Routing-Fehler: Provider schickte alle E-Mails an ein Postfach
Selbst kleine Konfigurations-Fehler in Netzwerken oder bei Internet-Diensten können riesige Probleme nach sich ziehen. Das zeigte sich nun auch beim britischen Telekommunikations-Konzern BT, bei dem auf einmal riesige Mengen an E-Mails an ein einziges Postfach umgeleitet wurden.
Auf das Problem wurden die Administratoren offenbar recht schnell aufmerksam, weil plötzlich eine ganze Reihe von Nutzern Probleme beim E-Mail-Versand an den Kundendienst meldeten. Es wurde wohl recht schnell klar, dass nicht plötzlich alle möglichen Nutzer auf einmal Personen kontaktieren wollen, deren Postfach-Speicher voll ist.
Es stellte sich heraus, dass die verschickten E-Mails aller BT-Kunden in ein einzelnes Postfach geleitet wurden. Auch wenn die Inbox heutzutage nicht mehr über den sehr beschränkten Platz früherer Tage verfügt, lief die Kapazität dann doch sehr schnell voll. Seitens des Unternehmens sprach man zwar davon, dass eine kleinere Menge an Kunden sich wegen der Probleme gemeldet hätten, doch bei mehreren Millionen Kunden und einem Zeitraum von weniger als einer Stunde können dies immer noch Tausende sein.
Eine Ahnung von der Menge der E-Mails, die von dem Problem betroffen waren, lässt sich aus Angaben des Account-Inhabers selbst ablesen. Dieser arbeitet als Administrator für einen Auftragnehmer der BT an der Konfiguration der BT-Cloud-Dienste und berichtet in seinem LinkedIn-Profil, dass er Support für 28 Millionen E-Mail-Accounts leistet, von denen 80 Millionen Nachrichten pro Tag verschickt werden. Der Fehler konnte nach rund drei Stunden als behoben betrachtet werden, hieß es. Allerdings dauerte es dann wohl noch einige Zeit, bis sich die neuen Konfigurationen auch in allen Bereichen des Netzwerkes eingefunden hatten.
Es stellte sich heraus, dass die verschickten E-Mails aller BT-Kunden in ein einzelnes Postfach geleitet wurden. Auch wenn die Inbox heutzutage nicht mehr über den sehr beschränkten Platz früherer Tage verfügt, lief die Kapazität dann doch sehr schnell voll. Seitens des Unternehmens sprach man zwar davon, dass eine kleinere Menge an Kunden sich wegen der Probleme gemeldet hätten, doch bei mehreren Millionen Kunden und einem Zeitraum von weniger als einer Stunde können dies immer noch Tausende sein.
Glück im Unglück
Laut einem Bericht des britischen Magazins The Register, dessen Redaktion eine Reihe von Bounce-Mails zugeschickt bekam, landeten die verschickten Nachrichten allesamt bei einem Postfach hinter der Adresse stevewebb2@btinternet.com. Dabei handelt es sich wohl um die Inbox eines Mitarbeiters, so dass zumindest keine Außenstehenden in den Besitz der E-Mails gekommen sind, die anfangs noch vom Postfach aufgenommen wurden.Eine Ahnung von der Menge der E-Mails, die von dem Problem betroffen waren, lässt sich aus Angaben des Account-Inhabers selbst ablesen. Dieser arbeitet als Administrator für einen Auftragnehmer der BT an der Konfiguration der BT-Cloud-Dienste und berichtet in seinem LinkedIn-Profil, dass er Support für 28 Millionen E-Mail-Accounts leistet, von denen 80 Millionen Nachrichten pro Tag verschickt werden. Der Fehler konnte nach rund drei Stunden als behoben betrachtet werden, hieß es. Allerdings dauerte es dann wohl noch einige Zeit, bis sich die neuen Konfigurationen auch in allen Bereichen des Netzwerkes eingefunden hatten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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