Für und wider: Gerücht um Time Warner-Übernahme durch Apple
Der US-Medienkonzern Time Warner wird von Aktionären zunehmend unter Druck gesetzt, entweder sich selbst oder zumindest Teile des Unternehmens zu verkaufen. Und nun wird der Computer-Konzern Apple als möglicher Interessent ins Gespräch gebracht.
So will die Zeitung New York Post entsprechende Hinweise bekommen haben. Demnach schaue Eddy Cue, der bei Apple für das Online-Geschäft zuständig ist, ganz genau hin, wie die Entwicklung rund um Time Warner laufe. Finanziell wäre die Übernahme des Medienkonzerns im Grunde kein besonderes Problem - immerhin hat Apple etwa das Vierfache des Börsenwertes von Time Warner auf der hohen Kante. Fraglich wäre allerdings, ob ein solcher Schritt strategisch sinnvoll wäre.
Hier gibt es gewichtige Gegenargumente. Mit einer Übernahme würde Apple zwar in den Besitz einiger wertvoller Unternehmungen kommen, die aber gleichzeitig auch verschiedene Probleme mit sich bringen. Plötzlich müsste man sich beispielsweise um eine Vielzahl an Kooperationen mit dem riesigen und komplexen Geflecht an Firmen kümmern, die auf dem Fernseh-Markt aktiv sind: Sender-Netzwerke, Satelliten-TV-Anbieter, die Betreiber von Kabelnetzen und andere.
Auf der anderen Seite gibt es durchaus auch Stimmen, die solche Kooperationen nur als Einstieg in eine Entwicklung sehen, die Apple mit einer kompletten Übernahme massiv vorantreiben könnte. Denn ein Dienst wie HBO Now ist aktuell eher einem relativ kleinen Kreis von Apple-Nutzern vorbehalten. Genutzt werden kann er von jenen, die ohnehin Abonnenten des Senders sind, oder aber jenen, die 15 Dollar monatlich zusätzlich ausgeben wollen.
Wäre Apple hingegen selbst im Besitz von HBO und anderen Time Warner-Sparten - die vom CNN-Netzwerk bis hin zu Live-Übertragungen von Sport-Events reichen - hätte man lukrative Inhalte in der Hand. Diese könnten dem erlauchten Apple-Kunden exklusiv gratis angeboten werden, um die Verkaufszahlen von Geräten weiter hochzutreiben. Oder Apple würde einen eigenen Video-Streaming-Dienst für seine Plattform aufbauen, wie man es bei Apple Music auch im musikalischen Bereich getan hat.
Hier gibt es gewichtige Gegenargumente. Mit einer Übernahme würde Apple zwar in den Besitz einiger wertvoller Unternehmungen kommen, die aber gleichzeitig auch verschiedene Probleme mit sich bringen. Plötzlich müsste man sich beispielsweise um eine Vielzahl an Kooperationen mit dem riesigen und komplexen Geflecht an Firmen kümmern, die auf dem Fernseh-Markt aktiv sind: Sender-Netzwerke, Satelliten-TV-Anbieter, die Betreiber von Kabelnetzen und andere.
HBO? Now!
Und zu den vielversprechendsten Inhalten aus dem Time Warner-Verbund hat Apple ohnehin schon einen guten Zugang. Das hervorstechendste Beispiel hierbei ist der Sender HBO, der seit längerer Zeit als Garant für Erfolgs-Serien gilt und aktuell mit "Game of Thrones" groß im Geschäft ist. Mit diesem besteht über den Dienst "HBO Now" aktuell schon eine exklusive Partnerschaft.Auf der anderen Seite gibt es durchaus auch Stimmen, die solche Kooperationen nur als Einstieg in eine Entwicklung sehen, die Apple mit einer kompletten Übernahme massiv vorantreiben könnte. Denn ein Dienst wie HBO Now ist aktuell eher einem relativ kleinen Kreis von Apple-Nutzern vorbehalten. Genutzt werden kann er von jenen, die ohnehin Abonnenten des Senders sind, oder aber jenen, die 15 Dollar monatlich zusätzlich ausgeben wollen.
Wäre Apple hingegen selbst im Besitz von HBO und anderen Time Warner-Sparten - die vom CNN-Netzwerk bis hin zu Live-Übertragungen von Sport-Events reichen - hätte man lukrative Inhalte in der Hand. Diese könnten dem erlauchten Apple-Kunden exklusiv gratis angeboten werden, um die Verkaufszahlen von Geräten weiter hochzutreiben. Oder Apple würde einen eigenen Video-Streaming-Dienst für seine Plattform aufbauen, wie man es bei Apple Music auch im musikalischen Bereich getan hat.
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