Apple Music erreicht den Meilenstein von zehn Millionen Abonnenten
Der im Sommer gestartete Musik-Streaming-Dienst des kalifornischen Konzerns entwickelt sich einem Bericht zufolge mehr als prächtig: Denn nach einem halben Jahr soll Apple Music die Marke von zehn Millionen Abonnenten geknackt haben. Damit stimmt das Wachstum nach wie vor, denn nach drei Monaten waren es 6,5 Millionen regelmäßig zahlender Kunden.
Das berichtet die Financial Times (FT) in einem aktuellen Bericht. Demnach habe der Konzern aus Cupertino für das Erreichen der Marke von zehn Millionen Abonnenten sechs Monate gebraucht, schreibt die FT unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Das wird Apple aber auch herzlich egal sein, man freut sich sicherlich über den Erfolg. Von der aktuellen Gesamtzahl bei Spotify ist man aber dennoch noch ein ganzes Stück entfernt, denn die Schweden kamen im Vorjahr auf 20 Millionen Premium-Kunden (Stand Juni 2015), ein gutes halbes Jahr danach dürfte auch diese Zahl höher sein. Hinzu kommt, dass die Gesamtzahl der Spotify-Nutzer bei 75 Millionen liegt, ein großer Teil also das werbefinanzierte Modell nutzt (dessen "Erfolg" aber umstritten ist).
Für Apple ist die Zahl von zehn Millionen Abonnenten ein Grund zur Freude, aber auch ein klein bisschen ein zweischneidiges Schwert, meint Musikindustrie-Analyst Mark Mulligan. Denn das gut laufende Streaming-Business bedeutet auch, dass der Niedergang des Download- Geschäfts (und somit iTunes) beschleunigt werde, so Mulligan.
Klar ist aber eines: Das Streaming-Geschäft machen derzeit Apple und Spotify unter sich aus: Denn der drittplatzierte Dienst Deezer hat schon einigen Abstand und kommt auf 6,3 Millionen Bezahlkunden.
Spotify hat etwa doppelt so viele Bezahlkunden
Dabei zieht man einen Vergleich mit dem Rivalen Spotify, allerdings ist dieser nicht ganz fair: Denn es heißt, dass der schwedische Konkurrent satte sechs Jahre gebraucht hätte, um diesen "Meilenstein" zu erreichen. Allerdings hinkt der Vergleich zweifellos, da Spotify das Musik-Streaming-Geschäft maßgeblich aufgebaut bzw. Pionier-Arbeit geleistet hat.Das wird Apple aber auch herzlich egal sein, man freut sich sicherlich über den Erfolg. Von der aktuellen Gesamtzahl bei Spotify ist man aber dennoch noch ein ganzes Stück entfernt, denn die Schweden kamen im Vorjahr auf 20 Millionen Premium-Kunden (Stand Juni 2015), ein gutes halbes Jahr danach dürfte auch diese Zahl höher sein. Hinzu kommt, dass die Gesamtzahl der Spotify-Nutzer bei 75 Millionen liegt, ein großer Teil also das werbefinanzierte Modell nutzt (dessen "Erfolg" aber umstritten ist).
Für Apple ist die Zahl von zehn Millionen Abonnenten ein Grund zur Freude, aber auch ein klein bisschen ein zweischneidiges Schwert, meint Musikindustrie-Analyst Mark Mulligan. Denn das gut laufende Streaming-Business bedeutet auch, dass der Niedergang des Download- Geschäfts (und somit iTunes) beschleunigt werde, so Mulligan.
Klar ist aber eines: Das Streaming-Geschäft machen derzeit Apple und Spotify unter sich aus: Denn der drittplatzierte Dienst Deezer hat schon einigen Abstand und kommt auf 6,3 Millionen Bezahlkunden.
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