ASRock DeskMini: 2-Liter-PC für Bastler mit Desktop-Prozessoren
Der taiwanische Mainboard- und Hardware-Hersteller ASRock hat gemeinsam mit Intel einen der kleinsten Desktop-PCs vorgestellt, bei dem sich dank eines besonders kleinen Mainboards mit LGA1151-Sockel die CPU austauschen lässt. Durch den Sockel lassen sich in Verbindung mit dem aktuellen Chipsatz auch die kommenden "Kaby Lake"-SoCs darauf einsetzen.
Der sogenannte ASRock DeskMini setzt auf ein Mainboard im Mini-STX-Format und bietet deshalb gewisse Erweiterungsmöglichkeiten. So kann zum Beispiel der Prozessor getauscht werden, wobei man aber vor allem auf eine normale Desktop-CPU setzen, die obendrein auch noch mit einer der ab Werk bei diversen Intel-Chips mitgelieferten Boxed-Kühl- und Lüfter-Kombinationen verbaut werden kann.
ASRock DeskMini: 2-Liter-Rechner unterstützt Desktop-Prozessoren
Außerdem passen nach Angaben von ASRock auch noch zwei 2,5-Zoll-Festplatten beziehungsweise im Idealfall SSDs in das Gehäuse, dessen Gesamtvolumen bei nur 1,92 Litern liegt. Der DeskMini ist vor allem deshalb interessant, weil ASRock und Intel damit auch jenen Kunden eine Option anbieten, die ihren PC gern selbst konfigurieren und zusammenbauen wollen, aber ein besonders kompaktes System wünschen, ohne dafür in Spezialkomponenten zu investieren.
Desktop- vs. Mobil-CPU im Vergleich mit CineBench
Auf der Hauptplatine befinden sich zwei M.2-Slots, in die man einerseits eine M.2-SATA-SSD, andererseits aber M.2-Module mit E-Key stecken kann, also zum Beispiel Erweiterungskarten für die Integration von WLAN, Bluetooth oder gar eines 3G-/4G-Modems. Einen Haken hat die extrem Kompakte Bauweise des DeskMini natürlich, denn es gibt an dem Gerät keinen Platz für den Einbau einer leistungsfähigen, spieletauglichen Grafikkarte.
Damit der DeskMini "atmen" kann, versieht ASRock das Gehäuse mit einem Lochgitter-Design, bei dem an mindestens drei Seiten durchgehend Ausschnitte vorhanden sind, um für eine ausreichende Luftzufuhr zu sorgen. Der Grund dafür ist natürlich, dass die hier zu verbauenden Desktop-CPUs deutlich mehr Abwärme erzeugen als die sonst in derart kompakten Gehäusen üblichen Low-End- oder Stromspar-Prozessoren.
ASRocks Benchmarks zeigen dann auch, dass das Gerät in Sachen Leistung selbst mit einer Einsteiger-CPU für Desktops gegenüber den sonst üblichen Low-Power-Chips die Nase weit vorn hat. So schlägt der Intel Core i3-6100 locker den mobilen Intel Core i7-6500U, was aber angesichts der Leistungsaufnahme auch nicht überrascht. Wann und zu welchem Preis der ASRock DeskMini im Handel erhältlich sein wird, ist aktuell noch offen. Genauere Details und Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit dürfte ASRock im Rahmen der Anfang Juni in Taiwan stattfindenden Computex vermelden.
ASRock DeskMini: 2-Liter-Rechner unterstützt Desktop-Prozessoren
Außerdem passen nach Angaben von ASRock auch noch zwei 2,5-Zoll-Festplatten beziehungsweise im Idealfall SSDs in das Gehäuse, dessen Gesamtvolumen bei nur 1,92 Litern liegt. Der DeskMini ist vor allem deshalb interessant, weil ASRock und Intel damit auch jenen Kunden eine Option anbieten, die ihren PC gern selbst konfigurieren und zusammenbauen wollen, aber ein besonders kompaktes System wünschen, ohne dafür in Spezialkomponenten zu investieren.
Desktop- vs. Mobil-CPU im Vergleich mit CineBench
Auf der Hauptplatine befinden sich zwei M.2-Slots, in die man einerseits eine M.2-SATA-SSD, andererseits aber M.2-Module mit E-Key stecken kann, also zum Beispiel Erweiterungskarten für die Integration von WLAN, Bluetooth oder gar eines 3G-/4G-Modems. Einen Haken hat die extrem Kompakte Bauweise des DeskMini natürlich, denn es gibt an dem Gerät keinen Platz für den Einbau einer leistungsfähigen, spieletauglichen Grafikkarte.
Damit der DeskMini "atmen" kann, versieht ASRock das Gehäuse mit einem Lochgitter-Design, bei dem an mindestens drei Seiten durchgehend Ausschnitte vorhanden sind, um für eine ausreichende Luftzufuhr zu sorgen. Der Grund dafür ist natürlich, dass die hier zu verbauenden Desktop-CPUs deutlich mehr Abwärme erzeugen als die sonst in derart kompakten Gehäusen üblichen Low-End- oder Stromspar-Prozessoren.
ASRocks Benchmarks zeigen dann auch, dass das Gerät in Sachen Leistung selbst mit einer Einsteiger-CPU für Desktops gegenüber den sonst üblichen Low-Power-Chips die Nase weit vorn hat. So schlägt der Intel Core i3-6100 locker den mobilen Intel Core i7-6500U, was aber angesichts der Leistungsaufnahme auch nicht überrascht. Wann und zu welchem Preis der ASRock DeskMini im Handel erhältlich sein wird, ist aktuell noch offen. Genauere Details und Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit dürfte ASRock im Rahmen der Anfang Juni in Taiwan stattfindenden Computex vermelden.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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