Apple: Programmiersprache Swift deutlich besser und Open Source
Während viele normale Nutzer wie in jedem Jahr etwas enttäuscht von der gestrigen Apple-Keynote sind, da sie außer Acht lassen, dass es sich um die Eröffnung der hauseigenen Entwicklerkonferenz handelte, gibt es für die Developer-Community durchaus große Neuigkeiten. Das betrifft beispielsweise Apples neue Programmiersprache Swift.
Swift in Xcode
Der Konzern hatte diese zum gleichen Anlass vor einem Jahr vorgestellt. Swift sollte dabei vor allem Objective C bei der Entwicklung von Anwendungen für die Apple-Plattformen ersetzen. Angesichts der großen Verbreitung des Mobile-Betriebssystems iOS und der Lukrativität der Anwendungsentwicklung für dieses stieg Swift in der Popularität auch schnell an.
Jetzt ging Apple einen Schritt weiter und kündigte die Version 2 der Programmiersprache an, die an verschiedenen Punkten wesentliche Verbesserungen mitbringen wird. So haben die Entwickler des Konzerns unter anderem kräftig an der Performance geschraubt, mit der Swift-Apps letztlich laufen. Den Angaben zufolge erreiche man im "Geekbench FFT"-Benchmark um bis zu sechsmal bessere Werte.
Doch nicht nur dies. Auch für die Programmierer selbst gibt es nennenswerte Verbesserungen - so beispielsweise bei der Fehlerbehandlung und dem Umgang mit Typen. Vor allem Einsteiger sollen vom verbesserten Playground profitieren, in dem neu geschriebene Codes direkt ausgeführt werden können. Dadurch ist es nicht notwendig, nach jeder kleinen Anpassung wieder neu zu Kompilieren, sondern die Ergebnisse lassen sich direkt ansehen.
In der Team-Arbeit hilfreich ist auch das erweiterte Kommentar-System. Die Quellcodes sollen leichter zu erfassen sein, weil Kommentare nun nicht mehr nur auf etwas Text in den Sourcen beschränkt sind. Programmierer können hier nun auch fett und kursiv formatierten Text und Auflistungen sowie Links und Bilder integrieren, um ihren Code zu erklären.
Apples Software-Chef Craig Federighi hatte darüber hinaus aber noch mehr zu verkünden: So wird Swift 2 noch in diesem Jahr unter einer Open Source-Lizenz bereitgestellt, so dass Entwickler genauer in die Mechanismen der Sprache hineinschauen und auch eigene Module beisteuern können. Weiterhin wird es nicht mehr zwingend notwendig sein, auf einem Mac zu programmieren. Die Tools will Apple in Kürze auch für Linux bereitstellen.
Zum Thema: Apples neue Sprache "Swift" legt einen Bilderbuch-Start hin
Swift in Xcode
Der Konzern hatte diese zum gleichen Anlass vor einem Jahr vorgestellt. Swift sollte dabei vor allem Objective C bei der Entwicklung von Anwendungen für die Apple-Plattformen ersetzen. Angesichts der großen Verbreitung des Mobile-Betriebssystems iOS und der Lukrativität der Anwendungsentwicklung für dieses stieg Swift in der Popularität auch schnell an.
Jetzt ging Apple einen Schritt weiter und kündigte die Version 2 der Programmiersprache an, die an verschiedenen Punkten wesentliche Verbesserungen mitbringen wird. So haben die Entwickler des Konzerns unter anderem kräftig an der Performance geschraubt, mit der Swift-Apps letztlich laufen. Den Angaben zufolge erreiche man im "Geekbench FFT"-Benchmark um bis zu sechsmal bessere Werte.
Doch nicht nur dies. Auch für die Programmierer selbst gibt es nennenswerte Verbesserungen - so beispielsweise bei der Fehlerbehandlung und dem Umgang mit Typen. Vor allem Einsteiger sollen vom verbesserten Playground profitieren, in dem neu geschriebene Codes direkt ausgeführt werden können. Dadurch ist es nicht notwendig, nach jeder kleinen Anpassung wieder neu zu Kompilieren, sondern die Ergebnisse lassen sich direkt ansehen.
In der Team-Arbeit hilfreich ist auch das erweiterte Kommentar-System. Die Quellcodes sollen leichter zu erfassen sein, weil Kommentare nun nicht mehr nur auf etwas Text in den Sourcen beschränkt sind. Programmierer können hier nun auch fett und kursiv formatierten Text und Auflistungen sowie Links und Bilder integrieren, um ihren Code zu erklären.
Apples Software-Chef Craig Federighi hatte darüber hinaus aber noch mehr zu verkünden: So wird Swift 2 noch in diesem Jahr unter einer Open Source-Lizenz bereitgestellt, so dass Entwickler genauer in die Mechanismen der Sprache hineinschauen und auch eigene Module beisteuern können. Weiterhin wird es nicht mehr zwingend notwendig sein, auf einem Mac zu programmieren. Die Tools will Apple in Kürze auch für Linux bereitstellen.
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