Apples großer Wurf: Swift wird die Programmiersprache für Android
Die von Apple entwickelte Programmiersprache Swift dürfte demnächst einen ordentlichen Schub bekommen und weit über die Plattformen des Konzerns hinaus Verwendung finden: Google will Swift zukünftig zur Sprache der Wahl auf Android machen.
Laut einem Bericht des US-Magazins The Next Web hätten sich kürzlich Vertreter von Google, Facebook und Uber in London getroffen, um über Apples neue Sprache zu diskutieren. Wie Insider nach dem Meeting berichteten, hätten dabei auch die Leute von Facebook und Uber erklärt, dass Swift auch bei ihnen zukünftig eine zentrale Rolle spielen wird.
Google setzt bei Android traditionell vor allem auf Java. Diese Programmiersprache soll von Swift allerdings nicht ersetzt werden - zumindest vorerst gilt dies. Eine gleichrangige Ergänzung soll es dann aber schon sein, was sich durchaus aber auch schnell ändern kann, wenn die juristische Auseinandersetzung um Java, die Google seit längerer Zeit mit Oracle führt, in eine ungünstige Richtung läuft.
In der Entwickler-Szene ist Swift auch ziemlich beliebt und hat unter iOS das bis dahin genutzte Objective-C schnell abgelöst. Das liegt auch daran, dass bei der Entwicklung im Grunde die beliebtesten Komponenten mehrerer populärer Sprachen übernommen wurden. Bis Swift auch auf Android durchstarten kann, müssen die Programmierer bei Google noch viel Arbeit investieren und zahlreiche Bibliotheken neu schreiben. Hexenwerk ist das allerdings nicht, so dass sich Mobile-Entwickler für den nächsten Urlaub gern schon einmal ein Swift-Buch einpacken können.
Laut einem Bericht des US-Magazins The Next Web hätten sich kürzlich Vertreter von Google, Facebook und Uber in London getroffen, um über Apples neue Sprache zu diskutieren. Wie Insider nach dem Meeting berichteten, hätten dabei auch die Leute von Facebook und Uber erklärt, dass Swift auch bei ihnen zukünftig eine zentrale Rolle spielen wird.
Google setzt bei Android traditionell vor allem auf Java. Diese Programmiersprache soll von Swift allerdings nicht ersetzt werden - zumindest vorerst gilt dies. Eine gleichrangige Ergänzung soll es dann aber schon sein, was sich durchaus aber auch schnell ändern kann, wenn die juristische Auseinandersetzung um Java, die Google seit längerer Zeit mit Oracle führt, in eine ungünstige Richtung läuft.
Wechsel ist mehrfach sinnvoll
Für Google ist der Einsatz von Swift dabei sowohl einfach möglich, als auch sinnvoll. Apple hat die Sprache Ende letzten Jahres unter eine Open Source-Lizenz gestellt, so dass sie genutzt werden kann. Und es gibt inzwischen auch viele fähige Entwickler, die mit Swift arbeiten können und in der App-Programmierung für iOS bereits Erfahrungen gesammelt haben. Hinzu kommt, dass es die Entwicklung von Apps auch beflügeln kann, wenn die beiden großen Mobile-Plattformen die gleiche Sprache priorisieren, da bei der Portierung der Code nicht weitgehend neu geschrieben werden muss.In der Entwickler-Szene ist Swift auch ziemlich beliebt und hat unter iOS das bis dahin genutzte Objective-C schnell abgelöst. Das liegt auch daran, dass bei der Entwicklung im Grunde die beliebtesten Komponenten mehrerer populärer Sprachen übernommen wurden. Bis Swift auch auf Android durchstarten kann, müssen die Programmierer bei Google noch viel Arbeit investieren und zahlreiche Bibliotheken neu schreiben. Hexenwerk ist das allerdings nicht, so dass sich Mobile-Entwickler für den nächsten Urlaub gern schon einmal ein Swift-Buch einpacken können.
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