmethoden kritisiert worden. Wie die professionellen Tester jetzt mitteilen, habe man für den neusten Smartphone-Test das "Prüfprogramm grundlegend überarbeitet". So sollen neue Prüfungen - wie ein Test der Frontkamera - hinzugekommen und andere verschärft und erweitert worden sein.Unter anderem wird die Akkuleistung der Modelle nun mit einem Roboterarm überprüft, der Alltags-Funktionen wie Telefonie, Videowiedergabe und Fotoaufnahme so lange wiederholt ausführt, bis das Gerät sich abschaltet. Bei der Einschätzung der Qualität von Fotos kommt eine neue Spezialsoftware zum Einsatz. Mit einem Wackeltest wird ermittelt, was Bildstabilisatoren wirklich leisten können. Zu guter Letzt hat Stiftung Warentest wichtige Teile des Prüfprogramms deutlich verschärft. So müssen sich Smartphones beim Kratz- und Sturztests deutlich stärkere Belastungen stellen. Auch Geräte, die als wasserfest vertrieben werden, müssen diese Eigenschaft jetzt in einem gesonderten Test unter Beweis stellen.
Erste Runde geht an Samsung
Unter der Überschrift "Die nächste Generation" hat Stiftung Warentest diese neue Testmethode jetzt an den ersten 15 Modellen angewendet. Wie in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "test" zu lesen ist, kann sich Samsung im verschärften Smartphone-Parkour die Spitzenposition sichern - das Galaxy S7 erlangt mit Punkten wie stabiler Bauweise, sehr gutem Display und schneller Kamera die beste Gesamtnote 1,9. Bei der Modellschwester Galaxy S7 Edge sorgt ein nicht bestandener Falltest für eine Abstufung auf die Note 2,9.Auch Platz zwei im Test geht an den koreanischen Konzern - allerdings an ein Modell, das für wesentlich weniger Geld zu haben ist. So wird das Mittelklasse-Smartphone Galaxy A5 mit der Geamtnote 2.2 bewertet und war für die Tester lediglich in Sachen Kamera nur "befriedigend". Ähnlich gute Noten wurden für das knapp drittplatzierte Nexus 6P vergeben - das nur wegen seiner Größe bei der Handhabung etwas schwächer bewertet wurde.
Über Platz vier darf sich dann Microsoft und das Lumia 950 freuen. Hier führten "gute Sprachqualität, gutes Display und gute Kamera" sowie gute Ergebnisse bei GPS und Navigation zu einer Bewertung von 2,3, die sich das Windows-Mobile-Smartphone mit Modellen wie dem Moto X Force und dem Sony Xperia Z5 teilt. Schlusslicht im Test: Das Lumia 950 XL erhält zwar die Bestnote bei der Kamera, kann die Tester aber mit schwachen Werten bei Stabilität und Akkuleistung nicht überzeugen und erhält die Note 4.0.
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