Vodafone startet erste Gigabit-Hotspots für Berlin-Touristen
Der Mobilfunkbetreiber Vodafone spricht schon seit einiger Zeit von dem Ziel, Nutzer mit Gigabit-Internetanbindungen zu versorgen. Einen ersten Eindruck davon können sich Anwender jetzt in Berlin machen, wo das Unternehmen erste WLAN-Hotspots mit dieser Bandbreite gestartet hat.
Den Startschuss für das Projekt gab Hannes Ametsreiter, Chef von Vodafone Deutschland, heute auf der Branchenmesse CeBIT in Hannover. Von dort aus wurden symbolisch drei Standorte in Berlin online geschaltet, an denen die Nutzer ab sofort WLAN mit einer Bandbreite von bis zu einem Gigabit pro Sekunde nutzen können, so die über entsprechend leistungsfähige Hardware verfügen.
Die entsprechenden Hotspots sind an drei Orten zu finden, die stark von Touristen frequentiert werden: Das Restaurant "Die Eins" in der Nähe des Reichstages, das Cafe "Allegretto" in der historischen Stadtmitte sowie bei "Tiffanys" am Kurfürstendamm. Der Zugriff auf die Hotspots ist für Vodafone weniger direktes Business als Marketing. Daher steht der Zugang allen Nutzer kostenlos offen.
Noch in diesem Jahr will Vodafone schon die ersten Kabelanbindungen mit Downstreams von bis zu einem Gigabit pro Sekunde zeigen können - allerdings erst einmal nur zu Demo-Zwecken. Und was Berlin angeht, bleibt das Unternehmen vielen Nutzern eine ordentliche Netzverbindung weiterhin schuldig. Während jetzt ein paar Touristen öffentlichkeitswirksam mit sehr schnellem Netz versorgt werden, muss der normale Nutzer dort, wo er Zeit für die Nutzung des mobilen Netzes hat, weiter warten. In den U-Bahnen, die täglich über eine Million Fahrgäste durch die Stadt bringen, können Vodafone-Kunden bestenfalls auf einige Daten über eine EDGE-Verbindung hoffen.
Vodafone tönt vom Gigabit-Netz ...und verschweigt die Flaschenhälse
Die entsprechenden Hotspots sind an drei Orten zu finden, die stark von Touristen frequentiert werden: Das Restaurant "Die Eins" in der Nähe des Reichstages, das Cafe "Allegretto" in der historischen Stadtmitte sowie bei "Tiffanys" am Kurfürstendamm. Der Zugriff auf die Hotspots ist für Vodafone weniger direktes Business als Marketing. Daher steht der Zugang allen Nutzer kostenlos offen.
Technik von Cisco und AVM
Die technische Umsetzung wurde gemeinsam mit den Partnern Cisco und AVM realisiert, so das Unternehmen. Dabei kommen Access-Points zum Einsatz, die mit dem WLAN-Standard 802.11ac ausgestattet sind. Neben diesen musste natürlich auch die passende Anbindung ans Backend hergestellt werden. Die Gigabit-Bandbreite betrifft dabei den Downstream, im Upstream werden aber immerhin 600 Megabit pro Sekunde erreicht.Noch in diesem Jahr will Vodafone schon die ersten Kabelanbindungen mit Downstreams von bis zu einem Gigabit pro Sekunde zeigen können - allerdings erst einmal nur zu Demo-Zwecken. Und was Berlin angeht, bleibt das Unternehmen vielen Nutzern eine ordentliche Netzverbindung weiterhin schuldig. Während jetzt ein paar Touristen öffentlichkeitswirksam mit sehr schnellem Netz versorgt werden, muss der normale Nutzer dort, wo er Zeit für die Nutzung des mobilen Netzes hat, weiter warten. In den U-Bahnen, die täglich über eine Million Fahrgäste durch die Stadt bringen, können Vodafone-Kunden bestenfalls auf einige Daten über eine EDGE-Verbindung hoffen.
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